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"Auf Motivsuche"

Interessantes mit der Kamera festhalten (77 Einträge)

Winteridylle I Winteridylle II Wintersonne
108 mal angesehen
15.12.2012, 18.28 Uhr

Ein Winter-Sonne-Traumtag

Am Mittwoch war ein Wintertag wie aus dem Bilderbuch. Es wäre eine Schande, da nicht hinauszugehen und die herrliche Landschaft zu genießen, sagte ich zu meiner Frau. Wir hatten uns den Kirchsee als Ziel ausgesucht.

Auf dem Hinweg kamen wir an Kleinhartpenning vorbei. Von einer Anhöhe aus hat man einen schönen Blick auf das Dorf mit seiner markanten, alleinstehenden Kapelle. Als dann auch noch Langläufer vorbeikamen, musste ich auf den Auslöser drücken (Bild links).

Kurz vor der Abzweigung zum Kirchsee kommt man an einem idyllischen Bächlein vorbei. Es ist der Ablauf des Kirchsees. Die wenigsten wissen, dass es sich bei diesem Bach eigentlich um den hier noch wasserführenden Oberlauflauf des allseits bekannten Teufelsgraben handelt. Das Wasser versickert nach ca. 2 km weitgehend, taucht aber kurz vor dem Hackensee wieder auf, durchquert den See und versickert dann endgültig. Das Trockenbett führt dann – eben als Teufelsgraben – bis zur Mangfall. Das Bächlein musste natürlich auch wieder als Motiv herhalten (Bild mitte). Die Enten habe ich erst später bemerkt.

Da es in der vergangenen Nacht nochmals ca. 30 cm geschneit hatte (zusätzlich zu den schon vorhandenen 30 cm), bangten wir, ob denn der Weg zum Kirchsee überhaupt geräumt sei. Er war es, und auf dem Parkplatz standen schon etliche Autos. Mein einziger Gedanke war: Hoffentlich sind die nicht alle zum See gelatscht und haben den jungfräulich verschneiten Uferbereich zertreten.

Der Fußweg zum See war dann eine Herausforderung. Zwar hatten schon etliche vor uns einen Trampelpfad getreten, aber der war extrem schmal (nicht mal zwei Fußbreiten!), teilweise vereist und sehr holprig. Man kam sich vor wie bei einem Drahtseilakt, nur dass die Lauffläche alles andere als eben und griffig war. Der einzige Trost: Wenn man mal stürzt, dann fällt man in den sehr weichen hohen Pulverschnee. Wir kamen heil durch, ohne hinzufallen.

Am See angekommen dann das: Nicht nur der Uferbereich war schon übersät mit vielen Fußspuren, auch der Steg selbst hatte seine Jungfräulichkeit schon verloren. Ich stapfte dann selbst etwas abseits vom Steg durch den hohen Schnee. Ich kam mir vor wie beim Skifahren im Tiefschnee, so sanft ist man eingesunken, nur die Knie musste ich bei jedem Schritt bis zum Anschlag hochheben. Ich machte ein paar Fotos vom See und vom Steg und am Schluss dann auch noch eines vom Steg aus (Bild rechts).

Auf dem Heimweg schwor ich mir dann: Wenn die Wetterverhältnisse wieder stimmen, gehe ich nochmal hin, dann aber früh beizeiten. Zunächst aber wird da nichts draus. Es ist bis Weihnachten Tauwetter angesagt. Leider!
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heini

heini

Alter: 69 Jahre,
aus Holzkirchen
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Kommentare

17.12.2012 12:21 Paradiesgarten

Unsere Meterolügen haben sich schon öfters geirrt. Warten wir´s ab !
LG
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