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Die Tracheenmilbe
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30.10.2007, 10.20 Uhr

Die Tracheenmilbe

Gestern, in unserer Vereinssitzung hielt der Kreisvorsitzende Neunkirchen/Saar und BSSV Bertrand Degel einen Vortrag über Bienenkrankheiten.

Unter anderem sprach er die fast vergessene Tracheenmilbe an. Sie wütete in der 1920er Jahren in England bis zum Niedergang der Honigbienen und auch bei uns trat sie immer wieder auf. Vor dem Einfall der Varroamilben sprach man allgemein von Milbenseuche und meinte die Acariose oder Acarapiose.

Die Tracheenmilbe ist nur etwa 0,1 mm groß und setzt sich in den Atemröhren (Tracheen) der Bienen fest. Sie verbreitet dort Infektionen und führt zum Ersticken der Bienen. Auch scheint sie Giftstoffe abzugeben, die zur Muskellähmung führen können.

Allgemein sagt man, die Tracheenmilbe sei gleichzeitig mit der Bekämpfung der Varroamilben nieder gehalten worden.
Nun, laut unserem Sachverständigen verdichten sich Berichte und Hinweise, dass die Tracheenmilbe ihrem epidemischen Charakter zu Folge verstärkt unter dem Mikroskop festzustellen ist.

Literatur: Karl Weiß, Bienen-Pathologie, München: Ehrenwirth 1990
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Schlagwörter

acarapiose, acariose, bertrand degel, ehrenwirth, karl weiß, neunkirchen/saar, tracheenmilbe

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