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Lust auf Kochen

Gesammelte Rezepte &Tipps von landlive! (24 Einträge)

Brot-Zeit: Backgeheimnisse der Müllermeisterin" vom BLV Buchverlag
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02.09.2013, 15.57 Uhr

Brot-Zeit: Tradition & Brotrezepte

Bereits vor der Kultivierung von Ackerland sammelten die Menschen wild wachsendes Getreide, mischten es mit Wasser, formten Fladen und trockneten oder buken sie auf heißen Steinen. Einfach, nahrhaft und praktisch – zumal die Fladen sich länger hielten als Getreidebrei und obendrein gut zu transportieren waren.

Neben der Bedeutung als Nahrungsmittel wohnt dem Brot auch eine starke Symbolik inne. Mitunter werden bis heute während des Backens und des ersten Anschnitts rituelle Handlungen vollzogen. Brot gilt in vielen Teilen der Welt noch immer als heilig. Die sakrale Bedeutung steht in engem Zusammenhang mit der Dankbarkeit für die Getreideernte. Darüber hinaus taucht Brot auch in vielen Redensarten und Volkssagen auf. Häufig enthalten diese Volksweisheiten einen moralischen Appell, Brot als einfaches Nahrungsmittel nicht gering zu achten.

Hier ein paar Backrezepte:

Buttermilchbrot

Zutaten:

200 g Dinkelvollkornbrot
300 g Dinkelmehr Type 630
380 ml warme Buttermilch
1 Würfel frische Hefe
1 EL Honig
2 TL Salz
1 EL Fenchelsamen
50 g Haselnusskerne
75 g Walnusskerne
So wird’s gemacht:

Das Mehl in eine Schüssel geben und vermischen, dann eine Vertiefung in die Mitte drücken und darin die Hefe in der warmen Buttermilch mit dem Honig und etwas Mehl vermengen. Das Dampferl zugedeckt 15 min angehen lassen. Das Salz und die Fenchelsamen einarbeiten und kräftig durchkneten. Die Nüsse am Schluss noch kurz unterarbeiten und alles gut zugedeckt für 30 Minuten rasten lassen. Den Teig danach kurz durcharbeiten und zu einem Oval formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit einem Tuch abgedeckt weitere 20 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius auf der zweiten Schiene bei Ober- und Unterhitze für 45 Minuten backen
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Ungarisches Kartoffelbrot

Zutaten:

500 g Kartoffeln
125 g Milch
359 g Weizenmehl Type 1050
1 Ei
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
1,5 TL Zucker
1 Würfel Frischhefe
100 g Speck, durchwachsen
1 Zwiebel
1 Bund Schnittlauch

Die Kartoffeln schälen und fein aufreiben, auf ein Küchentuch geben und den Satz durch Eindrehen des Ganzen auspressen. Nun wird die Milch zur Kartoffelmasse gerührt, dazu kommen Mehl, Ei, Olivenöl, Salz und Zucker. Die Hefe wird hineingebröselt. Das Ganze wird jetzt zu einem Teig verarbeitet, bis er sich glatt anfühlt, glänzt und sich von der Schüssel löst. Abgedeckt rastet unser Teig jetzt etwa eine halbe Stunde – natürlich mit einem Küchentuch gegen Zugluft geschützt.

In der Zwischenzeit würfeln wir den Speck und die Zwiebeln. Diese werden in etwas Extrabutter angedünstet und anschließend mit einem Küchentuch abgerieben. Denn zu viel Fett macht lauter Löcher in unser Brot. Den Schnittlauch schneiden wir in kleine Röllchen und mischen nun alles in den vergangenen Teig. Diesen nun in eine gefettete Kastenform (30 cm) geben und nochmals zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Im Backofen bei 200 Grad Celsius ca. 45 Minuten backen. Je nach Speck sollten wir das Salz dosieren. Ist er salzig und trocken, brauchen wir weniger Salz in unserem Teig.

Auszug aus "Brot-Zeit! Backgeheimnisse der Müllermeisterin" von Annelie Wagenstaller, aus dem Programm des blv Verlags.
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