Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Bienen in Bhutan
371 mal angesehen
04.11.2007, 18.55 Uhr

Bienen in Bhutan

Das war mir aufgefallen. Klingt doch sehr exotisch. Bhutan? Ja, das „Land des friedlichen Drachens“ liegt am Himalaya, zwischen China (Tibet) und Indien. Es ist sehr arm, sehr dünn besiedelt.
Wer mehr wissen will: auf der Homepage des Auswärtigen Amts oder bei wiki nachschauen. Das Land wirbt auch um Touristen. Wenn deutsche Imker hinfliegen wollen: dort gibt es Bienen...

Bienen in Bhutan? Ja, seit 1987 gibt es hier die europäische Honigbiene Apis Mellifera – sie wurde von privater Seite eingeführt.

Die Schweizer Hilfsorganisation Helvetas (http://www.helvetas.ch/) hat dann seit 1995 einige Imker ausgebildet; im Jahre 2006 gab es in Bhutan 28 Imker mit 370 Völkern.

Man erntet Blütenhonige von Klee, Mischhonige und dunkle Buchweizenhonige. Der Buchweizenhonig entsteht nur während des Winters.
(Wie das geht, ist mir aber nicht klar.)

Die Imker sind in einer Genossenschaft organisiert, die ihren Honig vermarktet.
Sie erhalten für ein Kilogramm Nu.122, das entspricht etwa 2,50 Euro.
Pro Jahr werden im Land etwa 10 Tonnen Honig erzeugt.
Der Honig unterliegt einer Qualitätsüberwachung; Honig, der nicht entspricht wird der Meterzeugung zugeführt.

Im Jahr 2005 haben Bären die Bienenvölker angegriffen und 60 Völker zerstört, ein herber Verlust für die regionale Imkerei, wie der Imker-Vorsitzende Tek Bahadur Pulami erzählt.

Die Imkerin Aum Choden, 49 Jahre alt, hält neun Völker und erzielt mit ihnen ein Jahreseinkommen von 600 Euro. Die Bienen sind ihre Haupteinnahmequelle.


Nach einem Text von Nima Wangdi aus Bjakar

Quelle: www.kuenselonline.com

Foto: [www.bootan.com]
offline

Geschrieben von

Anzeige

Schlagwörter

apis mellifera, aum choden, bären, bhutan, bjakar, genossenschaft, helvetas, nima wangdi

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

Anzeige
Zum Seitenanfang