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Honig lindert Husten
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04.12.2007, 14.44 Uhr

Honig lindert Husten

Neueste Studie aus den USA belegt:
Honig wirkt bei Kinderhusten besser als rezeptfreie Hustenmittel

Medizinforscher aus Pennsylvania fanden heraus, dass Honig hustengeplagten Kindern wirksamer und sicherer helfen kann als Hustenmittel aus der Apotheke.

Die vorgelegte Studie untersuchte die Wirkung einer kleinen Dosis von Buchweizenhonig, die vor dem Schlafengehen verabreicht wurde. Linderung des nächtlichen Hustens und Schlaftiefe stellten sich günstiger als bei der Gabe von Dextrometorphan (DM), einem Wirkstoff, der in den meisten rezeptfreien Hustenblockern vorkommt (kann auch als Droge von Jugendlichen missbraucht werden). Auch die Placebogruppe ohne wirksame Behandlung nahm einen schlechteren nächtlichen Verlauf.

Honig konnte die Schwere und Häufigkeit des quälenden nächtlichen Hustens, der von einem Infekt der oberen Atemwege ausging deutlicher lindern als die DM-Mittel oder die Scheinbehandlung. Honig beeinflusste auch deutlich positiv die Schlafqualität sowohl der Kinder wie auch ihrer Eltern. Die DM-(Dextrometorphan) Mittel waren auch nicht besser als die Placebogabe.

Diese Ergebnisse der Studie sind besonders bemerkenswert, weil jüngst eine Empfehlung des US-Gesundheitsministeriums herausgegeben wurde, Kindern unter sechs Jahren keine frei verkäuflichen Hustenmittel zu geben. Solchen Mitteln mangele es an Wirkung und sie seien nicht frei von unerwünschten Nebenwirkungen.

Honig wird seit Jahrhunderten in unterschiedlichen Kulturen als Arzneimittel bei Erkrankungen der oberen Atemwege wie Husten angewendet. Honig ist ein sicheres Mittel bei Kindern über zwölf Monate.

Honig verfügt über anerkannte entzündungs- und bakterienhemmende Effekte, die auch den Erfolg bei Wundheilungen erklären. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Honig zur Linderung bei Husten.

Die Studie der Forschergruppe aus Pennsylvania wurde nach wissenschaftlichen Standards, teilweise als „Doppelblind“-Studie durchgeführt. Professor Ian Paul, der die Studie betreut hat, meint: „Wir kommen klar zu dem Ergebnis, dass das positive Potenzial von Honig den Behandlungsmitteln auf DM-Basis überlegen ist, ohne deren schädliche Wirkungen aufzuweisen.“

Hustenerkrankungen sind in den USA in drei Prozent aller Fälle die Ursache für ärztliche Hausbesuche. Die Menschen geben Milliarden von Dollar für die rezeptfreien Mittel aus, obwohl deren Wirkungslosigkeit bewiesen ist, der Wirkstoff Dextrometorphan aber als Droge missbraucht werden kann (und auch massiv missbraucht wird).

Die Studie wurde co-finanziert vom National Honey Board, einer durch die Wirtschaft finanzierten Dienststelle des US-Landwirtwirtschaftsministeriums.

Nach Material der Penn State University veröffentlicht von Science Daily am 4. 12. 2007

Quelle: [www.sciencedaily.com]
Wissenschaftlicher Originaltext (kostet 15 Dollar):
[archpedi.ama-assn.org]
Leicht gekürzte Übersetzung von Bienenfreund



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Schlagwörter

buchweizenhonig, dextrometorphan, honig zur linderung, husten, hustenblocker, hustenerkrankung, hustensaft, ian paul, national honey board

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