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Der Yogablog auf landlive.de

Hier gibt es regelmäßig Infos rund ums Thema Yoga und praktische Yogaübungen für den Alltag (8 Einträge)

Kleinkind - Berghaltung Berghaltung - Yogagruppe
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11.03.2016, 14.09 Uhr

Früher konnte ich das auch mal - oder: die Berghaltung bzw. der Hund

Heute stelle ich euch die Berghaltung vor - viele nennen diese Übung auch "Dach" oder "herabschauender Hund" - je nach Yogaschule.

Diese Stellung machen Kleinkinder ganz automatisch, z.B. wenn sie auf dem Boden sitzen und sich wieder aufrichten wollen - wie im Bild oben links.

Also: Früher konnten wir das alle mal

So kommst Du in die Stellung:
* Gehe in den Vierfüßerstand (Hände und Knie auf dem Boden, Rücken locker - Hände in Schulterbreite und Knie in Hüftbreite auseinander, die Hände unter den Schultern, Arme getreckt, die Knie unter den Hüften, die Zehen sind aufgestellt).
* Hebe den Po nach oben, strecke die Beine, dehne die Fersen sanft Richtung Boden, senke den Kopf zwischen die Arme.
* Die Arme sind gestreckt, strecke den Rücken so gerade wie möglich (sanft!) und lass den Kopf locker hängen oder beuge ihn Richtung Knie.

Endhaltung: Arme und Beine sind vollkommen gestreckt, die Fersen sind so nahe am Boden wie möglich, der Blick ist zu den Knien gerichtet.

Bleibe einige Atemzüge in der Stellung.
Beende die Übung, indem du in den Vierfüßerstand zurückkommst und dich dann bequem hinsetzt - spüre der Wirkung der Übung für einen Moment nach.
Das Nachspüren ist genau so wichtig wie die Übung selbst.

Überdehne dich nicht!
Wichtig beim Yoga: Körperwahrnehmung und Achtsamkeit - nimm immer wahr, wie die Übung im Körper wirkt, ob sie dir gut tut.
Wenn die Übung für dich unangenehm ist oder du einen Schmerz verspürst, dann beende die Übung oder mache sie weniger intensiv.

Achte gut auf dich selbst.

Du kannst die Übung auch im Atemrhythmus als Bewegungsübung ausführen.
Einatmen, aus dem Vierfüßerstand in die Berghaltung hochkommen,
ausatmen in den Vierfüßerstand zurückkommen.
Mache 5 bis 10 Runden und spüre dann der Wirkung der Übung nach.

Wirkungen:
Die Rückseite des Körpers, insbesondere der Beine wird gedehnt (wichtig vor allem für Menschen, die viel sitzen).
Die Nerven und Muskeln in Armen und Beinen werden gekräftigt.
Die Rückenmarksnerven werden angeregt, v.a. zwischen den Schulterblättern.

Viel Spaß beim achtsamen Üben!



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Sophia

Sophia

Alter: 43 Jahre,
aus München

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