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Varroamilbe schuld am Bienensterben?
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10.01.2008, 18.12 Uhr

Varroamilbe schuld am Bienensterben?

Hier die neueste Pressemeldung der AG der Bieneninstitute vom 10.01.2008:

Varroamilbe schuld am Bienensterben?

Celle - Bienenwissenschaftler prognostizieren erhebliche Verluste an Bienenvölkern. Die Varroamilbe scheint eine wesentliche Ursache für das Bienensterben zu sein.

Laut einer Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung e.V. wurden in den USA nach dem Winter 2006/2007 erhebliche Verluste an Bienenvölkern registriert. In Deutschland dagegen seien die Imkerinnen und Imker mit der Auswinterung ihrer Bienenvölker im Frühjahr 2007 sehr zufrieden. Diese Situation habe sich jedoch in den folgenden Monaten geändert. Bereits in den Sommermonaten 2007 sei es vereinzelt zu Verlusten gekommen. Die Meldungen über weitere Zusammenbrüche von Bienenvölkern hätten während der Einwinterungsphase im Herbst 2007 zugenommen. Basierend auf den Daten aus dem deutschlandweiten Bienenmonitoring sowie anderen langjährigen Untersuchungen rechneten die Bienenwissenschaftler für Deutschland mit Verlusten von etwa 25 bis 30 Prozent. Einige Regionen würden eventuell sogar stärker betroffen sein.

Die deutschen Bieneninstitute hatten bereits bei den Verlusten in Mitteleuropa nach dem Winter 2002/2003 einen multifaktoriellen Ursachenkomplex vermutet. Die umfangreichen Daten zur Entwicklung und Belastung von Bienenvölkern ließen jetzt erstmalig Rückschlüsse in Form von Prognosen für die weitere Entwicklung zu. Ein wesentlicher Faktor sei immer noch die Varroose, eine Krankheit, die durch den Parasiten Varroamilbe ausgelöst wird. Der Witterungsverlauf des vergangenen Jahres vom Winter 2006/2007 beginnend bis zum Herbst 2007 habe die Entwicklung der Varroamilbe begünstigt, Bekämpfungsmaßnahmen und die Entwicklung der Bienenvölker zeitweise erschwert. (pd)
Quelle:
[www.agrarheute.com]
offline

Geschrieben von

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Schlagwörter

bienenmonitoring, debimo, deutsche bieneninstitute, varroamilbe

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Kommentare

10.01.2008 20:55 Kobi
Wenn die Prognosen der Institute sich bewahrheiten sollten, stehen uns schwere Zeiten bevor. Zur Zeit ist es wohl noch verfrüht, genauere Daten zu erfahren. In diesem Zusammenhang währe es wohl angebracht, das sich die Imkerschaft auf Vereinsebene schnellstens mit dieser Gefahrenlage befaßt und vorsorglich geignete Maßnahmen zur Rettung von bedrohten Völkern veranlasst.Sollten sich diese verlustreichen Vorhersagen jedoch nicht so dramatisch entwickeln und kämen wir mit einem blauen Auge davon,wäre das uns allen zu wünschen. Trotzdem sollten wir wachsam sein und unverzüglich den Zustand unserer Völker kontrollieren um gegebenenfalls, sofern noch möglich, sofort zu handeln.
Möchte zum Schluss unseren Bienenfreund aus Saarbrücken noch herzlich für seine Recherchen auf allen Kanälen danken. Solche Informationen bekommen auf diesem Wege den Status einer Art "Wettervorhersage",was in diesem Falle allerdings ein gewisses Schaudern verursacht.
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