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Gingers Welt

Querbeet (110 Einträge)

130 mal angesehen
06.02.2008, 00.05 Uhr

Wie sich ehrenamtliche Tätigkeiten mehren...

Nun, wie vielleicht einige wissen, bin ich auf Grund einer schweren Erkrankung in den Frühruhestand geschickt worden.

Aber den ganzen Tag nur zu Hause hocken und ausser dem Kind nur den Haushalt und den PC zu pflegen , reicht mir fürs eigene Wohlbefinden nicht aus.

Also habe ich vor 4 Jahren angefangen mich zu engagieren. Im Stadtteil, in der Schule, in einer Mieteraktion, im Altenheim und nun mein neustes Kind in einem Begegnungstreff "Altes Waschhaus" für Mieter der Wohnsiedlung in der ich lebe und andere Interessierte.

In der Grundschule fing alles an. Dort wurde ich als Vorstandsmitglied des Fördervereins der Schule aktiv. Von dort wurde ich entsandt in einen Arbeitskreis welcher sich AKSUS nennt und bedeutet "Arbeitskreis Schule und Stadtteil".
Dort sind viele ortsansässige Schulen Mitglied, sowie weitere Vereine des Stadtteils. Mal schauen ob ich an die Zahlen komme, aber ich weiß, dass wir das 200. Mitglied in diesem Jahr anstreben.
Es gibt neben den Vereins, Schul und sonstigen Institutionen auch Einzelmitgliedschaften.
Der Arbeitskreis bezieht sich wirklich nur auf einen Stadteil unserer großen Stadt Duisburg. Kratz am Kopf, denn auch hier muss ich spontan passen, wenn ich darüber nachdenke wieviel Stadtteile gibt es hier in Duisburg überhaupt.
Im AKSUS habe ich mittlerweile seit 2 Jahren eine beratende Funktion im Vorstand eingenommen und setze mich für verschiedene Projekte ein, sei es die Handyaktion, über die ich später noch berichten werde, sei es eine Aktivitätenbörse, der Ferienprojekte und natürlich der Mitgestaltung diverser öffentlicher Veranstaltungen.
Und wie es so ist, wenn man einmal aktiv wird, folgen weitere Aktivitäten auf dem Fusse.

Letztens stand in einem Zeitungsbericht, wer sich nicht vor dem Eintritt ins Rentenalter ehrenamtlich engagiert, wird sich auch danach nicht für seine Mitmenschen einsetzen.

Wobei ich den Einsatz nicht nur aufs Ehrenamt bezogen sehe, sondern auch beobachte, dass Menschen die im Berufsleben aktiv sind, auch meist im Rentenalter aktiv sind, während, diejenigen welche lieber vor dem PC und Fernseher hocken und nur passiv Freizeit konsumieren, auch im Rentenalter passiv bleiben und geistig schneller abbauen.

So, für heute soll es ersteinmal reichen, denn morgen geht der Alltag wieder los und dem Kind wird das Frühstück bereitet, also Gute Nacht zusammen.

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Kommentare

06.02.2008 00:05 Ginger
Wie gut, dass es Wikipedia gibt, dort konnte ich auf die schnelle nachlesen, dass wir 46 Stadtteile haben.

[de.wikipedia.org]

Wobei es bei uns im Stadtteil heißt "In Meiderich miteinander", so dass wir im AKSUS alle Stadtteile (Ober-, Unter- und Mittelmeiderich) vertreten haben.
07.02.2008 17:43 Tini40
Zitat:
...dass Menschen die im Berufsleben aktiv sind, auch meist im Rentenalter aktiv sind, während, diejenigen welche lieber vor dem PC und Fernseher hocken und nur passiv Freizeit konsumieren, auch im Rentenalter passiv bleiben und geistig schneller abbauen.

Wie wahr! Da könnte ich etliche Beispiele finden. Was mich aber erstaunt ist, dass du dich in vielen Vereinen bzw. Institutionen engagierst. Bei uns ist die Bereitschaft für ehrenamtliche Tätigkeit sehr gering ausgeprägt. Vorgeschoben wird immer, dass man ja keine Zeit hätte.
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