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Douglasie / Weißtanne geeignet für den Beutenbau?

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Douglasie / Weißtanne geeignet für den Beutenbau?
Hallo,
ich habe die Frage, ob ich Douglasie auch für den Beutenbau verwenden kann?
Alternativ habe ich noch etwas Weißtanne, die ist "harzfrei", weil sie keine Harzkanäle besitzt.
Weymouthkiefer hab ich keine und will ich nicht extra kaufen.

Danke und Gruß,
Jan

Schlagwörter dieses Themas: beute, holz, material, hinzufügen »

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Hallo, ich bin jetzt kein Holzwurm

Allgemein läuft das Holz für Bretter,Balken sprich Bauholz immer als Tanne/Fichte. Für Beutenbau gut geeignet. hält angeblich länger als Weymouthkiefer. Meine ältesten Fichtezargen sind von 1983 und immer noch brauchbar obwohl sie immer ohne besondere Pflege drausen stehen.

Douglasie ist zwar dauerhaft aber nicht so leicht zu verarbeiten. Das musst du immer vorbohren. Am besten nur für die Bodenteile verwenden.

und nun quäl mal die Kreissäge!
Alexander
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:
Hallo, ich bin jetzt kein Holzwurm
Allgemein läuft das Holz für Bretter,Balken sprich Bauholz immer als Tanne/Fichte. Für Beutenbau gut geeignet. hält angeblich länger als Weymouthkiefer. Meine ältesten Fichtezargen sind von 1983 und immer noch brauchbar obwohl sie immer ohne besondere Pflege drausen stehen.
Douglasie ist zwar dauerhaft aber nicht so leicht zu verarbeiten. Das musst du immer vorbohren. Am besten nur für die Bodenteile verwenden.
und nun quäl mal die Kreissäge! Alexander


Hi Alexander und Jan,
ein mir bekannter Imker, Bioland, 320 Vö. macht seine Böden aus Lärche.
Das soll aber keine Anspielung auf Lärchen-(=Zement-)honig sein, sondern auf dauerhafte Nachhaltigkeit
Mit Gruß, Bienenfreund
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Hi Jan

Mir hat mal der Förster gesagt ,daß man zum Douglasie hobeln einen anderen Messerwinkel
benötigt .Wie beim Lotto ,angabe ohne Gewähr !! Vielleicht findet sich ein Schreiner der es sicher
weiß !!
Gruß Honigtopf
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Beitrag bearbeitet von Bienenalex am 19.02.09 um 22:04 Uhr.
@ Bienenfreund #
Bienenfreund schrieb:

Hi Alexander und Jan,
ein mir bekannter Imker, Bioland, 320 Vö. macht seine Böden aus Lärche.
Das soll aber keine Anspielung auf Lärchen-(=Zement-)honig sein, sondern auf dauerhafte Nachhaltigkeit
Mit Gruß, Bienenfreund

Hallo Gilbert,
ich mache die meisten Böden auch aus Lärche.
Ich hatte mal unseren Förster nach Douglasie gefragt. er hatte aber kkeine hiebreife. Die stehen nur einzeln im Revier. Das Sägewerk am Ort sagte mir die Douglasien könne man ohne imprägnierung benutzen (so hab ichs im Kopf) das Holz würde aber leicht reissen, wäre schlecht z u hobeln, nageln könne man es schlecht und beim schrauben müsse man es vorboren. sonst reist es.
Ich habs dann bleiben lassen und bin bei Lärche geblieben.

Bei der Weymouthskiefer kann man auch ganz gut abgestorbene Bäume benutzen. Die fallen manchmal an und werden als Brennholz verhökert. Wenns eine Möglichkeit giibt da dran zu kommen und dann noch in Bretter sägen zu lassen .... . Ich habe so ca 15 m3 in Brettern zusammen bekommen. Das reicht für eine mittlere Imkerei.

Für Beutenbau reicht aber von Fichte/Tanne die 24mm Schalbretter. Gibts im Sägewerk meist recht günstig. der m2 dürfte so um 3,50 liegen. Man kann sich ja die schönsten Bretter aussuchen. Fichte sollte aber zwei Jahre im freien langsam trocknen. ( Als ich in den 90igern mit Zargen in Serie gegangen bin habe ich für eine an Material in Holz, 16 Stück 50mm Schrauben,Leim und Farbe 5 DM gerechnet. Ohne Arbeit.) Wenndie Bretter gute Qualität sind verziehn die sich beim trocknen auch nicht und reisen auch nicht. Die Bretter dann auf 22 oder 20 mm hoblen lassen. Je nachdem wie dick man die Zargen haben will. 20 mm sind vollkommen ausreichend. International sind für Zargen 19 mm üblich. Ich weiss nicht warum in DEutschland oft 25mm und noch mehr genommen werden. Das macht die Zargen nur schwer und teurer. Der Unterschied zwischen einer Zarge in 20 mm und 25mm Holzdicke macht ca 1 kg Gewicht aus.
Wenn auf einen VW Transporter 16 Völker a 3 Zargen geladen sind, dann ist das im Gewicht alleine wegen der Holzdicke fast ein guter Zentner.

Bei mir sind die Zargen eintweder aus Weymouth oder Fichte

Alexander

Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Beitrag bearbeitet von Honiglang am 19.02.09 um 22:12 Uhr.
@ Janic #
Janic schrieb:

Hallo,
ich habe die Frage, ob ich Douglasie auch für den Beutenbau verwenden kann?
Alternativ habe ich noch etwas Weißtanne, die ist "harzfrei", weil sie keine Harzkanäle besitzt.
Weymouthkiefer hab ich keine und will ich nicht extra kaufen.

Danke und Gruß,
Jan



Hallo Jan,
ich habe alle Zargen aus Weymouthskiefer gebaut ( 30mm).
Alle anderen Holzarten sind sehr schwer!
Bodenrahmen kann man aus anderen Holzarten machen.
Für mich ist es sehr wichtig, daß einheitliche Leergewichte vorhanden sind , sonst gibt es
bei der Einfütterung ( Wiegen) Schwierigkeiten!
Nur die Böden haben Probeme mir der Lebensdauer! Nicht die Zargen!
Wichtig ist eine Abdeckung mit Überstand! Ich habe Blechdeckel zum Überstülpen!
Gruß!
Honiglang
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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@ Honiglang #
Honiglang schrieb:
Hallo Jan,
ich habe alle Zargen aus Weymouthskiefer gebaut ( 30mm).
Alle anderen Holzarten sind sehr schwer!
Honiglang

Hallo Dieter,
warum baust du die Zargen mit 30 mm Wandstärke? Den Sinn habe ich noch nie verstanden. Das macht die Dinger doch schwer und kostet Holz, auch in €€. 20 mm oder allerhöchstens 25 mm reichen doch voll aus?
Alexander
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Hallo Dieter,
warum baust du die Zargen mit 30 mm Wandstärke? Den Sinn habe ich noch nie verstanden. Das macht die Dinger doch schwer und kostet Holz, auch in €€. 20 mm oder allerhöchstens 25 mm reichen doch voll aus?
Alexander


Hallo Alex,
ich habe lange Ohren an meinen Rähmchen und da muß ausgenutet werden für die Auflage der Rähmchen!
Ist die Wandung zu dünn, dann bleibt da nicht mehr viel stehen!
Die eigentliche Materialstärke ist 28 mm. Für die Kippbeschläge muß auch noch ausgefräst werden!
Ja, so einfach ist das alles nicht! Hat man einmal so angefangen, dann muß wegen der Kompatibilität der Zargen so weiter gemacht werden! Sonst paßt am Ende nichts mehr zusammen!
Gruß!
Honiglang
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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hallo janic,

also ich bin anfänger. habe bereits seit juli 08 zwei völker. bin jetz auch beim beutenbau. mein imkerpate ist studierter förster und berufsimker. er betreibt eine biolandimkerei. seine zargen hat er alle selbst gebaut. 200 völker besitzt er im moment ca. jede einzelne zarge selbst gemacht. ich war auch der meinung 20 mm fichte reichen aus. ich habe mich sehr gerne belehren lassen. mein pate ist mit mir zum sägewerk gefahrn. dort haben wir 30 mm fichtenbohlen aus einem ganzen stamm geschnitten gekauft. ich habe für einen halben kubik 180 euro gezahlt. habe jetzt bestes gelagertes trockenes holz. da die 30mm eben gängig sind und mir zöllige bretter also 24mm starke zu schwach sind (man richtet ja noch ab und hobelt) werde ich die zargen jetzt auf ein endmaß von 26 oder 25 mm hobeln. ich baue die zargen mit falz. ein falz ist einfach unschlagbar wie ich finde und macht sich sehr bezahlt bei wanderungen oder eben anderen völkerbewegungen. es ist einfach eine stabile sache. er hat mir fichten zargen gezeigt die er 1986 gebaut hat. unglaublich, was es für einen wert hat sich anständige kompakte beuten zu bauen. die dinger sind top in schuss. behandelt wurden sie im 4 jahre rhythmus mit leinölfirnis oder nur mit sonneblumenöl und propolistinktur. diese beuten sind eine wucht. klar es gibt viele meinungen und ich will nur einen anreiz geben dir evtl. eine entscheidung zu erleichtern.
ich bin gelernter zimmermann, deswegen geht die arbeit gut von der hand. sprich verleimen, abrichten, hobeln, nuten fräsen. und ich kann gute arbeit und gutes holz schon a bissl bewerten.

ein tipp noch: besorge dir langsam gewachsenes holz, soll heißen die jahresringe sollten möglichst eng beieinander stehen. vergleiche mehrer geschnittene stämmen miteinander dann wirst du sehn was ich meine. wenn möglich achte auf viele " stehende jahresringe"(mal googlen wenn unbekannt) und natürlich eine holzfeuchte nicht höher als 15- 16 prozent. meine fichten hatten jetz 14 prozent feuchte. aus diesem halben kubik. bekommen ich zehn bis zwölf zargen herraus und die sind absolute top ware wie ich finde.

spaß bringt es um so mehr mit seinen beuten zu imkern. viel freude mit dem bau

lg, flo
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Grüßt euch,

was ist denn mit ganz einfachem Kiefernholz.
Welche Vor- und Nachteile hat dieses Holz gegenüber Fichte/Tanne?

lg

Daniel
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