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Fragen an/vom Imkernachwuchs
1170 Themen, Moderator: Bienenalex, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Fragen an/vom Imkernachwuchs

Brutscheune

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Brutscheune
Den Begriff Brutscheune kenne ich erst seit kurzer Zeit und habe damit keine Erfahrung.
Mich interessiert: Wann (Zeitraum) wird die Brut entnommen?
Die Brut einschl. Wabe und natürlich Varroa wird eingeschmolzen?
Ab welcher Zeit ist dieses Verfahren nicht mehr durchführbar?
Gruß
Bross

Schlagwörter dieses Themas: brutentnahme, brutscheune, spätracht, totale brutentnahme, hinzufügen »

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@ bross #
bross schrieb:

Den Begriff Brutscheune kenne ich erst seit kurzer Zeit und habe damit keine Erfahrung.
Mich interessiert: Wann (Zeitraum) wird die Brut entnommen?
Die Brut einschl. Wabe und natürlich Varroa wird eingeschmolzen?
Ab welcher Zeit ist dieses Verfahren nicht mehr durchführbar?
Gruß
Bross


schau bitte hier
[info.webservice-mv.de]
Bienenwelt
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Hallo !

Brutsammler / Brutscheune ... eigentlich das selbe ...
... die Frage ist was möchtest Du damit erreichen ?

Zielst Du auf das Verfahren der kompletten Brutentnahme ab ?

Wie derzeit sehr erfolgreich für die Mittelgebirgsregion vom Bieneninstitut Kirchhain in die Diskussion gebracht ? Denk daran das der Zeitpunkt z.B. in Hessen wegen dem frühen Trachtende gut ist, im Norden mit Heide und im Süden mit viel Wald nicht mehr past (passen kann) ...

Dann kannst Du hier in der

Präsentation

Zeitungsbeitrag

das entsprechende erfahren !

Für meine Region ist das Verfahren des BI Kirchhain zwar eine Materialaufwendige aber durchaus empfehlenswerte Maßnahme zur Varroareduzierung ...

Die Brutscheune / der Brutsammler kann hierbei:
- vernichtet werden
- in der entstehenden Brutpause mit MS behandelt werden
- zum passenden Zeitpunkt mit einer Fangwabe ausgestattet werden

Gruß
~~~LAHN~taler~~~
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@ bross #
bross schrieb:

Den Begriff Brutscheune kenne ich erst seit kurzer Zeit und habe damit keine Erfahrung.
Mich interessiert: Wann (Zeitraum) wird die Brut entnommen?
Die Brut einschl. Wabe und natürlich Varroa wird eingeschmolzen?
Ab welcher Zeit ist dieses Verfahren nicht mehr durchführbar?
Gruß
Bross


Das ist wirklich wieder mal ein Thema wo wirlich interesant ist.
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@ Imkersepp #
Imkersepp schrieb:

Das ist wirklich wieder mal ein Thema wo wirlich interesant ist.

Nabend zusammen,

>Mehrertrag 5 Kg<
Das kann es doch nicht sein.
Ich soll meine Völker auseinanderreißen, aus ihrer homogenen, gewachsenen Struktur nehmen,
nur um 5 kg mehr zu ernten?
Wer denkt da noch an die Bienen in ihrem herrlichem Wachsen, übers Jahr gewonnen?
Ich denk da drüber nach und schüttele meinen Kopf.
Beste Grüße, Beienfreund
Der BIEN braucht uns, wir brauchen die Bienen.
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@ beienfreund #
Hallo !

Ist man mit 55 so eingeschränkt ?

beienfreund schrieb:

>Mehrertrag 5 Kg<


Es geht nicht um 5kg Honig (keine Ahnung wo gelesen, zumindest nicht in meinen Links) mehr ...

... es geht hauptsächlich darum die Bienen im Sommer vom Varroadruck zu befreien ...

Außerdem werden Brutwaben entnommen, die in diesem Zuge gleich entsorgt werden können ... oder welchen Wachsumtrieb hat ein beienfreund so ... alle 5 Jahre mal eine neue Mittelwand ? Dir kann die Schwarte wohl auch nicht schwarz genug sein ....
... nein, denn den Milben und den damit vergesellschafteten Viren kann man nur mit einem vittalen Volk entgegentreten ... und das bedeutet mind. alle zwei Jahre komplette Bauerneuerung ...

Die Vittalität des Bien gilt es zu fördern ...

Mit der Maßnahme kann man so viel machen ... Jungvolkbildung, mehr Honigertrag, geringerer Varrodruck, Bauerneuerung, ... alles ohne AS und Perizin ...

... aber das hat ein beienfeind ja noch nie gemacht ... das ist so Grausam für den Bien ... oder ist AS / Perzin nicht noch grausammer ???

Gruß
~~~LAHN~taler~~~
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@ Lahntaler #
Lahntaler schrieb:
Hallo !
Ist man mit 55 so eingeschränkt ?
Es geht nicht um 5kg Honig (keine Ahnung wo gelesen, zumindest nicht in meinen Links) mehr ...
... es geht hauptsächlich darum die Bienen im Sommer vom Varroadruck zu befreien ...
Außerdem werden Brutwaben entnommen, die in diesem Zuge gleich entsorgt werden können ... oder welchen Wachsumtrieb hat ein beienfreund so ... alle 5 Jahre mal eine neue Mittelwand ? Dir kann die Schwarte wohl auch nicht schwarz genug sein ....
... nein, denn den Milben und den damit vergesellschafteten Viren kann man nur mit einem vittalen Volk entgegentreten ... und das bedeutet mind. alle zwei Jahre komplette Bauerneuerung ...
Die Vittalität des Bien gilt es zu fördern ...
Mit der Maßnahme kann man so viel machen ... Jungvolkbildung, mehr Honigertrag, geringerer Varrodruck, Bauerneuerung, ... alles ohne AS und Perizin ...
... aber das hat ein beienfeind ja noch nie gemacht ... das ist so Grausam für den Bien ... oder ist AS / Perzin nicht noch grausammer ???
Gruß
~~~LAHN~taler~~~


Hallo Lahntaler,
warum muß das denn immer gleich so persönlich werden ?

Ich bin ein Freund von Kunstschwärme,ich kenne Imker,die die Völker jedes Jahr komplett neu aufbauen.
Ob das so erforderlich ist ,weiß ich nicht,immerhin entnehmen/vernichten wir dabei auch Propolis,
zudem greifen wir in den Organismus Bien massiv ein,da hat beienfreund durchaus recht!.

Ob der Weg über die Brutscheune,mit Totalvernichtung oder Rettung der Jungbienen,einschl. Behandlung
(Perizin ist da überhaupt kein Problem,es sei denn man/frau ist aus grundsätzlichen Erwägungen dagegen)
das muß jeder selber entscheiden.
Meine Erfahrung,mein Rat (basierend auf viele Einblicke in andere Hobby-Imkereien) ist, jedes Jahr vielleicht die Hälfte der Völker neu aufbauen,dann mal schauen,wird die Vitalität besser,wird der Varroadruck geringer,sinken die Völkerverluste/Schwächlinge,macht das Imkern mehr Spaß ?.

Für manche Imkereien kann es von Vorteil sein, die Anzahl der Völker zu halbieren damit die Imker intensiver imkern können und mehr Freude haben--aber das ist ein anderes Thema.


Nordsee

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Ja die Brutscheune wende ich schon über 5 Jahre an und kann es nur jedem Imker empfeheln
denn: Wie schreib Lahntaler :
... die Bienen im Sommer vom Varroadruck zu befreien[/b]
Alle anderen Vorteile sind Nebeneffekte die je nach Betriebsweise genutzt werden können
UND wenn dabei einige kg Honig anfallen kann ich nur sagen es ist kein Nachteil ??? oder ??? gleichzeitig werden die Nachteile von AS UND PERIZIN ausgeschaltet
UND starke Jungvölker aufgebaut

Man sollte erst darüber ein Urteil abgeben, wenn man es am eigenen Bienenstand INTENSIEF ausprobiert hat !!

es grüßt Euch hans
Bienenwelt
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Beitrag bearbeitet von Nordsee am 02.09.09 um 08:42 Uhr.
@ Bienenwelt #
Bienenwelt schrieb:
Ja die Brutscheune wende ich schon über 5 Jahre an und kann es nur jedem Imker empfeheln
denn: Wie schreib Lahntaler :
... die Bienen im Sommer vom Varroadruck zu befreien[/b]
Alle anderen Vorteile sind Nebeneffekte die je nach Betriebsweise genutzt werden können
UND wenn dabei einige kg Honig anfallen kann ich nur sagen es ist kein Nachteil ??? oder ??? gleichzeitig werden die Nachteile von AS UND PERIZIN ausgeschaltet
UND starke Jungvölker aufgebaut
Man sollte erst darüber ein Urteil abgeben, wenn man es am eigenen Bienenstand INTENSIEF ausprobiert hat !!
es grüßt Euch hans


Hallo Bienenwelt,
die Bienen,im Sommer,durch Brutscheune, vom Varroadruck befreien ist richtig,eine zusätzliche (zusätzlich zur zwangsläufigen Brutunterbrechung) Behandlung begünstigt die Reduzierung der Varroa nochmals.

Selbst bei Brutscheune+Behandlung darf die Varroasituation(Reinvasion) Ende September nicht aus den Augen gelassen werden,sonst hilft auch die beste Brutscheune nicht.

Eine Frage,wenn die Waben aus der Brutscheune ausgeschmolzen werden,fällt doch dabei eine Menge
Honig heraus,was macht ihr mit dem Futter ?
Nordsee

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Beitrag bearbeitet von Chrigel am 02.09.09 um 17:00 Uhr.
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Neuer Wabenbau und Drohnenschnitt
Guten Morgen

Mit dem Abgehen des Bienenschwarms entledigt sich das Bienenvolk weitgehend der Altlasten, die sich im Laufe weniger Jahre im (Natur-)Bau angesammelt haben. Dieser Vorgang ist ein natürlicher aber genauso einschneidender Vorgang wie jede Entnahme von grossen Mengen Brut oder Bienen durch den Imker. Auch der Drohnenschnitt wird oft ähnlich beurteilt.
Die Bienenvölker reagieren auf solche Eingriffe mit einer Kraftanstrengung, die solche
Eingriffe des Imkers kurzfristig ausgleichen. Ich habe in den Bergen Wetterperioden erlebt, die für meine Bienenvölker brutaler waren als alles was ich je mit ihnen gemacht habe.

Im Hinterbehandlungskasten ist die Bauerneuerung eine grosse Herausforderung. Nur zu oft bleiben alte
"Schwarten" im Fluglochbereich hängen. Sie sind dann auch die Infektionsherde für Brutkrankheiten.
Wohl nicht zuletzt deshalb sind zur Zeit viele Imker (fast 100% Hinterbehandlung) in meiner Gegend von der Sauerbrut betroffen.
Die Betriebsmethoden mit vollständiger Brutentnahme und deren Verwertung in der Brutscheune oder in Brutablegern unter anschliessendem Einschmelzen der Waben betrachte ich als sinnvolles Vorgehen in einer integrierten Varroabekämpfung. Aber es ist aufwendiger als das einfache Bekämpfen mit einem
zugelassenen Bekämpfungsmittel. Darin gehe ich mit Nordsee völlig einig.
Grüsse aus dem Klöntal
Chrigel
chrigel
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