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Fragen an/vom Imkernachwuchs
1170 Themen, Moderator: Bienenalex, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Fragen an/vom Imkernachwuchs

Brutscheune

Beitrag vom Autor bearbeitet am 06.01.19 um 08:55 Uhr.
@ Imka #
@Maex

So einfach ist es mit Deiner Skala nicht.

MS und OX kann bei Ueberdosierung schaedlicher wirken wie AS bei korrekter Anwendung (und etwas Glueck...).

Ich habe bspw. einen meiner Fluglinge bei der spaetsommerlichen TBE mit OX-Spruehbehandlung etwas ueberdosiert und es gab am kommenden Tag einiges an Totenfall. Ein anderes Volk habe ich im Herbst bei guter Wirksamkeit 4 Tage mit AS im Nassenheider behadelt, ohne dass es irgendwelche Auffaelligkeiten bezueglich Volksstaerke, Totenfall und ausgeraeumter Brut gab (meist gibt es aber ab dem 2. Tag einige ausgeraeumte Brut, weshalb ich nur 4 Tage behandle, sobald verdeckelte Brut ausgeraeumt wird, ist die AS unter den Zelldeckeln angekommen und auch die dortigen Milben wurden somit erreicht).

Mit MS habe ich beim Spruehen auch schon Ueberdosiert (nicht durchnaesst!) und es kam dort zu einem deutlichen Bienenverlust. Insgesamt bin ich beim Spruehen irgendwie recht ungeschickt. Die Traeufelbehandlung klappt hingegen bei mir immer recht gut. Ich arbeite dabei mit 5ml pro besetzter Wabengasse. Die 50ml/Volk in der Packungsbeilage sind aber die absolute Obergrenze. Die meisten Voelker erhalten bei guter Wirksamkeit zw. 30-40ml. Einen erhoehten Totenfall oder verminderte Auswinterungsstaerke konnte ich so noch nie erkennen.
0
 
#
Ich habe beim Träufeln immer die Sorge, dass nicht alle Bienen in Kontakt mit der OS kommen.
Rein Subjektiv.

Ebenso rein Subjektiv erkenne ich lieber einen stärkeren Totenfall als keinen, da ich dann davon ausgehe, dass das Behandlungsmittel ausreichend, oder eben lieber "Überdosiert", als "Unterdosiert" und daher nicht ausrechend wirksam war.
Ich meine nicht die "Hinrichtung" von Völkern, sondern einen verstärkten Totenfall...

In Österreich ist das Sprühen leider Verboten da die Österreichischen Bienen GAANZ ANDERS sein dürften.
Dafür dürfen wir auch OX verdampfen was, wenn ein Volk noch lose sitzt bestens funktioniert.
wie gesagt, GAANZ andere BIENEN !!-
Sitzen diese nicht lose, kann dieses die Behandlung als Bien wegfächeln, was bei einer Träufelmethode jedoch nicht geht.
Da eine Königin im Wildbienenstock am Baumast auch nicht nass wird, habe ich jedoch so meine Meinung ob einer Träufelung als die beste Behandlungsmethode.

Was in anderen Foren ähnlich Diskutiert wird, jedoch NATÜRLICH nicht sein kann, da die Arzneimittelverordnung ja auch die möglichen Schäden bei der Zulassung abcheckt......
Ob jedoch eine Wirkstoffverteilung untersucht wird frage ich mich....

Für mich ist das träufeln: Nett und Behandlerberuhigend....er hat ja etwas getan...

Da ich den Unterschied eines beträufelten und dann, in der Folge OX-begasten, stark und langbrütenden Volkes diese Jahr Testen durfte:
Der Totenfall von ca. 70 Milben, nach der Begasung, nach vorhergegangenem Totenfall von ca. 50 Milben nach OX-Träufelung veranlasst mich zu dieser Meinung.

In einer Brutscheune sollte man eher mehr als zu wenig Behandeln, da ansonsten die Bienen sowieso dem Tode geweiht sein werden.

Andere meinen, dass man die entnommenen Brurähmchen sowieso nur einschmelzen darf, da das Todeskandidaten sind.
Je nachdem, wie hoch die Milbenlast im Spendervolk war, werden beide Ansätze schlüssig sein....


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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.01.19 um 18:09 Uhr.
@ Oesibee #
Oesibee schrieb:

Ich habe beim Träufeln immer die Sorge, dass nicht alle Bienen in Kontakt mit der OS kommen.
Rein Subjektiv.
.

Beim, während des Träufelns müssen die das auch nicht, aber danach verteilt sich die OS schon im Volk.

Für mich ist das träufeln: Nett und Behandlerberuhigend....er hat ja etwas getan...


Diese Aussage treffe ich gern bei einem anderen Verfahren

Bei uns, ist nun X.......... zugelassen.
Die niedrige Dosierung (träufeln mit Schwanenhals ) ermöglicht die Blockbehandlung.
0
 
@ Anker #
Anker schrieb:
Bei uns, wie auch schon vorher in Ö, ist nun Xxxxxxxxxx zugelassen.
Die niedrige Dosierung (träufeln mit Schwanenhals ) ermöglicht die Blockbehandlung.
Merkwürdig ...
,,, sonst erzählst du immer, dass bei "niedriger Dosierung" die "fittesten" Milben überleben ...


0
 
@ Postkugel #
Postkugel schrieb:
...
Mit MS habe ich beim Spruehen auch schon Ueberdosiert (nicht durchnaesst!) und es kam dort zu einem deutlichen Bienenverlust. ...
Und welcher Art
war die " Ueberdosierung" ???
... wenn es (angeblich) nicht die Menge/Wabe war ...



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@ Anker #
Anker schrieb:
Mein Gott,
was für eine Frage !
Ich tippe mal auf Verhältnis Wasser zu Milchsäurekonzentrat.
wenn DU
so aus der Ferne - und ad hoc - jemandem mangelnde Rechenkünste unterstellen willst ...
Ich kenne zwar jemanden, der mal 1 Teil 80%%ige MS mit 15 Teilen Aqua dest abgemixt hat.
Dafür haben andere 5 Tage lang jeden Tag mit (vorschriftsmäßiger) MS15% behandelt


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@ Anker #
Anker schrieb:
Sorry,
aber wer nun von solchen Zusammenhängen keine Ahnung, sollte sich ein wenig "schlau" machen !
Dann lasse uns doch
- bitteschön - an DEINEM Wissen über "solche Zusammenhänge" -
- vor allem in Verbindung mit der Brutscheune teilhaben ...


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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.01.19 um 17:15 Uhr.
@ immenguru #
immenguru schrieb:

Dann lasse uns doch

ok und du sagst mir wer "uns " ist !

- bitteschön - an DEINEM Wissen über "solche Zusammenhänge" -

Es ist ein Unterschied ob man eine Blockbehandlung mit Milchsäure oder mit Oxalsäure(BienenWohl,Schwanenhals) macht.
Der Unterschied besteht in der Wirksamkeit, in der Effektivität, Restmilben und Viren .
Das kannst du aber vermutlich nicht wissen, weil du den Unterschied noch nie ausgearbeitet hast,
was nicht schlimm ist.Ich habe dir über PN mitgeteilt, welche Erfahrung z.B. die Imkerin im Nachbarforum gemacht hat, da steht es deutlich zu lesen !Da ich die Imkerein nicht kenne, kannst du nicht von "uns" ausgehen.

- vor allem in Verbindung mit der Brutscheune teilhaben ...

Diesem, meinen Beitrag habe ich nichts hinzuzusetzen.
Hätte ich kein Wissen über Brutscheunen, könnte ich wohl nicht die Erkenntnis haben,
dass Brutscheunen (für mich !) zu viel Arbeit ist und auch sonst (für mich!) nicht besonders erstrebenswert sind !
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.01.19 um 10:50 Uhr.
@ Anker #
Anker schrieb:
ok und du sagst mir wer "uns " ist !
„Uns“ sind vor allem
diejenigen Leser, die sich für ein Pro oder ein Kontra bei der Brutscheune interessieren.
... was übrigens das eigentliche Thema dieses Threads ist
(Und damit auch einer wirksamen und bienenschonenden Milbenkontrolle in diesen Brutscheunen).

und:
Es ist ein Unterschied ob man eine Blockbehandlung mit Milchsäure oder mit Oxalsäure macht.
Diese sehr vereinfachte Aussage
- trifft aber (vorerst und oberflächlich gesehen) nur auf die jeweiligen Handgriffe und das jeweils eingesetzte Mittel zu.
Das war es dann aber auch schon (vorerst und oberflächlich gesehen) ...

und:
Der Unterschied besteht in der Wirksamkeit, in der Effektivität.
DAS
ist DEINE Behauptung, bzw. Vermutung (oder nur eher eine fest verankerte Überzeugung ??? ).
- Sowohl in der „Wirksamkeit“ als auch in der „Effektivität“ gegen die Varroa sind sowohl MS als auch OS (gesprüht) identisch.
- Beide „Mittel“ wirken nur auf „freilaufende" Milben:
- - Bei noch vorhandener verdeckelter Brut ist eine korrekte Blockbehandlung unumgänglich.
- - Nur bei nachgewiesener Brutfreiheit wäre dann eine Einzelbehandlung evtl. ausreichend.
Bis zur Brutfreiheit einer Brutscheune - OHNE sofortige Behandlung -
würden ideale und wirksame "Varraschleudern" produziert werden ....

- Der einzige tatsächlich bestehende „Unterschied“ liegt in der in der Auswirkung der jeweils ange-wandten Mittel auf die (zwangsläufig) „mitbehandelten“ Bienen.
Aber diese (nachgewiesenen !) negativen Effekte werden ja
- speziell von dir - in den Bereich der „fake news“ verbannt .
Wobei – v.a. bei Brutscheunen – jegliche auch noch so geringe Schädigung oder Beeinträchtigung der behandelten Bienen vermieden werden sollte.
O.K. DAS sollte ja generell auch bei Ablegern
und sogar Wi- Völkern berücksichtigt werden.

und:
Das kannst du aber vermutlich nicht wissen, weil du den Unterschied noch nie ausgearbeitet hast, ...
Nach deinen
oben angeführten - und undefinierten - „Äußerungen“ ist aber mit guten Gründen anzunehmen, dass DU bezüglich dieses „Unterschiedes“ noch nie und nimmer etwas „herausgearbeitet“ hast.
- Selbst deine von dir - bis jetzt - „dokumentierten“ Erfahrungen bzgl. MS / OS halten sich augenscheinlich seeehr in Grenzen …
( von der „5-Tage-Blockbehandlung“ und dem „fehlenden glücklichen Händchen“ mal abgesehen).

und:
… was nicht schlimm ist.
Eben.
Ich lasse da nämlich lieber andere für mich arbeiten, was die „Mittelchen“ gegen die Varroa und
vor allem die (negativen) Auswirkungen auf die Bienen selber betrifft ...
- Und ziehe dann MEINE Schlüsse aus den Ergebnissen dieser dokumentierten Arbeiten

und:
Diesem, meinen Beitrag habe ich nichts hinzuzusetzen.
DAS
sehe ich auch so …

und:
Hätte ich kein Wissen über Brutscheunen, könnte ich wohl nicht die Erkenntnis haben,
dass Brutscheunen (für mich !) zu viel Arbeit ist und auch sonst (für mich!) nicht besonders erstrebenswert sind !
Nuja …
Wenn sich dein „Wissen“ über Brutscheunen - (wie du ja selber schreibst) - nur auf den (offensichtlichen und zu erwartenden) Arbeitsaufwand gründet …
- Von einer – ausgearbeiteten - „Erfahrung“ deinerseits mit der Brutscheune hattest du auch noch nie im Detail geschrieben ...
Für die „Erkenntnisse“ wegen des Arbeitsaufwandes
haben bei mir fünf Minuten nachdenken voll genügt .



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@ immenguru #
Ja du triffst den Nagel voll auf den Kopf, es gibt Menschen wie deiner einer die denken den Ganzen Tag.
Aber lenken und das ist das wichtigste, tut nur der Imker.

Freundliche Grüße drohnenfreund.
„Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum.“
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