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Warre Beuten

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Beitrag bearbeitet von Bienenalex am 29.09.09 um 22:18 Uhr.
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Warre Beuten
Hallo,

im neuen DBJ 10/2009 ist ein artikel von Bernhard Heufel zur Betriebsweise mit Warre Beuten. irgendwie faszinierend beim lesen.
Nach zwei Tagen kommenmir Zweifel. Einmal werde bebrütete Waben gepresst um an den Honig zu kommen und weiter frage ich mich wie presst man Rapshonig? Brauchs da eine Hydraulikpresse?

Mir gefällt die Bienenkiste besser. da gibts für den Honigraum immer neue Waben. und den Raps kannman separat pressen, stampfen, durchs Sieb drücken oder sonstwie.

Alexander
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.

Schlagwörter dieses Themas: warre beute, warre kiste, hinzufügen »

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Beitrag bearbeitet von Finn am 29.09.09 um 22:13 Uhr.
@ Bienenalex #
Warrezarge von oben / Honigraum Warrezarge von unten Warrewabe gezogen
Bienenalex schrieb:

Hallo,

im neuen DBJ 10/2009 ist ein artikel von Bernhard Heufel zur Betriebsweise mit Warre Beuten. irgendwie faszinierend beim lesen.
Nach zwei Tagen kommenmir Zweifel. Einmal werde bebrütete Waben gepresst um an den AAHonig zu kommen und weiter frage ich mich wie presst man Rapshonig? Brauchs da eine Hydraulikpresse?

Mir gefällt die Bienenkiste besser. da gibts für den Honigraum immer neue Waben. und den Raps kannman separat pressen, stampfen, durchs Sieb drücken oder sonstwie.

Alexander


Rapshonig wird genauso gepresst wie jeder andere Honig auch. Du kannst ihn auch schleudern. ( Moderne Imker tun das . ) Das geht auch mit Warrewaben. Wer natürlich warten will bis der Honig zu Zement geworden ist braucht sich hinterher nicht über die Beute zu beschweren.
Warrewaben zu ziehen ist kein Problem. Mann muß nur mit einem Korbmesser einmal links und rechts an der Wandung der Zarge herunterfahren. ( Ist Sekundensache)

Natürlich muß man den Bienen einen Leitwachsstreifen ( 1 cm) vorgeben. ( Aber das muß man auch in der Bienenkiste. Sonst giebt es dort genauso Chaos.)
Wer denn unbedingt Honig aus unbebrüteten Waben haben will kann Mittelwände einhängen ( Bild eins zeigt solche Oberträger mit einghängten Mittelwänden.) Die Zarge wird dann halt bei guter Tracht aufgesetzt. Der aufgetackerte Querstreifen diehnt nur der anfänglichen Fixierung der Abstände. Mann kann ihn problemlos ( 6mm Klammern) später mit einem Taschenmesser abhebeln.

gruß Finn
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Beitrag bearbeitet von Bienenalex am 29.09.09 um 22:33 Uhr.
@ Finn #
Finn schrieb:
............
gruß Finn

Hi Finn
ich hab mich biher noch nicht für Wärre interessiert. Auf den Bildern im DBJ ist "Wirrbau" zu sehen. So wie wenn ich einen Schwarm spaseshalber in eine Kiste bauen lasse. Die bauen dann wie sie wollen. So hatte ich Warre bisher auch verstanden. Es gibt also auch die Möglichkeit von Leitstreifen und die Waben herauszunehmen und Trachten zu schleudern - und das ohne pressen. Es brauch dann einen geigneten Korb in der Schleuder.

Solchen mit Honig gefüllten und gedeckelten Wildbau nehme ich umihnals Wabenhong zu verkaufen.

Wie ich gelesen habe, erntet Bernhard Heufel im Herbst und bis dahin ist eine Rapshongwabe als Fundamentstein bei einem Neubau zu verwenden. Darumdie Frage nach Raps.

Ich sehe, es gibt auch hier Unterschiede in der Betriebsweise.

Die Wabe auf dem dritten Bild sieht optisch ähnlich eine Dadantwabe aus. Vielleicht durch die Perspektive.

Alexander

Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Warreoberträger mit eingelegter Mittelwand Einlegen der Mittelwand Einzelteile der Oberträger mit Mittelwand
Nur mal eine kurze Beschreibung der befestigung der Mittelwände im Oberträger.
Als Tackerklammern sollte man 10 mm verwenden. Oberträger sind bei mir aus Fichte . So wie alle Beuten auch.
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Beitrag bearbeitet von Finn am 29.09.09 um 23:26 Uhr.
@ Bienenalex #
fertig vorbereitete Oberträger Oberträger mit Schablone auf Abstand fixiert Oberträgermagazinbeute
Bienenalex schrieb:

Hi Finn
ich hab mich biher noch nicht für Wärre interessiert. Auf den Bildern im DBJ ist "Wirrbau" zu sehen. So wie wenn ich einen Schwarm spaseshalber in eine Kiste bauen lasse. Die bauen dann wie sie wollen. So hatte ich Warre bisher auch verstanden. Es gibt also auch die Möglichkeit von Leitstreifen und die Waben herauszunehmen und Trachten zu schleudern - und das ohne pressen. Es brauch dann einen geigneten Korb in der Schleuder.
Bernhard Heufel erntet im Herbst und bis dahin ist eine Rapshongwabe als Fundamentstein bei einem Neubau zu verwenden.

Die Wabe auf dem dritten Bild sieht optisch ähnlich eine Dadantwabe aus. Vielleicht durch die Perspektive.

Alexander



Es ist die Perspektive .
Allerdings habe ich in meinen Beuten von Anfang an neun Wabenreihen, 33 x 33 cm Innenmaß. ( Aber das ist reine Ansichtssache, ich denke den Bienen ist es egal. Ich hab dadurch nicht so hohe Beutentürme. Transportiert sich besser.)
Zum Schleudern lege ich die Waben in einen wie ein Buch aufklappbaren Drahtkorb, ( darin werden sie auch enddeckelt), und stelle sie damit in die normale Schleuder. Klappt bestens. Und geht genausoschnell wie mit Rähmchen. ( Was nicht heißt das ich nicht auch presse ! )
Es stimmt, Bernhard erntet einmal im Herbst. Aber du wirst bei Warreimkern mindestens genausoviel verschiedene Ansichten und Betriebsweise vorfinden wie bei allen anderen Beutensystemen. Die Warrebeute ist eine Magazinbeute. man kann also fast alle Betriebsarten praktizieren. Ich denke das ist jedem selbst überlassen.
Ich bin zB. seit diesem Jahr auf Flachzargen ( 15 cm hoch ) umgestiegen. Dies ermöglicht mir eine flexiblere Arbeitsweise gerade bei kleineren Trachten.
Unten ein paar Bilder:
-Ein Flachzargen-Oberträgermagazin fertig eingewintert mitte September. ( Fluglöcher bekommen noch einen Drahtgitterstreifen mit ein paar Reiszwecken vorgesetzt.
-fertig vorbereitete Oberträger.
Die Oberträger werden mit einer Schablone fixiert, und mit einem Tacker ( 6mm) an einem ein Millimeter starken Holz-Qerstreifen befestigt. So bleiben sie beweglich und die WAben können jederzeit gezogen werden. Auf diese Art werden im Winter alle Zargen vorbereitet.

gruß Finn
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@ Finn #
Finn schrieb:
Ich bin zB. seit diesem Jahr auf Flachzargen ( 15 cm hoch ) umgestiegen. Dies ermöglicht mir eine flexiblere Arbeitsweise gerade bei kleineren Trachten.
gruß Finn


Hallo Finn,
ich bemühe mich (schon länger) der Warre-Beute Respekt abzugewinnen.
Ehrlich gestanden,ich verstehe das System nicht,besonders diese Türme.
(Verzeihung,Ironie:Auf Naturwaben soll ja besser die Information,durch Schwingungen weitergegeben werden,bei den Türmen erhalten die Bienen die Info, wie stark der Wind ist)

Hebt ihr nie die Zargen runter,guckt ihr nie in die Zargen/Waben ?

Schön ,du bist nun auf Flachzargen umgestiegen.
Wann wirst du auf 2 oder 3 Brutraumzargen umsteigen?
Wenn du Waben ziehst,prüfen mußt (z.B. für einen Gesundheitscheck),der Naturwabenbau
(arg verbaut)das gar nicht möglich macht,wann steigst du auf ganze Rähmchen um ?

Alles ernst gemeinte Fragen,bitte um Aufklärung!
Nordsee

1
 
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Hallo Nordsee,
Ich werde versuchen deine Fragern so gut wie möglich zu beantworten.
Allerdings nicht hier, wir machen dazu besser ein neues Thema unter der Rubrik
" Oberträger- Magazinbeuten " im gleichen Forum auf.
Lassen wir die Bienenkiste ein eigenes Thema sein.

Gruß Finn
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@ Finn #
Finn schrieb:

Nur mal eine kurze Beschreibung der befestigung der Mittelwände im Oberträger.
Als Tackerklammern sollte man 10 mm verwenden. Oberträger sind bei mir aus Fichte . So wie alle Beuten auch.


Hallo Finn,

so wie ich das sehe, benutzt du nur die Oberträger (keine Rähmchen)

1. Könnte man die Oberträger nicht auch mit einer Spitze versehen, so dass dann die Anfangsstreifen wegfallen würden?
2. Hast du die Oberträger dann alle mit Querhölzern zusammengetackert?
3. Wenn ja, wie kann man sie denn später wieder auseinander bekommen?
4. Kann ich die Oberträger auch in einer Heroldbeute verwenden oder werden sie dann zu schwer und halten nicht?
5. Bzw. gibt es Gründe warum es bei der Heroldbeute nicht praktisch ist?


LG
geeseanny
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Hallo geeseanny,

zu 1. Das ginge sicher würde sie aber in der Herstellung deutlich verteuern. ( siehe Oberträger TBH )
Mein Ziel ist aber : " So billig und so wenig wie nur irgend Möglich. "

zu 2. Jawohl. Das ist notwendig um erst mal einen Stabilen Abstand zu garantieren. Sonst ist Wirrbau
vorprogrammiert. Du kannst natürlich auch Zanderklemmen oder Abstandsstifte nehmen wie sie bei normalen Rähmchen verwendet werden. Dies hat aber einen Nachteil. Wenn du einen Schwarm einschlägst mußt du den ganzen oberträgersalat erst einsortieren. Bei mir geht das so : " Oberträgerblock herausnehmen , beiseitestellen. Schwarm nass machen - oben reinschütten, Oberträgerblock einlegen . Tuch drauf - alles dicht .
( Da fliegt fast keine Biene auf. )

zu 3. Der Holzstreifen ist etwa einen Millimeter dick und 1 cm breit aus weichem Fichtenholz. Du kannst ihn
durchschneiden, und / oder den ganzen Streifen einfach mit dem Taschenmesser abhebeln. Zum Antackern werden in dem Fall nur 6 bis 8 mm Klammern verwendet. Diese sitzen so locker in den Oberträgern aus Fichte das sie ganz einfach auszuhebeln sind. Der Streifen soll ja nur zur anfänglichen Fixierung dienen. Schon nach wenigen Tagen sieht man anhand der Propolisspuren wo der Obeträger genau hingehört, und der Streifen kann bei Bedarf entfernt oder auch einfach durchgeschnitten werden.

zu 4. Ich kenne die Heroldbeute leider nicht. Kann mir da also kein Urteil erlauben.
Bedenke aber das sich die nutzbare Wabenfläche deutlich vergrößert wenn die Rähmchen wegfallen.
(Bieneabstand / Holzstärke der Seitenteile)

zu 5. Ich weiß es nicht. Nicht jede Beute ist aber für jede Betriebsweise geeignet.

gruß Finn
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Dieser Beitrag wurde am 30.09.09 um 22:21 von Bienenalex gelöscht.
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