Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Warre Beuten

@ Finn #
Finn schrieb:

Hallo geeseanny,

zu 4. Ich kenne die Heroldbeute leider nicht. Kann mir da also kein Urteil erlauben.
Bedenke aber das sich die nutzbare Wabenfläche deutlich vergrößert wenn die Rähmchen wegfallen.
(Bieneabstand / Holzstärke der Seitenteile)

zu 5. Ich weiß es nicht. Nicht jede Beute ist aber für jede Betriebsweise geeignet.

gruß Finn


Hallo Finn,

zu 4. Weshalb vergrößert sich die Wabenfläche, wenn die Rähmchen wegfallen?
zu 5. Bei der Heroldbeute kann man Zander-Rähmchen oder DNM-Rähmchen benutzen. Ist die Höhe der Rähmchen zu groß? Brechen dann die Waben ab?

Gruß
geeseanny
0
 
Beitrag bearbeitet von Finn am 01.10.09 um 20:05 Uhr.
#
Hallo geeseanny,

Die Wabenfläche ist durch das Innenmaß der Rämchen bestimmt. Also bei DN zB. : 20,3 cm x 35,0 cm.
Nur das ist ja die für den Bien eigendlich nutzbare Wabenfläche.
Die Beute / Zarge selbst hat ja eine viel gößere Lichte Weite. Bei DN zB. : 38,6 cm x 23,0 cm bei 10 mm Rähmchenholzstärke.
Da bei Oberträgerbeuten die Zarge selbst zum " Wabenrahmen " wird sind sie auch entsprechend kleiner gehalten.

Mit Sicherheit sind Waben im Zandermaß und auch schon im DN-maß die nur an Oberträgern hängen bedingt durch ihre Größe sehr empfindlich. Solange weder die Beute noch die Wabe selbst bewegt wird passiert sicher nichts. Aber Wandern dürfte riskant werden. Und beim Wabenziehen dürfte es schon beim geringsten verkanten Bruch geben.

Und noch etwas gild es zu bedenken. Das Volk muß in der Lage sein diese Beute auch auszufüllen. Ist das nicht der Fall funktioniert die Sache nicht.
Im Naturbau in Oberträgerbeuten funktioniert die Sache etwas anders. Das Volk baut nur die Fläche an Waben die es auch unmittelbar besetzen kann, und die der momentanen Trachtsituation entsprechen.

( Ist das Volk zu schwach, oder die Beute zu groß hast du dann mitten im Raum ein paar Wabenzungen hängen und die Völker kommen nicht aus dem knick. Ich vermute das dies einfach mit dem Wärmehaushalt und dem Beutenklima zusammenhängt. Sie schaffen es dann wohl nicht die notwendige Brutnestwärme zusammenzuhalten.)

gruß Finn
0
 
@ Finn #
Finn schrieb

Mit Sicherheit sind Waben im Zandermaß und auch schon im DN-maß die nur an Oberträgern hängen bedingt durch ihre Größe sehr empfindlich. Solange weder die Beute noch die Wabe selbst bewegt wird passiert sicher nichts. Aber Wandern dürfte riskant werden. Und beim Wabenziehen dürfte es schon beim geringsten verkanten Bruch geben.

Und noch etwas gild es zu bedenken. Das Volk muß in der Lage sein diese Beute auch auszufüllen. Ist das nicht der Fall funktioniert die Sache nicht.
Im Naturbau in Oberträgerbeuten funktioniert die Sache etwas anders. Das Volk baut nur die Fläche an Waben die es auch unmittelbar besetzen kann, und die der momentanen Trachtsituation entsprechen.

( Ist das Volk zu schwach, oder die Beute zu groß hast du dann mitten im Raum ein paar Wabenzungen hängen und die Völker kommen nicht aus dem knick. Ich vermute das dies einfach mit dem Wärmehaushalt und dem Beutenklima zusammenhängt. Sie schaffen es dann wohl nicht die notwendige Brutnestwärme zusammenzuhalten.)

gruß Finn


hi finn
könnte es sein , das du was schreibst ohne die geringste ahnung zu haben.
meine bruträume sind 1,5 dn und die drohnenwaben werden komplett ohne draht von den bienen gebaut.
ich wandere, ziehe diese waben und mache alles wie andere imker auch, ohne abriss und bruch.
auch bei mir bauen die bienen nur soweit tracht da ist.
genau so wie ich auch darauf achten muß, durch schied, das der brutraum der volksstärke angepasst ist.
also erkläre mir mal den unterschied zwischen meinen magazin beuten und deiner naturbau imkerei.
bei mir wird im hr dn flach, jede 2 wabe im naturbau nur an oberträgern ohne draht von bienen gebaut, also im 2 jahr wechsel. also alles naturbau.
diese waben werden normal geschleudert in einer 10 waben radialschleuder.
der bruch ist minimal.
was erzählst du also von vorsichtigen handhaben bzw. nicht wandern.

monte
0
 
Beitrag bearbeitet von Distelbauer am 01.10.09 um 21:22 Uhr.
#
Warre 1
Warum brauch ich eigentlich überhaupt Mittelwände bei der Warre? Dann nehm ich doch lieber gleich Rähmchen, dann ists wenigstens stabiler. Die Bienen sollen doch alles selber regeln können und vielleicht so auch irgendwann besser mit der Varroa zurecht kommen. Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Warre finde ich sind ausgewogene Trachtverhältnisse um jemals Honig ernten zu können. Meinem Naturschwarm hätte ich leichter keine Mittelwände eingehängt, er hat gerade mal diese ausgebaut, soviel hätte er ohne Hilfe mindestens auch geschafft, da bin ich mir heute sicher . Bei mir in Zukunft entweder Warre ohne Mittelwände oder sonst gleich normal imkern
LG Dstelbauer
0
 
@ monte #
monte schrieb:

hi finn

was erzählst du also von vorsichtigen handhaben bzw. nicht wandern.

monte

lese ich ds richtig, du lässt im Rähmchen bauen?
bei Warre, Kiste und Co ist nur ein "Oberträger" vorhanden. der Rest hängt frei im Raum

meine Drohenenwaben sind auch nciht gedrahtet. Falls sie voll Honig getragen sind - wenn ich sie zwecks Wabenhongi z.B. im Honigraum ausbauen lasse - schleudere ich (fallsi ch genug Wabenhonig habe) sie vorsichtig. Wenn sie rings um angebaut sind gehts gut. Manchmal auch nicht. Dann bricht die Wabe oft schon vor dem Schleudern aus.

Den hinweis vorsichtig mit Waben umzugehen halte ich nie für falsch.

GRüße
Alexander


Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
0
 
@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

lese ich ds richtig, du lässt im Rähmchen bauen?
bei Warre, Kiste und Co ist nur ein "Oberträger" vorhanden. der Rest hängt frei im Raum

meine Drohenenwaben sind auch nciht gedrahtet. Falls sie voll Honig getragen sind - wenn ich sie zwecks Wabenhongi z.B. im Honigraum ausbauen lasse - schleudere ich (fallsi ch genug Wabenhonig habe) sie vorsichtig. Wenn sie rings um angebaut sind gehts gut. Manchmal auch nicht. Dann bricht die Wabe oft schon vor dem Schleudern aus.

Den hinweis vorsichtig mit Waben umzugehen halte ich nie für falsch.

GRüße
Alexander




hi alexander
aus meinem br wird nichts geschleudert, geht nicht , zu groß für die schleuder.
so wie ich das gelesen habe, schneiden sie bei der warrenbeute die waben von der wand.
was ist anders, oberträger und wand im gegensatz zu am rähmchenoberträger und rundum am rähmchen anbauen.
im hr gebaute waben müssen an allen seiten angebaut und wenn geht pollenfrei sein sonst gibt es schnell bruch.
da hilft nur ganz vorsichtiges schleudern.
deshalb 2 jährigen turnus und waben auslese.
gruß monte

0
 
Beitrag bearbeitet von Finn am 02.10.09 um 10:20 Uhr.
@ monte #
monte schrieb:

hi finn
könnte es sein , das du was schreibst ohne die geringste ahnung zu haben.


monte


Hallo Monte ,
Wenn du der Meinung bist du brauchst nur Oberträger in deine Kiste legen,dann
versuchs einfach . - Leg in deine Kiste statt Rähmchen einfach Oberträger. Und erzähl uns nächsten Herbst was du geerntet hast.
Wenn du danach immer noch der Meinung bist ich hab keinen Schimmer können wir nächsten Herbst weiterdiskutieren.

Genau da liegt wohl das Denkproblem vieler Imker. Bienen in Oberträgerbeuten im Naturbau verhalten sich etwas anders wie bei normaler Rämchenbetriebsweise.
Ich kenne Imker die gleiches in Rämchenbeuten versuchten. Das Ergebnis war erwartungsgemäß frustierend.
Natürlich war dann alles Sch.... . Das der Fehler bei ihnen lag konnte natürlich nicht sein. " Schließlich hat man ja gleich gewußt das das nicht geht ".

@ Monte, im Gegensatz zu anderen hier im Forum muß und will ich nicht " missionieren ".
Ich habe meine Imkerei kurz angerissen weil es sich durch das Thema so ergab. ICH imkere so. Niemand muß das nachmachen. Und ich empfehle es auch keinem der nicht schon über einige Jahre Erfahrung in der Imkerei verfügt.
... Aber ich lade jeden der ehrliches Interesse mitbringt herzlichst ein sich die Sache bei mir anzusehen. ( Alle anderen fliegen achtkantig raus ! )

gruß Finn
0
 
Beitrag bearbeitet von veebee am 02.10.09 um 12:49 Uhr.
@ Finn #
Finn schrieb:
Genau da liegt wohl das Denkproblem vieler Imker. Bienen in Oberträgerbeuten im Naturbau verhalten sich etwas anders wie bei normaler Rämchenbetriebsweise.
Ich kenne Imker die gleiches in Rämchenbeuten versuchten. Das Ergebnis war erwartungsgemäß frustierend.
Natürlich war dann alles Sch.... . Das der Fehler bei ihnen lag konnte natürlich nicht sein. " Schließlich hat man ja gleich gewußt das das nicht geht ".

Das ist auch meine Erfahrung. Man muss eine Betriebsweise immer als Ganzes sehen (und ausprobieren). Ich habe es auch schon öfter erlebt, dass Imker irgendeinen Teilaspekt einer Betriebsweise probieren, z. B. Absperrgitter weglassen, Naturwabenbau im Honigraum o.ä. Da kommt dann oft nicht viel bei raus, weil alles andere so wie sonst gemacht wird oder weil die Beute nicht zur Betriebsweise passt.
Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, aufgrund der eigenen Erfahrungen eine Betriebsweise, die man selbst nicht praktiziert, mal eben schnell beurteilen zu wollen.
NEU! forum.bienenkiste.de
Das Diskussionsforum für Bienenkisten-Imker.

0
 
@ Finn #
Finn schrieb:
Genau da liegt wohl das Denkproblem vieler Imker. Bienen in Oberträgerbeuten im Naturbau verhalten sich etwas anders wie bei normaler Rämchenbetriebsweise.

Wie verhalten sie sich (anders) ?

Ich kenne Imker die gleiches in Rämchenbeuten versuchten. Das Ergebnis war erwartungsgemäß frustierend.
Natürlich war dann alles Sch.... . Das der Fehler bei ihnen lag konnte natürlich nicht sein. " Schließlich hat man ja gleich gewußt das das nicht geht ".
gruß Finn


Widerspruch,ich,meine Bienen, haben schon Naturwabenbau errichtet,als Ableger mit junger Weisel.
Toll,schön anzusehen-ohne Frage.
Es gelingt aber nicht immer und überall.
Wie man bei den vielen Experten in einem Nachbarforum so erquicklich lesen kann,ist ein exakter Bau,auch bei völligem Naturbau nicht garantiert,das scheint auch nicht wichtig zu sein,es sei denn, man will,muß die einzelnen Waben ziehen,aus welchen Gründen auch immer,dann fängt der "Schweinkram" an.
Die Experten ziehen aber keine Waben,nee,wozu auch und siehste, da tut sich ein gravierender Unterschied auf !
Ich bin mal mutig,(Denkproblem!) :
Bei alledem was sich heute in der Imkerei so tummelt (an vermeintlich klugen und klügeren Leute und Betreibsweisen)müßte doch schon sich ein durchschlagender Erfolg abzeichnen.
Ich zähle mal einiges auf:Naturwabenbau in unterschiedliche Beutensysteme,geringer Wabenabstand,
kleine Zellen,Schwarmimkerei verbunden mit natürlicher Weiselvermehrung, Nichtbehandlung gegen Varroa,
Behandlungsmittel dies und das.

Sorry,ich habe kein Bienenlabor und das ich mit den Bienen experimentiere,dafür ist meine Achtung vor
der Schöpfung,in dem Fall die Bienen, zu groß.
Ich habe auch nicht den Eindruck,dass meine Bienen sich nicht wohlfühlen sie würden es mir sagen durch ihre Signale.

Nordsee

0
 
#
Bei dem Bau von Bienenkisten habe ich erstmals die Trägerleisten aus 2 einzelnen Leisten zusammengesetzt. Dies ging sehr gut. Also zwei Leisten werden mit einem Anfangsstreifen zusammengenagelt und bilden den Oberträger. Ist so eine einfache Lösung nicht auch geeignet für Warre-Beuten um eine gewisse Bauregel den Bienen vorzuschlagen?
0
 
Thema wurde von Bienenalex aktiviert: anscheinend fehler gemacht
Werde Mitglied der Community Imkerei, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang