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Der Wolf in Bayern

@ Echinacea83 #
Bei uns in der Gegend treibt sich schon seit rund einem Jahr ein Wolf herum. Er hat auch schon einiges an Schafen gerissen. Die Besitzer werden entschädigt. Ansonsten regt sich niemand groß darüber auf, und es fürchtet anscheinend auch keiner für Leib und Leben...
Hass, als minus und vergebens, wird vom Leben abgeschrieben. (W. Busch)
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@ Darky #
Darky schrieb:

bei wiederansiedlung von verdrängten teirarten zeigen sich die initiatoren eigentlich immer sehr kulant... hier in der gegend is der biber wieder da und da wird eigentlich jeder schaden reguliert.... beim wolf hab ich wenig bedenken..er fühlt sich ja vom menschen bedrängt u wos viel menschen gibt wird er nicht sesshaft werden.... nem bekannten von mir is in österreich mal beim holzrücken mitm pferd n bär übern weg gelaufen...das stell ich mir schon prickelnder vor...




das mit den biber sagste mal hier einigen lw, dann musste aber gucken schnell land zu gewinnen. anfangs wars heir auch noch recht lustig und kulant,mittlerweile wurde gegendweise der totalabschuss angeordnet , weil die gafangen wollen nicht mal mehr die rumänien zum mittagsessen haben .ist auch ne tierart die nicht im jagdrecht drin is udn hoffentlich nie mehr reinkommt.
ich denke das hie rin einigen truppis der wolf schon wieder heimisch ist, ebenso wie auch der elch wieder kommen wird. problem bei letzeren wird dann mal nen wildunfall werden , wenn die familie mit drei kleinen kindern tot is, weil das ist wie wennst gegen ne kuh fährst.


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
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Beitrag bearbeitet von Paula am 14.05.10 um 19:01 Uhr.
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Hier in Sachsen/Brandenburg leben wir ja schon einige Jahre mit (ich glaube inzwischen) 5 Wolfsrudeln .
Die "Wolfspolitik" ist hier durchaus umstritten - nicht zu Letzt wegen der Summen die für Wolfsbüro und Beauftragten ausgegeben werden.
Die Jäger in den betroffenen Gebieten sind gar nicht glücklich mit der Situation, da besonders das Rot -/ und Rehwild abwandert. Die Waldbesitzer freut das natürlich, kein Verbiss.

Schafe dürfen hier nicht mehr angebunden werden, inzwischen haben die Wölfe aber auch gelernt Strom führende Weidezäune zu überwinden. Seit einigen Jahren laufen Versuche mit speziell zur Wolfsabwehr gezüchteten Hütehunden -diese und deren Ausbildung sind aber sehr teuer.

Vor einigen Wochen ist zum ersten Mal ein Kalb auf der Weide von einem Wolf gerissen worden.

Hier gibt es ausgedehnt Gebiete (Truppen Übungsplätze, Tagebaue ) in denen die meisten Wölfe leben. Da diese sich aber recht munter vermehren, dringen sie immer mehr in dichter besiedeltes Gebiet vor. Erste Tiere wurden schon mitten in den umliegenden Orten gesehen. Von einem gesunden Tier geht vermutlich kaum eine Gefahr für Menschen aus. Wie es ausschaut wenn ältere Menschen oder Kinder auf ein krankes oder altes Tier treffen - wer kann das schon sagen ?
Nur das Genie beherrscht das Chaos.
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@ Paula #
Paula schrieb:

Seit einigen Jahren laufen Versuche mit speziell zur Wolfsabwehr gezüchteten Hütehunden -diese und deren Ausbildung sind aber sehr teuer.



Versteh ich nicht... in den Karpaten (?) und anderen Gebieten werden seit je her Herdenschutzhunde (und nicht Hütehunde, das ist ein Unterschied) zum Schutz der Herden gegen Bären und Wölfe eingesetzt und das mit Erfolg!
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@ Linnea #
Linnea schrieb:

Bei uns in der Gegend treibt sich schon seit rund einem Jahr ein Wolf herum. Er hat auch schon einiges an Schafen gerissen. Die Besitzer werden entschädigt. Ansonsten regt sich niemand groß darüber auf, und es fürchtet anscheinend auch keiner für Leib und Leben...


Ist doch komisch....ein Rind wenn angebunden ist,regen sich alle "Tierschützer" auf...wenn Schafe von einem Raubtier,und das ist der Wolf nun mal,gerissen werden....regt sich niemand auf. Ich möchte nicht wissen,was die Schafherde des betroffenen Landwirts für Todesängste hatte....von den gerissenen Schafen ganz zu schweigen. Meine ehrliche Meinung.....weg mit diesem Raubzeug....man sieht ja,daß auch Wölfe die bequemste Art der Futtersuche bevorzugen....
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@ Freisinger #
Freisinger schrieb:

Ist doch komisch....ein Rind wenn angebunden ist,regen sich alle "Tierschützer" auf...wenn Schafe von einem Raubtier,und das ist der Wolf nun mal,gerissen werden....regt sich niemand auf. Ich möchte nicht wissen,was die Schafherde des betroffenen Landwirts für Todesängste hatte....von den gerissenen Schafen ganz zu schweigen. Meine ehrliche Meinung.....weg mit diesem Raubzeug....man sieht ja,daß auch Wölfe die bequemste Art der Futtersuche bevorzugen....



wennste sowas im gutmenschland sagst wirste doch doch totgeprügelt, siehe damals bruno. wenn d a gleich das ganze final beendet worden wäre hätte es die ganzen gelabber danach ned gegeben .
siehset doch schon an den äusserungen von einigen hier, die wissen doch gar nicht was für ne gefahr von solch grossen prädatoren ausgeht. ich kenn nen paar jäger ausn wolfsgebiet, die lassen ihre hund enicht mehr vom strick, weil da schon einige als frühstück dienten. wart nur noch drauf bis der fiffi von omi am speiseplan steht


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
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@ Biobauer #
Biobauer schrieb:

wennste sowas im gutmenschland sagst wirste doch doch totgeprügelt, siehe damals bruno. wenn d a gleich das ganze final beendet worden wäre hätte es die ganzen gelabber danach ned gegeben .
siehset doch schon an den äusserungen von einigen hier, die wissen doch gar nicht was für ne gefahr von solch grossen prädatoren ausgeht. ich kenn nen paar jäger ausn wolfsgebiet, die lassen ihre hund enicht mehr vom strick, weil da schon einige als frühstück dienten. wart nur noch drauf bis der fiffi von omi am speiseplan steht


Dieses ganze "Grünzeugs"....und wenn sie mich verbal totprügeln...mir egal,ich bleib bei meiner Meinung.
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@ Echinacea83 #
Echinacea83 schrieb:

Versteh ich nicht... in den Karpaten (?) und anderen Gebieten werden seit je her Herdenschutzhunde (und nicht Hütehunde, das ist ein Unterschied) zum Schutz der Herden gegen Bären und Wölfe eingesetzt und das mit Erfolg!


wie stellst du dir das in dicht besiedeltem Gebiet vor? Wir sind hier nicht in den Karpaten.
Ein Hund der Tag und Nacht bei der Herde lebt und vlt. doch mal über den Zaun springt und Jemanden verletzt? Bisher ist der Versicherungsschutz für Herdenschutzhunde noch nicht ganz geklärt. Im übrigen, wenn man Herdenschutzhunde einsetzt, sollten es 3 sein, ein Rüde und zwei Hündinnen. Eine Anschaffung, die selbst von Großschäfern finanziell fast nicht zu tragen ist.
Bei den Schäfern wird das Thema Herdenschutzhund schon seit längerem diskutiert und auch dort ist die Unsicherheit der Vor- und Nachteile sehr groß.
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Finanziell nicht machbar? Die Hunde werden als Welpen gekauft und in die Herde gesetzt, diese betrachten sie als ihr Rudel und beschützen es.
Eine Schafherde wird ja vermutlich eh hinter Elektronetz oder Knotenzaun gehalten, da kommt auch kein Herdenschutzhund raus. und springen können diese massigen Hunde nicht sehr hoch...

Und warum sollten es drei sein?
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Beitrag bearbeitet von Biker671 am 14.05.10 um 21:27 Uhr.
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Gefahr für den Menschen?

In den extrem seltenen Fällen, in denen Wölfe Menschen getötet haben, waren die meisten Angriffe tollwütigen Wölfen zuzuschreiben. Zurzeit gibt es etwa 15.000 - 20.000 Wölfe in Europa, 30.000 in Russland und 60.000 in Nordamerika. Trotz dieser Zahlen konnten in Europa in den letzten 50 Jahren nur 9 belegte Fälle gefunden werden, in denen ein Mensch von einem Wolf getötet wurde. In fünf von diesen Fällen hatten die Tiere Tollwut. Aus Nordamerika, in denen 60.000 Wölfe leben, gibt es aus diesem Zeitraum keinen einzigen Fall.

Fälle, in denen gesunde wildlebende Wölfe Menschen angegriffen haben, sind noch seltener. Dabei handelte es sich zumeist um „habituierte“ Wölfe (Wölfe, die über einen längeren Zeitraum an Menschen gewöhnt wurden, z.B. durch Anfüttern) oder Provokation (Wölfe, die massiv bedrängt wurden).

Zur realistischen Einschätzung des Gefährdungspotenzials, das von Wölfen gegenüber Menschen ausgeht, haben 18 führende Experten aus Ländern mit Wolfsvorkommen im Auftrag des Norwegischen Institutes für Naturforschung (NINA) im Jahr 2002 eine Studie erstellt (www.nina.no/archive/nina/Publikasjoner/oppdragsmelding/NINA-OM731.pdf, engl.). Die NINA-Studie, in die sämtliche existierende Literatur und das Wissen über Wolfsangriffe aus Europa, Asien und Nordamerika aus den letzten Jahrhunderten eingeflossen ist, gilt als das umfassendste und fundierteste Werk zu diesem Themenkomplex. Das Ergebnis der Studie lautet, dass von Wölfen keine Gefahr für den Menschen ausgeht. Menschen gehören nicht zur normalen Beute von Wölfen
[www.oekostadt-rheinland.de]
Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut alle Küsten aus den Augen zu verlieren.
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