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Fragen an/vom Imkernachwuchs
1186 Themen, Moderator: Bienenalex, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Fragen an/vom Imkernachwuchs

Nachwuchsförderung

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Nachwuchsförderung
Im Forum ist vieles vertreten. Viele interessante Hinweise gibt es. Ein Thema sehe ich als sehr wichtig an und habe doch noch nichts Zufriedenstellendes gefunden, die Nachwuchsgewinnung und -förderung.
Wie "macht" Ihr das?

Grüsse an die "Community" volm Eifelyeti
Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist. (Neue Welt Übersetzung)
...prüft alles. Was gut ist, das nehmt an. (Neue Genfer Übersetzung)(1.Thessalonicher 5,21)

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Hallo Eifelyeti,

Unter Nachwuchsförderung gibts bei unserem Landesverband Rheinlland etwas. Jungimker/innen können einen Zuschuß für die Anschaffung einer Grundausstattung für die Imkerei bekommen. Jungsimker/innen sind alle die mit Imkerei anfangen, also nicht nur 16 jährige. Infos und Formulare beim Vereinsvorsitzenden.
Alexander

Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Hallo Eifelyeti, hallo Alexander!
Ein paar Aufrechte sind also doch noch hier . In unserem Verein betreiben wir Nachwuchswerbung hauptsächlich durch Vorträge Vorführungen in Schulen und Kindergärten im KIV verfügen wir über einen Bienenlehrstand, ein zweiter wird vom NABU-Kreisverband betrieben.( Der Grund hierfür ist übrigens derselbe, wie die Krakeelerei hier). Darüberhinaus betreiben wir bei Stadtfesten vom Verein aus Informationsstände. Hier bleibt dann der ein oder andere hängen. Einsteigern steht dann ein erfahrener Imker zur Seite. Ableger oder auch mal ein Schwarm wird meist kostenlos abgegeben. Vom Kreisverband erhält der Neuimker dann noch einen (geringen) Zuschuß zur Grundausstattung.
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@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Hallo Eifelyeti,

Unter Nachwuchsförderung gibts bei unserem Landesverband Rheinlland etwas. Jungimker/innen können einen Zuschuß für die Anschaffung einer Grundausstattung für die Imkerei bekommen. Jungsimker/innen sind alle die mit Imkerei anfangen, also nicht nur 16 jährige. Infos und Formulare beim Vereinsvorsitzenden.
Alexander


Hi, Bienenalex!

Danke für die schnelle Reaktion. Bleibt aber eine Frage: Wie kriegst Du den Jungimker zum Vereinsvorsitzenden? Will heissen, wie wecke ich das Interesse?

lg von Eifelyeti
Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist. (Neue Welt Übersetzung)
...prüft alles. Was gut ist, das nehmt an. (Neue Genfer Übersetzung)(1.Thessalonicher 5,21)
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@ Eifelyeti #
Der Nachwuchsgewinner
Eifelyeti schrieb: Im Forum ist vieles vertreten. Viele interessante Hinweise gibt es. Ein Thema sehe ich als sehr wichtig an und habe doch noch nichts Zufriedenstellendes gefunden, die Nachwuchsgewinnung und -förderung. Wie "macht" Ihr das? Grüsse an die "Community" volm Eifelyeti


Hi, Du Eifelschneemensch... (hascht Du auch so große Fußabdrücke?),
mit dem "Nachwuchs" (da gibt es ja verschiedene... ) ist das so eine Sache.

Wenn man es in der Gemeinschaft organisiert, ist das Modell Dietmannsried natürlich ganz vorne: ein Verein bietet Bienen zur "Miete" an; der Neuling zahlt eine Grundgebühr, kriegt ein Bienenvolk, regelmäßige Hilfe und den Honig. Nach einem Jahr kann er sich "selbstständig" machen oder wieder aufhören, ohne dass er große Investitionen in den Sand gesetzt hätte.

Voraussetzung hierfür ist eine funktionierende Gemeinschaft mit tüchtigen und verbindlichen Mitgliedern und einem Vorsitzenden, der alles zusammenhält und motivieren kann. Nicht jeder verfügt über ein solches "Charisma", so ist es halt im Leben.

Was auch gut geht, sind Lehrbienenstände, bei denen Führungen oder Tage der Offenen Tür abgehalten werden. Wir haben im Saarland einen Kreisvorsitzenden, ich nenne auch den Namen: Bertrand Degel , der in jedem Jahr Hunderten von Schulkindern und unzähligen Besuchern die Welt der Bienen voller Begeisterung nahe bringt, natürlich mit Hilfe tüchtiger Mitstreiter. Auf dem Lehrbienenstand in Finkenrech bei Dirmingen findet teilweise richtiger Biologieunterricht statt.
Was sehr wichtig ist: die Betreuung von Anfängern. Das kann halt nicht jeder gleichermaßen, das muss man zugestehen. Abgesehen von den persönlichen Möglichkeiten, wie man das auch mit der Berufstätigkeit und Familie vereinbaren kann.

Am Wichtigsten sind die Imkerinnen und Imker selbst. Sie sind Vorbild für die Bienenhaltung und sollten das nicht verstecken. Wer einmal einen Vortrag in einer Schulklasse oder bei einem Seniorennachmittag gehalten hat (ist mir alles schon widerfahren...), spürt die Wirkung bei den Teilnehmern, die immer sehr wissbegierig sind und die Bienen nicht vergessen werden.

So werde ich hier in meinem Viertel öfters als der "Honigmann" angesprochen und alle wollen wissen, wie es den "Bienscher" geht. Da kann ich immer guten Gewissens sagen: Ei, meinen Bienscher geht es gut, sie haben es gut in meinem "Gaade" (Garten).
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Hallo !

Gehöre selbst zwar nicht unbedingt zu den Aktivsten im Vereinswesen, in meinem örtlichen Imkerverein hat man da aber mehrgleisige Ideen:

Es gibt einen Bauwagen ausgestattet mit dem ganzen Imkersammelsurium der dann zusammnen mit einem Schaubienenstand auf div. Veranstaltungen steht. ...

Weiterhin merkt man die unmittelbare nähe zum Bieneninstitut Kirchhain, dennen Ihre Öffentlichkeitsarbeit wirkt sich direkt mit aus. z.B.: Tag der offen Tür

Am Erfolgreichsten ist dann aber die Zusammenarbeit mit der Stadt- und Kreisvolkshochschule, hier bietet man günstigst einen 10 Tageslehrgang über das Bienenjahr hinweg an.
Neben dem ersten Vorsitzenden ist da dann auch der Ansprechpartner für Bienenweiden, für Bienengesundheit und unser Betreuer der Belegstelle (ein Dr. der Biologie) das Team für die Interessierten.

Einen Lehrbienenstand haben wir leider nicht.

Leider hat man von der Universität die Aufstellung einiger Bienenstände (inkl. eines Schaubienestandes) im botanischen Garten gekündigt, da die Honigbiene angeblich die Wildbiene zurückdrängt und mit Krankheiten infiziert. ... laber laber laber ...

Gruß
LAHNtaler
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Wenn sich jemand für die Imkerei interessiert und in unseren Verein eintritt, dann gibts von mir ein Volk geschenkt. Das ist meine persönliche Förderung. Alle erdinklichen Hilfen werden selbstv erständlich angeboten.
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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@ Lahntaler


....da die Honigbiene angeblich die Wildbiene zurückdrängt und mit Krankheiten infiziert. ... laber laber laber ...

Jeder blutige Laie, der sich ein Büchlein über Wildbienen ins Regal stellt weiß es schon besser. Es ist verlorene Zeit, solche Leute versuchen zu überzeugen, sie haben "von Amts wegen recht". Hier wären unsere eingenen "Eierköppe" gefragt, sofern sie nicht auch ihr eigenes Süppchen kochen.

In meinem Wohnort habe ich in unmittelbarer Nähe zum Bienenstand ein Wildbienenhotel mit Schulkindern gebaut. Wir konnten gar nicht schnell genug Löcher bohren, wie sie bebrütet wurden.
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@ bienenjupp #
bienenjupp schrieb:

@ Lahntaler


....da die Honigbiene angeblich die Wildbiene zurückdrängt und mit Krankheiten infiziert. ... laber laber laber ...

Jeder blutige Laie, der sich ein Büchlein über Wildbienen ins Regal stellt weiß es schon besser. Es ist verlorene Zeit, solche Leute versuchen zu überzeugen, sie haben "von Amts wegen recht". Hier wären unsere eingenen "Eierköppe" gefragt, sofern sie nicht auch ihr eigenes Süppchen kochen.

In meinem Wohnort habe ich in unmittelbarer Nähe zum Bienenstand ein Wildbienenhotel mit Schulkindern gebaut. Wir konnten gar nicht schnell genug Löcher bohren, wie sie bebrütet wurden.


Hallo !

[Na auch so früh auf ?]

Das mit den Wildbienen ist aber nicht meine Diskussion, der Standpunkt den in dieser Beziehung manche Behörden oder auch div. Umweltorganisatoren vertreten ist mir schleierhaft. Diese "Öffentlichkeit" schadet uns Imkern derzeit aber eher als das sie nützt.

Wir persönlich sind sehr zufrieden mit unserer örtlichen NaBu-Gruppe in deren Schutzgebieten stehen unsere Bienen, das befruchtet sich gegenseitig.

Ein Wildbienenhotel "mit Einblick" haben wir dieses Jahr erstmals in unserem Hausgarten, ist auch gut bevölkert.

Gruß
LAHNtaler

PS: Hast Du für den Imker empfehlenswerte Literatur zu Wildbienen ... ?
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Beitrag bearbeitet von bienenjupp am 12.12.07 um 07:32 Uhr.
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Gruß an die Lahn
Ich leide mittlerweile an seniler Bettflucht .Bin seit dem 12. Lebensjahr Frühaufsteher und habe deshalb jetzt Probleme mit der behördlich verordneten Winterzeit.

Zu Deiner Frage: Generell ist die Bestimmung von Wildbienen schwierig ohne sie umzubringen. Ein schönes Büchlein ist das auch vom Nabu vertriebene "Bienen,Hummeln, Wespen im Garten und in der Landschaft" Dann: "Kosmos Naturführer: Bienen Wespen Ameisen" Und natürlich auch noch für Imker im Grunde unverzichtbar "Ripberger-Hutler: Schützt die Hornissen"

Es ist unglaublich mit wie wenig kleine Maßnahmen eine Vielfalt an "Natur" auch Richtung Wildbienen in Gang gebracht werden kann.
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