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Wachsgewinnung

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@ Poldy_ #
Poldy_ schrieb:

Hallo Alex1,

die Salzlösung hat eine höhere Dichte. Die Abtrennung der Wachspartikel sollte aufgrund der stärkeren Auftriebskräfte etwas besser/schneller verlaufen.

(--> Dichte einer Kochsalzlösung: [www.wasser-wiki.de] <--)

LG


Hallo Poldy_

Danke für die Antwort hab ich wieder was gelernt
gruß
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@ Alex1 #
Alex1 schrieb:

Hallo monte

Die Waben werden auf höchstens 50 Grad erwärmt und in Regenwasser eingeweicht um Bienenkot und sonstige Fremdteile zu lösen. Den Vorgang wiederholt man bis das Wasser sauber bleibt(ca.4x)
Wenn es dann draußen richtig kalt ist breitet man das feuchte Wabenmaterial auf einem Blech oder ner dicken Plasteplatte aus und übergießt alles nochmal mit Wasser und läst es frieren, das gefrierende Wasser soll das Zellenmaterial sprengen und die Nymphenhäutchen vom Wachs trennen.
In diesem Zustand wird das Material auf einer Blechreibe mit ca. 4,5 mm Löchern zerrieben.
Das Zerriebene Material kommt in ein Gefäß und wird mit einer Salzlösung, im Verhältnis 4kg Salz auf 100L Wasser, übergossen.
Nach 20min. kann die Lösung abgelassen werden. Das Wachs soll sich nun frei schwimmen dazu wird das Material mit kalten Wasser aufgegossen. Die Nymphenhäutchen und Fremdkörper saugen sich voll Wasser und sinken nach unten.Das wachs steigt auf und kann abgeschöpft werden. Fertig!!

Ich finde es eigendlich recht Aufwendig aber Testen wollt ich es schon mal.
Gruß




hi alex
das wäre mir zuviel arbeit.
ich lege die waben , ca 30 ,in einen selbstgebauten dampfwachsschmelzer.
aus wasserfestem holz mit sterodur 30 mm gedämmt.
der dampfmeister läuft 2 x nacheinander, das flüssige wachs in einen eimer mit 2 finger hoch wasser drin.
gefiltert durch einen kartoffelsack im inneren. grob
das wachs wir nochmal im wasser , aus dem brunnen abgewaschen, gebrochen, so es geht.
dann in einem großen eimer , wieder 2 -3 finger hoch wasser drin, der auf einem gaskocher steht, gekocht.
das ganze flüssige wird durch einen damenstrumpf gefiltert, gegossen, in einen anderen eimer, edelstahl natürlich,.
der kommt in eine steropurbox, so ne schwarze, die lebensmittelläden brauchen. ( finden )
2 tage danach den rest abkratzen, was sich unten noch findet.
letzten vorgang mußt du ohne sieben wiederholen, falls du kerzen gießen willst..
beim 2 gang kannst du die farbe bestimmen, goldgelb ist in.
für mich ist wichtig, der ganze vorgang läuft nebenbei, ich muß nicht warten, man kann zeitgleich honig abfüllen oder kerzen gießen ect.
so läuft das bei mir.
gruß monte
1
 
@ Bobbele #
Hallo Bobbele,
für Kerzen erwärme ich das Wachs vorsichtig im Glaskrug einer alten Kaffeemaschine. Ich filtriere das heiße Wachs mit einem Kaffeefilter aus Papier. Der Papierfilter wird mit Keramikfilter und Keramiktöpfchen im Ofen vorgewärmt (beides gute Wärmespeicher). Bei meinen kleinen Mengen reicht der Aufwand in der kalten Jahreszeit, in der ich den Ofen heize.
Viele Grüße sendet Britta

Bobbele schrieb:

Hallo!

Ich würde gerne mal wissen, ob sich einer von euch mit dem Thema Wachsreinigung auskennt. Ich würde nämlich ganz gerne Kerzen herstellen und dafür auch das eigene Wachs verwenden.
Jetzt habe ich aber erfahren, dass man das Wachs nur durch erhitzen und langsam erkalten lassen nicht genügend reinigen kann, damit die Kerze sauber brennt.

Würde mich freuen, wenn mir jemand einen Tip geben kann, wie man das Wachs genügend reinigen kann, bzw. mir seine Erfahrungen mitteilen kann.

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@ Britta #
Britta schrieb:

Hallo Bobbele,
für Kerzen erwärme ich das Wachs vorsichtig im Glaskrug einer alten Kaffeemaschine.

Das ja eine tolle Idee! Werde ich auch mal versuchen. Danke!
Servus
Bavaricus
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Drei Chinesen mit nem Kontrabass
Gem. Thema werden u. A. die Anschaffungskosten für die Gerätschaften angesprochen. Unser Verein bietet für alle, die es nicht so prall haben, die Möglichkeit mittels Vereinsschmelzer Wabenhygiene zu betreiben. Man sitzt dann nat auch zusammen und geniest die synergetischen Vorteile dieses Prozederes im Freien beim Bier.
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@ Tam #
Mit oder ohne Zigarre
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.12.18 um 12:59 Uhr.
#
Wachs
Wachsskandal ?
Bei mir/mit mir nicht !

Das Bild zeigt die Ausbeute von 2 Jahren 90kg,, allerdings habe ich alle Honigräume erneuert/eingeschmolzen.
(Der beespace hat mir nicht gefallen, so habe ich alle Rähmchen und Mittelwände erneuert.)

Ich verwende einen gasbetriebenen Dampfwachsschmelzer, kläre im Kesselofen, die Taler zerkleiner ich und lass
nochmal im Dampfwachsschmelzer durchlaufen, über ein Nylonstrumpf läuft das Wachs dann in Eimer,-fertig .

Das eigne (!) Wachs lasse ich zu Mittelwände umarbeiten, das kg Mittelwände kostet dabei € 3,60, bei einer Mindestmenge von 50 kg. Eine Diskussion über die Ehrlichkeit des Umarbeiters ist unangebracht, bezgl. tatsächlich Mittelwände aus eigenem Wachs.

Ein Teil des Wachses lass ich , als eisene Reserve, liegen.

Der Umsatz meiner Mittelwände ist groß, weil ich fortan jedes Jahr TBE mache, d.h. den gesamten Brutraum erneuere, was bei Dadant Blatt , 10 Mittelwände heißt und erträglich machbar ist .
2
 
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