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Brutfreiheit dieses Jahr sehr früh !

@ derDrohn #
derDrohn schrieb:

Und nein, Zuckerfütterung alleine regt keine Bruttätigkeit an, das kannst vergessen Alex, es muss das Juvelin-Hormon anwesend sein.
Wer unbedingt will dass seine Völker stark in Brut gehen ohne viele schlüpfende Bienen zu haben der nehme [www.beeculture.com] (Selbst getestet und wegen Skrupel wieder sein gelassen)

Es sei ihm dann auch bewußt dass er der Varroa zur Vermehrung verhilft.

Der Drohn


Dass ein kontinuierlicher Futterstrom die Bruttätigkeit aufrechterhält ist wohl unbestritten. Ohne Tracht oder geeignetes Futter geht nichts. Natürlich müssen die übrigen Umstände und Faktoren stimmen. Deshalb kann man aus der Ferne die Einzelfälle auch nicht bewerten.
Doch mit einer Empfehlung für Bienendoping hört bei mir die Imkerei auf.

LG
Imka
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@ derDrohn #
Wer nähere dazu wissen will lese diese sehr gute Arbeit: [www.karger.com]

Sorry , da gibt nur eine Zusammenfassung. Ansonsten habe ich keine Zugangserlaubnis.

Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.09.18 um 17:03 Uhr.
@ Honiglang #
Dieses Thema geht aber um die Brutfreiheit im Dezember!
Jetzt muß man unterscheiden zwischen Ablegern mit junger Königin und Altvölker mit alter oder uralter
Königin. Das Alter der Königin bestimmt momentan die Brutfläche. Auch die Bienenrasse ist maßgeblich daran beteiligt.

Da sind weiße und rote Kös dabei, Hunsrücker Mädels und standbegattete Nachzuchten einer Mayener Kö.
Also quer durch.
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Da sind weiße und rote Kös dabei, Hunsrücker Mädels und standbegattete Nachzuchten einer Mayener Kö.
Also quer durch.

...Promenadenmischungen!
Solche Völker haben bei mir keine Chance!
Damit würde ich meine eigene Zuchtarbeit zerstören.
...ja, die lieben Drohnen sind dann gleich zur Stelle!
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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Hallo,
hat vielleicht die extreme Trockenheit seit Monaten mit der frühen Brutfreiheit oder geringen Brutflöchen zu tun.....ich denke ja. Wir haben hier ja auch schon über den ersichtlichen Mindereintrag von Pollen in diesem Jahr diskutiert.
Also nach der guten Tannentracht hier im Nordschwarzwald habe ich die Völker in diesem Jahr ausnahmsweise im Wald oben stehen lassen (dort Varroa behandelt und eingefüttert), weil dort im Schatten der Bäume und Talsenken die Goldrute un Balsamine gut blühten. Hier unten im Rheintal ist fast alles "verbrannt". Folge davon ist, dass die Altvölker von oben in einem sehr starken Zustand sind, stand jetzt haben sie aber auch nur noch ca. 2 Waben Brut, das ist aber normal.
Meine Ableger aber, die hier nur unten standen, machen mir aber zum grossen Teil Sorgen.Die kommen einfach nicht in die Puschen. Aber vielleicht bis Anfang November bei noch 3 Brutsätzen sieht das dann ganz anders aus..
Ich denke deshalb, dass in den Gegenden, in denen es seit Monaten (hier hat es seit 3 Monaten bis auf ein paar Tropfen nicht mehr geregnet und es soll so noch weitergehen) nicht mehr ausreichend geregnet , die Pollenarmut zu diesem geringen Brutstand geführt hat. Da kann man Zuckerwasser füttern, wie man will, wenn das Eiweiss fehlt, dann gibt es keine Brut, es würden nur minderwertige Bienen schlüpfen Da haben die Bienen das Beste draus gemacht, denn durch die starke Brutverminderumg sind schon früher "Winterbienen" geschlüpft und der Pollenmangel ist für die Völker nicht mehr so schlimm. Es gibt ja wie "der Drohn" schon schrieb, die Untersuchungen, dass wenn keine Jungbienen mehr schlüpfen, die adulten Bienen älter werden, es quasi "Winterbienen" auch im Sommer geben kann in solchen Situationen. Ich erinnere mich dabei an einen Artikel über eine langjährige Untersuchung aus der Schweiz (Liebefeld).


Grüsse
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Dem ist nichts hinzuzufügen.

Der Drohn
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.09.18 um 14:52 Uhr.
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Die Wirkung der brutlosen Zeit auf die Lebensdauer der Bienen ist insbesondere auch bei der Betriebsweise mit erzwungener Brutpause von grosser Bedeutung. Die Völker halten eine gute Volksstärke bis über den Zeitpunkt hinaus wo wieder die ersten Bienen schlüpfen. Die umfangreichen Forschungen des CH Bienenistituts zum Thema Langlebigkeit bezw. Winterbienen in der folgenden Publikation
http://www.bienenzukunft.ch/sites/default/files/volksentwicklung_2008_d.pdf
Chrigel
chrigel
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Na ja, mein öfter nachguckvolk war vor zwei Wochen nur noch mit auslaufender Restbrut. Hier gab es OS gespüht und dann nch mal MS = genug Varroen. vor drei Tagen mit 3/8 Brut und heute mit 6/8 Dadant. Das sind ca 3000 Zellen. Ich denke, es wird weiter gehen.
Ich fage mich. wo die den Pollen her haben. ums BN rum ist frischer orange Pollen eingelagert.

So eine Brutpause bei sehr vielen Völkern um diese Zeit ist mir bei mir zu Hause (440 m) am Stand in den vergangenen Jahren immer wieder aufgefallen. Scheint normal zu sein und kann sehr gut für die Behandlung genutzt werden.

Am Rhein unten haben sie mehr Brut.


Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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OT: Frischer gelber Pollen kommt hier immer noch von der Goldrute.

Der Drohn

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