Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Fragen an/vom Imkernachwuchs
1185 Themen, Moderator: Bienenalex, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Fragen an/vom Imkernachwuchs

Gründüngung Phazelia /Einfüttern/Varroa(reinfektion)

#
Gründüngung Phazelia /Einfüttern/Varroa(reinfektion)
Hallo Alle zusammen,
ich habe meine Bienen in der unmittelbaren Nähe einer großen Ackerfläche stehen, die direkt nach dem Getreidedreschen mit Gründüngung eingesäht wurde. Ich gehe davon aus, daß diese Fläche in etwa vier Wochen zu blühen anfängt. Nach den Beobachtungen der letzten Jahre treibt mich nun folgende Fragestellung um:
1.) Wenn das Wetter im Emsland einigermaßen mitspielt wird es noch eine Trachtsituation geben. (letztes Jahr bei 20Grad C im November noch reger Flugbetrieb), wie würdet Ihr mit der Einfütterung reagieren.
2.) Wird es dadurch noch einen erneuten Bruteinschlag geben, welche Folgen hätte das auf die Winterbienen (Varroasituation)? oder verlagert sich einfach nur alles ein wenig weiter in den Herbst hinein?
3.) Worüber kann ich als Anfänger hierbei noch stolpern, welche positiven oder negativen Erfahrungen habt Ihr in solchen Situationen schon erlebt?
Vermutlich sind solche Themen hier schon erörtert worden aber bisher habe ich den Schwerpungt hierfür meist nur beim Thema Springkraut gefunden (was vom zeitlichen Rahmen ja eher einer Heidetracht entspricht...)
Ich Danke Euch schon im Voraus für Eure Hilfe.
...manch Einer nennt das Erfahrung, was er sein Leben lang falsch gemacht hat...

Schlagwörter dieses Themas: hinzufügen »

0
 
@ Becksbier #
Hallo Becksbier,
die Phaceliasaat wird wohl "nur" eine Gründüngung bleiben. Deine Bienen werden vermutlich hier keine Tracht mehr ernten. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Phacelia, die im Juni/Juli oder später gesät wird, nicht mehr blüht. Ein bekannter Imker von mir hatte letztes Jahr das Glück, daß der Landwirt nebenan nach der Getreidernte Phacelia aussäte. Er freute sich schon auf die Tracht, leider blieb sie aber aus. Ich will hier nicht schwarzmalen, aber dies sind meine Erkenntnisse, mein Wissenstand. Sollten deine Bienen dennoch Tracht abbekommen, dann freue dich darüber und ich freue mich auch..
Berichte aber bitte im Spätherbst, wie sich die Phacelia entwickelt hat.

Bienensepp
0
 
@ Becksbier #
Hallo!

Ich würde den Landwirt mal fragen, was er vorhat. Kann ja sein, dass er die Phazelia unterpflügt.

Und er kann auch am besten sagen, ob da dieses Jahr noch was blüht.

Ich halte es aber für riskant, jetzt nicht zu füttern. Du kannst ja teilweise auffüttern, die Bienen brauchen ja jetzt auch schon was (und den Impuls vor allem!).
Fall Blüte, kannst Du dir den Rest sparen, falls nicht, mit Sirup den Rest einfüttern. Das geht auch im Sept/Okt. noch.

pke
"Alle Menschen sind bestechlich", sagte die Wespe zur Biene.
0
 
@ pke1951 #
Hallo,
danke für die Antworten - in den letzten Jahren war es immer so, daß die Phazelia in die Blüte gekommen ist, je nachdem wann die ersten stärkeren Nachtfröste kamen blühte sie auch bis zu vier Wochen , sie bleibt bis zur Frühjahrsbestellung stehen. In den letzten Jahren´(ich hatte noch keine Bienen) sind Imker diese Flächen noch angewandert, und dem Bienenflug nach zu urteilen kam auch noch was in die Kästen. Ich denke vor allem an die Futter(über?)versorgung, nicht daran, Ende Oktober nochmal zu schleudern...
Grüße
Björn
...manch Einer nennt das Erfahrung, was er sein Leben lang falsch gemacht hat...
0
 
@ Becksbier #
Becksbier schrieb:

Hallo Alle zusammen,
ich habe meine Bienen in der unmittelbaren Nähe einer großen Ackerfläche stehen, die direkt nach dem Getreidedreschen mit Gründüngung eingesäht wurde. Ich gehe davon aus, daß diese Fläche in etwa vier Wochen zu blühen anfängt. Nach den Beobachtungen der letzten Jahre treibt mich nun folgende Fragestellung um:
1.) Wenn das Wetter im Emsland einigermaßen mitspielt wird es noch eine Trachtsituation geben. (letztes Jahr bei 20Grad C im November noch reger Flugbetrieb), wie würdet Ihr mit der Einfütterung reagieren.

Wir sprechen von Läppertracht,es läppert sich was zusammen.
Ich würde die Einfütterung so vornehmen,als gäbe es die Läppertracht gar nicht.
Allerdings im Emsland hat es in den vergangenen Jahren Probleme bei Senftracht gegeben,wenn du die Gelegenheit hast, sprich den Guido Eich darauf an.

2.) Wird es dadurch noch einen erneuten Bruteinschlag geben, welche Folgen hätte das auf die Winterbienen (Varroasituation)? oder verlagert sich einfach nur alles ein wenig weiter in den Herbst hinein?

Mit jeder Tracht wird das Brutgeschäft angeregt,ich würde dem keine besondere Beachtung geben.

3.) Worüber kann ich als Anfänger hierbei noch stolpern, welche positiven oder negativen Erfahrungen habt Ihr in solchen Situationen schon erlebt?
Vermutlich sind solche Themen hier schon erörtert worden aber bisher habe ich den Schwerpungt hierfür meist nur beim Thema Springkraut gefunden (was vom zeitlichen Rahmen ja eher einer Heidetracht entspricht...)
Ich Danke Euch schon im Voraus für Eure Hilfe.

Die Varroaentwicklung im September/Oktober kann ein (das) Problem sein,also beobachten.
Bei Übergewicht-Sorge kannst du die Kästen regelmäßig wiegen,mit einer Zugwaage,bei Magazine.
0
 
@ Becksbier #
Füttere die Völker als ob das Feld nicht da wäre und gönne den Bienen den Spaß!
Gruß aus Ulm
1
 
Dieser Beitrag wurde am 18.05.19 um 07:52 vom Autor gelöscht.
#
Landfreund1978 schrieb:

Hallo und Guten Tag,
ich bin ganz neu hier da ich angefangen habe einen Garten nur für Bienen anzulegen. Es handelt sich um einen eingezäunten Bereich von 70qm innerhalb von Wiesenland. An der einen Seite ausserhalb des Zaunes stehen grosse Mengen an Schlehen die nun verblüht sind. Ich habe Phacelia und 30 verschiedene Sorten Blumen gesät. Das nächste Honigbienenvolk steht 500 Meter entfernt. Auf einer ehemaligen Brandfläche habe ich Gelbsenf gesät. Alles ist mit Eintritt des ersten Regens sehr gut am wachsen. Hilft sowas den Imkern ?

70qm helfen den Bienen wenig. Die Masse macht es.
Bienen sammeln gerne in ihrer nächster Umgebung. (200m bis 300m).
Aber trotzdem Danke, daß da jemand an die Bienen denkt.
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
0
 
Dieser Beitrag wurde am 18.05.19 um 07:58 vom Autor gelöscht.
Dieser Beitrag wurde am 18.05.19 um 07:58 vom Autor gelöscht.
Werde Mitglied der Community Imkerei, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang