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Nachfüttern - Zuckerlösung wird schlecht angenommen

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Nachfüttern - Zuckerlösung wird schlecht angenommen
Hallo zusammen,

ich habe vergangene Woche bei den Bienen vorbei geschaut und dabei festgestellt, dass das Einfüttern offensichtlich nicht reichen wird. Das Winterfutter hat schon beachtlich abgenommen, deshalb versuche ich gerade noch weiteres Futter in Form von Zuckerwasser zu geben. Ich habe nun bemerkt, dass das Futter nicht bzw. sehr schlecht angenommen wird.
Liegt das alleine an den niedrigen Temperaturen?
Wie füttert ihr nach, wenn es nötig ist?

Viele Grüße
Marco

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Notfütterung mit 2 Gläsern Sirup Glasfütterung mit 7 Gläsern
Hallo
ich mach das so, ab er mit Sirup. Der brauch nicht aufgeschlossen werden.

Das geht gut, wenn die Völker in Ordnung sind.

viel Erfolg
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 01.10.12 um 09:36 Uhr.
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Guten Morgen,

ich versuche in kleinen Gaben ( 1,5 - 2 Liter 3:2 Zuckerwasser )zuzufüttern.
Nachts nehmen die Bienen eben wenig auf.
Auch ich habe festgestellt, dass die Bienen derzeit innerhalb kurzer Zeit ( ca 2 Wochen) über 2 Kilo an Beutengewicht abgenommen haben.Und das trotz derzeit noch bestehenden Springkrauts. Das macht mich stutzig. Ich habe gute 25 Liter Zuckerwasser eingefüttert, aber wenn jetzt schon 1 kg pro Woche verbraucht wird...??!!

Grüßle: Nixi
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Solange die Bienen noch Brut pflegen, verbrauchen sie relativ viel Futter. Da - zumindest hier - das Brutgeschäft fast zum Erleigen gekommen ist, wird auch in den nächsten Monaten sehr wenig Futter verbraucht.
Wenn man jetzt noch füttern muß (ich habe auch noch 3 Völker, bei denen ich nachfüttern muß), dann in großen Portionen und mit Sirup. Und auf warmes Wetter hoffen. Mehr kann man jetzt leider nicht tun.
Im Frühjahr nachfüttern könnte eventuell (wenn die Temperaturen hoch genug liegen) für die Futterabnahme besser geeignet sein. Leider weiß man das erst hinterher .....
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Wie ist eigentlich der durchschnittliche Verbrauch eines Volkes in Brutloser zeit über den Winter, da gibt es doch sicherlich Studien drüber?
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@ Nixi #
Hallo guten Abend,
während echt brutloser Zeit verbrauchen auch recht starke Völker nur um etwa 1 Kg pro Monat. Der grosse Hunger fängt erst so wieder im März (je nach Jahr) an. Im April sollen Völker bis zu 4-5 Kg verbrauchen, wenn sie nicht in frühem, honigendem Raps stehen (Hier im Rheintal blüht der inzwischen schon so ab Mitte April). Also bei mir sollte ein Einzarger zusammen so etwa gegen 35 Kg wiegen, Ableger, die einen Kasten nicht ausfüllen, so gegen 30 kg. Eine gut volle Zanderwabe beherbergt ca. 2,5 kg Futter. Wenn jetzt Völker pro Woche 1 kg verbrauchen, dann brüten sie noch recht stark oder es findet stille Räuberei statt.
Das Brüten wird aber dann auch wohl bis Mitte /Ende Oktober aufhören.

Grüsse
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@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Hallo
ich mach das so, ab er mit Sirup. Der brauch nicht aufgeschlossen werden.

Das geht gut, wenn die Völker in Ordnung sind.

viel Erfolg



Das ist auch mein System beim evtl. nachfüttern. Ich habe jedoch auf dem Wabenbau die Unterlagen wie Alex, dann kommt die Folie mit den ausgeschnittenen Öffnungen zum aufsetzen der Futtergläser. Ab einer bestimmten Zeit und Temperatur befindet sich das Futter im offenen Eimer zu weit weg vom Bienensitz um garantiert geholt zu werden.
Jeder soll mit seinem System glücklich werden.
Bross
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@ MarcoHofmann #
.... leg mal eine Honigspur zum Futter.
Dann kommt Leben in die Bude.
Gruß!
Honiglang
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Hallo
ich mach das so, ab er mit Sirup. Der brauch nicht aufgeschlossen werden.

Das geht gut, wenn die Völker in Ordnung sind.

viel Erfolg


Hallo.
Habe mir auch schon die gleiche Frage gestellt. Was soll ich machen falls das derzeitige Futter nicht reicht. Kann ich jetzt noch Sirup also bereits invertiertes Futter in die Futtertasche packen? Auch sehr viel? Was ist wenn dass Futter lange in der FT drin bleibt und gefriert? Können dass die Bienen auch noch wieder im März aufnehmen, wenn es wieder aufgetaut ist?

Danke und Gruß
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 02.10.12 um 21:40 Uhr.
@ KingofQueen #
Füttern mit Milchtetrapaks DSC00243 (1)Füttern mit Noppenfolie.JPG Füttern mit Gläsern
Hallo Andreas,
Futtertaschen habe ich leider nicht. Ich nehme Tetrapacks. die müssten jetzt auch noch gehen.

Heute fütterte ich noch drei Völker mit den "Gurkengläsern" nach.

Eines fand ich vor vier Tagen ziemlich trocken.Es bekam gleich eine Plastikschale mit Sirup und als Schwimmer ein paar Stücke Noppenfolie. Die Schale misst rund 30 x 24 x 8 und fasst um die 5,5 l ( x 1,4 = 8 kg Futter). Das Volk hatte heute alles abgenommen und ich gab noch mal runde 4 l .

Für einen Eimer wäre es bestimmt zu kühl. die 8 cm packen sie noch.

Gib so viel Sirup wie sie abnehmen. So ein Gurkenglas leeren sie oft in einem Tag. Das mit den sieben Gläsern packte es in zwei Tagen . Das sind 0,95 l x 7 x 1,4 = 9,3 kg Futter. Das hält eine Weile.

Ich würde kein Futter über Winter im Volk stehen lassen. Wer weis???

Zum anderen, in manchen alten HBB gab es im Seitenteil einen Futterschieber der 1 l fasste. Die fütterten damals auch im Winter - so sagte man mir es.

lg

PS. die Plastikschalen bekomme ich von meinem Marktnachbarn, einem Hähnchendealer. Er bekommt darin seine Hähnchenteile geliefert. Ich habe ein Dauerabo und wünsche ihm immer gute Geschäfte.

Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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