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Pflaumenhonig

@ Clusia #
Clusia schrieb:

Rettet die Früchte - vor den Bienen!
Daß Bienen an überreifes Fallobst gehen, ist nichts Neues, aber eine Krone voller halbreifer Pflaumen (beim Schütteln fällt nichts!), die von Bienen bis auf Schale und Stein gefressen werden, das war mir neu.
Sind da zusätzliche Bienen in die Nachbarschaft gezogen (worden)?

Ab 15 % Zucker schmecken Bienen süß. Wer öffnet die Früchte? Ist es die Kirchfruchtfliege? Das Honigbienen Fruchtfleisch fressen habe ich noch nicht gesehen.
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@ Hochfeld #
Auf dem benachbarten Kirschbaum fand ich Stücke von Pflaumenschale. Offensichtlich picken Vögel die Früchte an und putzen sich anschließend an ihrer jeweiligen Sitzwarte die Schnäbel ab. Es git sehr viele Brombeeren, die aber nur von Lederwanzen heimgesucht werden.
Es war sehr trocken und die Tiere entsprechend durstig. Vielleicht erklärt dies die Tatsache, daß halbreife Früchte angeflogen wurden. Übrig blieben Stein und Fragmente der Schale. Seit heute Nacht regnet es ergiebig. Vielleicht lassen die Tiere dann meine späten Pflaumen in Ruhe.
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@ Clusia #
Clusia schrieb:

Danke für die rasche Antwort. Trachtquelle kommt schon hin. Das war ein Summen wie während der Obstbaumblüte. Ich wundere mich aber, daß reife Kirschpflaumen offensichtlich verschmäht wurden und auf der Blumenwiese durchaus rege Sammeltätigkeit zu beobachten war. Meine Pflaumenbäume sind als Hochstämme jedoch zu groß, um verpackt zu werden.

Die Bienen öffnen nicht die Schale.
Das können nur Wespen und Vögel usw...
Die Bienen nutzen hier, in diesem Fall , nur diese Mangelgelegenheit an Nahrung zu kommen.
Pollenmangel ist jetzt das nächste Problem bei den Bienen.
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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@ Clusia #
Clusia schrieb:

Rettet die Früchte - vor den Bienen!
Daß Bienen an überreifes Fallobst gehen, ist nichts Neues, aber eine Krone voller halbreifer Pflaumen (beim Schütteln fällt nichts!), die von Bienen bis auf Schale und Stein gefressen werden, das war mir neu. Da plage ich mich auf der Streuobstwiese (steiler Hang) und freue mich schon das ganze Jahr auf diese Pflaumen und dann ist ca. 80% der Ernte durch Insekten (geschätzt: 80% Bienen, 15% Fliegen, 5% Wespen) vernichtet. Wir haben dieses Jahr viel Monilia-Fäule. Das hat die Bienen wohl angelockt. Ich bin mir nicht sicher, ob die Bienen angefressene Früchte weiter "bearbeiten" oder selbst die Schale öffnen. Ich habe an einem Zweig alle verdorbenen Früchte entfernt. Noch am gleichen Nachmittag waren wieder 3 in Arbeit. Letztes Jahr hatte ich eine gute Ernte und kein Problem mit Bienen.
Sind da zusätzliche Bienen in die Nachbarschaft gezogen (worden)?
Hat der Imker die Bienen zu wenig gefüttert?
Wie kann ich herausfinden, wer in der Nähe der Wiese Bienen stehen hat?
Kann ich die Bienen ablenken (Schale Zuckerwasser, Wein, Bier, ...)? Die Bienen machen einen beschwipsten Eindruck.
Auf meiner Wiese blüht momentan wenig, aber nicht weit ist eine Blumenwiese mit Schnetterlingsblütlern, Möhren, Salbei, Schafgarbe, Witwenblumen.

Ja wo bist denn am Klinikberg, das Streuobstparadies.
da steht schon einiges an Bienen rum, z.B am Aussichtsturm.

Nun ja hab schon von meinem Biolehrer gehört, dass Bienen an Pflaumen gehen,
sei dann auch farblich sichtbar.
Auch das warme Wetter, und auch sonst ist ja nicht´s zu holen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.08.19 um 22:07 Uhr.
@ Seebauer #
Die Bäume stehen hinter Entringen (Naturschutzgebiet, dennoch Bienen in Hülle und Fülle).
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Inzwischen habe ich gehört, daß in der Nähe ein inzwischen verstorbener Imker seine Völker hatte. Die Nachfolger auf dem Grundstück fallen in erster Linie durch laute Musik auf. Vielleicht reicht es dann nicht mehr für das Bienenfutter.
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@ Clusia #
Hier am See und vorallem dann halt im Hinterland ist die Dichte an Bienen und Imkern groß,
viel auch versuchsweise, manch einer bleibt doch dabei.
Allerdings Honig dieses Jahr Fehlanzeige, glaub das gab es nur bei genügend Raps der etwas später geblüht hat.
Hier waren der April, und Wonnemonat Mai vertauscht, , so radikal hab ich´s noch nie erlebt,
genug Tracht aber keine Biene auf Flug.
Dazu muß man noch sagen, dass trotzdem eine ordentliche Apfelernte ins Haus steht,
man mag dies als Indiz für ausreichend Wildbienen werten.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.08.19 um 16:06 Uhr.
@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Hier … ist die Dichte an Bienen und Imkern groß,
....
Allerdings Honig dieses Jahr Fehlanzeige,

Dazu muß man noch sagen, dass trotzdem eine ordentliche Apfelernte ins Haus steht...

Ob da wohl ein Zusammenhang besteht? Viele (zu viele?) Völker, kein Honig, sehr gute Bestäubung, wenig Wildbienen?

Gruß
Nb
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@ Nordbiene #
Will mch ja nicht rausreden, glaube aber es lag dieses Jahr am kalten Mai.
Wir haben noch bei schönstem Wetter 28 April Mais gedrillt, da war die Apfelblüte voll im Gange,
am 5 Mai, ein Samstag dann, im Wald, geschlossene Schneedecke bis wenige Kilometer vor dem Bodensee.
Als man dann am 8 Mai Gras gehäckselt hat, dreimal wenden, da war das Futter dann gefriergetrocknet.
Trocken, Wind, keine Biene überhaupt am Flugloch.
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