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Allmählich gehts an die Restentmilbung

Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.12.13 um 19:19 Uhr.
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Allmählich gehts an die Restentmilbung
Hallo
die ersten Fröste sind schon eine Zeit lang her und allmählich müsste/sollte sich Brutfreiheit einstellen.

Am Montag 2.12 kontrollierte ich einen Stand bei Sonnenschein auf ca 100 m NN mit 16 Völkern und kombinierte die Anfahrt gleich mit einer MS Behandlung. Diesen Stand hatte ich seit einem Monat nicht mehr besucht. Auf dem Diagnoseschieber lagen im Gemüll wengie bis ein paar Dutzend Varroen. Genau gezält habe ich sie nicht, weil ich denke dass 1 Monat höchstens eine tendenz anzeigt, 3 Völker hatten noch verdeckelte Restbrut, offene konnte ich keine erkennen. Diese markierte ich und sie werden beim nächsten Besuch noch mal behandelt. Zwei Völker sind mir zu schwach. Eines ist schon verstärkt , das andere wird noch.

Auf 450 m NN am Sonntag 1.12 von 13 noch eiines mit Brut (das Volk gefällt mir nicht vom Gefühl her) ,
anderer Stand auch ca 450 m NN von 8 null Brut. Alle mit MS behandelt.

Die Temperaturen um 5 bis 7 grad waren für die MS Restentmilbung ideal. Die Bienen sitzen nicht zu eng in der Traube sondern großflächig und es können mit dem MS Nebel viele Bienen erreicht werden. Es heist dass daurch circa 80 % der Varroen erwischt werden.

Bei frostigen Temperaturen ist OS-Träufelung angesagt.

lg








Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.

Schlagwörter dieses Themas: restentmilbung, winterbehandlung, hinzufügen »

1
 
@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Hallo
die ersten Fröste sind schon eine Zeit lang her und allmählich müsste/sollte sich Brutfreiheit einstellen.

Am Montag 2.12 kontrollierte ich einen Stand bei Sonnenschein auf ca 100 m NN mit 16 Völkern und kombinierte die Anfahrt gleich mit einer MS Behandlung. Diesen Stand hatte ich seit einem Monat nicht mehr besucht. Auf dem Diagnoseschieber lagen im Gemüll wengie bis ein paar Dutzend Varroen. Genau gezält habe ich sie nicht, weil ich denke dass 1 Monat höchstens eine tendenz anzeigt, 3 Völker hatten noch verdeckelte Restbrut, offene konnte ich keine erkennen. Diese markierte ich und sie werden beim nächsten Besuch noch mal behandelt. Zwei Völker sind mir zu schwach. Eines ist schon verstärkt , das andere wird noch.

Auf 450 m NN am Sonntag 1.12 von 13 noch eiines mit Brut (das Volk gefällt mir nicht vom Gefühl her) ,
anderer Stand auch ca 450 m NN von 8 null Brut. Alle mit MS behandelt.

Die Temperaturen um 5 bis 7 grad waren für die MS Restentmilbung ideal. Die Bienen sitzen nicht zu eng in der Traube sondern großflächig und es können mit dem MS Nebel viele Bienen erreicht werden. Es heist dass daurch circa 80 % der Varroen erwischt werden.

Bei frostigen Temperaturen ist OS-Träufelung angesagt.

lg



Hallo Bienenalex,

warum behandelst Du die Völker heute mit MS, wobei Du jede Wabe ziehen musst
und behandelst dann zusätzlich bei tieferen Temperaturen mit OS?

Ich habe die Ableger nach der Begattung der Königin im brutreien Zustand mit MS behandelt,
danach im Sommer sowohl die Ableger als auch die Wirtschaftsvölker 2x mit AS (Liebig-Dispenser) und Mitte Dezember kommt dann nach einer 3-tägigen Varroabefallskontrolle abschließend die OS in Form der Träufelbehandlung.

Dies sollte meines Erachtens genügen.

Also nochmal: warum machst Du eine "doppelte" Restentmilbung?

Gruß Stefan



I

Gruß bobbykatze

0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.12.13 um 20:11 Uhr.
@ bobbykatze #
bobbykatze schrieb:
... warum behandelst Du die Völker heute mit MS, wobei Du jede Wabe ziehen musst
... und behandelst dann zusätzlich bei tieferen Temperaturen mit OS? ...
Zwar nicht Bienenalex, aber
- ich glaube nicht, daß er "jede Wabe einzeln gezogen" hat ...
> sonst würde er kaum jetzt schon den Beitrag schreiben können ...

- Die Frage ist berechtigt.
> Imho kann man nach der korrekten MS-Behandlung (jetzt und in den kommenden Tagen) den Bienen die OS-Behandlung (egal ob geträufelt, gesprüht oder druckgeträufelt) guten Gewissens ersparen.


0
 
@ Sting #
[quote]Sting schrieb:

Zwar nicht Bienenalex, aber
- ich glaube nicht, daß er "jede Wabe einzeln gezogen" hat ...

wie soll er die MS-Behandlung denn sonst machen, wenn er nicht jede Wabe einzeln zieht?
Jede andere Vorgehensweise ist sinnlos.

Gruß Stefan

Gruß bobbykatze

0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.12.13 um 20:45 Uhr.
@ bobbykatze #
bobbykatze schrieb:
Ich habe die Ableger nach der Begattung der Königin im brutreien Zustand mit MS behandelt,
... danach im Sommer sowohl die Ableger als auch die Wirtschaftsvölker 2x mit AS (Liebig-Dispenser) und
... Mitte Dezember kommt dann nach einer 3-tägigen Varroabefallskontrolle abschließend die OS in Form der Träufelbehandlung.
... Dies sollte meines Erachtens genügen. ...
zwar nicht Bienenalex, aber
- Gut so.
> Die sind für den Rest des Jahres nahezu milbenfrei. (Du machst ja Bedarfskontrolle).

- wenn Du die Ableger korrekt mit MS behandelt hast, kannst Du die Sommer + die Spätbehandlung sparen,
> und genau jetzt mit einer vorgezogenen 1x-MS-Winterbehandlung den Bienen die OS ersparen.

- Hättste statt 2x AS sofort dem Abschleudern nur mit einer 3er-Serie MS behandelt,
> wäre das Volk dadurch dadurch überhaupt nicht gestört worden;
> bei Bedarf (aber nur dann) evtll. die 2te 3er-MS-Serie im Okt/Nov.
(Wiederum ohne Störung des Volks durch die AS-Dämpfe).

- Falls Du meinst, daß Deine Bienen unbedingt die OS brauchen, auch O.k.
> Nuja, .... wenn`s den Bienen nur "genügt" und nicht tw. den Rest gibt ...


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@ bobbykatze #
bobbykatze schrieb:
... wie soll er die MS-Behandlung denn sonst machen, wenn er nicht jede Wabe einzeln zieht?
... Jede andere Vorgehensweise ist sinnlos.
- "wie" ???
> ganz einfach und schnell:
Die 1. + 2. (+3. ?) Randwabe rausnehmen, in die so entstandene Wabengasse sprühen;
Die erste in der Zarge verbliebene Wabe an den Rand verschieben und in die 2. W-Gasse sprühen,
usw. ...............
. > zu kompliziert ???

- "Sinnlos" ??? ...
> ich mache es jedenfalls seit ca. 5 Jahren ausschließlich so ...
.> Die Milben sehen das aber alles anders als "sinnlos",
.> bzw. die sehen gar nix mehr, weil es kaum welche (Milben) gibt.


0
 
@ Sting #
Man bloß keine Panik entwickeln . Wir haben jetzt anfang Dez. . Wer bisher ordnungsgemäß behandelt hat , träufelt mit Oxuvar , so kurz vor Weihnachten . Es kommt dabei nicht auf den Tag an , richtig kalt muß es sein , am besten schon mehrere Tage. Dann sitzen sie schön zusammen , und die paar Moskitos wird es dann auch noch erwischen .
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.12.13 um 21:05 Uhr.
@ bobbykatze #

warum behandelst Du die Völker heute mit MS, wobei Du jede Wabe ziehen musst
und behandelst dann zusätzlich bei tieferen Temperaturen mit OS?
I

Hallo
wie ich geschrieben habe, war ich am Sonntag und am Montag an den Bienen bei idealen Temperaturen für ine MS Behandlung. Ich habe auf Restbrut überprüft, habe die Volksstärke nach Liebefelder Methode geschätzt und eine MS Behandlung gemacht.
Zum Schätzen muss man natürlich jede Wabe ziehen - das tut den Bienen grad gar nix.

Die MS-Behanldung ist hier und in der einschlägigen Literatur oft beschrieben worden. Man zieht eine oder zwei unbesetzte Randwaben und kann somit die besetzten Waben eine nach der anderen auf die Seite schieben und die MS auf die bienen in dieser Wabengasse sprühen.
Sinnvoll ist es, wenn man die Waben schon einige wochen vorher bei einer anderen Durchsicht gelöst hat. Dann knackts nicht so.

Milchsäure kann man bei Temperaturen über 0 Grad, so bei 5 aufwärts gut einsetzen. Die Bienen sitzen nicht eng auf der Traube sondern sind etwas verteilt auf den Waben und können durch den Sprühnebel gut erreicht werden so dass etwa 80 % der Varroen erwischt weerden.

Die oben beschriebenen Völker betrachte ich damit als behandelt. Wenn sich nicht noch was anderes ergibt.

Oxalsäure träufelt man wenn die Bienen eng in der Traube sitzen. OS wirkt durch Kontakt. Also bei Temperaturen unter Null Grad. Ich bevorzuge minus 5 und wenier.

Weil ich niicht weis wie die Witterung sich in den nächsten Wochen entwickelt und weil ich eine größere Zahl Völker habe und vier wochenmärkte und diverse Weihnachtsmärkte und es abends dunkel wird arbeite ich wie ich kann und den Verhältnissen angepasst.

Wenn es wieder pisswarm wird, wie es manchmal im Dezember ist, können die Bienen wieder vor Weihnachten in Brut gegangen sein. Bis dahin will ich durch sein.

lg









Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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@ hamsterlein #
hamsterlein schrieb @sting:
... Man bloß keine Panik entwickeln .
... richtig kalt muß es sein , ...
- Ich abbe seite Augusto geine Panike mehre ...
> Weil schon mi MS behandelt.

- Bevor ich mir den Poppes abfriere,
> mache ich das (wenn erforderlich) an den wenigen, auch noch im Dezember vorhandenen "Frühligstagen" mit bienenschonender MS.
.> Was dieses Jahr aber nur bei einem einzigen Volk*) erfolgen sollte, meint Bedarfskontrolle ...

*):
Testvolk = diesj. Wirtschaftsvolk ohne jegliche Behandlung bis jetzt; hat dzt 2 Milben/Tag natürl. Abfall.


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Hallo,

Eigentlich sollten um diese Zeit nicht mehr viele Milben im Volk sein. Im Volk sollten jetzt fast Milbenfreie Winterbienen sein. in den letzten tagen ist einiges an Altbienen abgeflogen. In meinen Völkern findet man im Frühjahr sehr wenige Bienen auf dem Gitter. Die paar entsorgen die Bienen ohne meine Hilfe.
Man meint man müsse superstarke Völker einwintern, da wird teilweise vor jedes starke Volk noch ein schwächeres abgefegt, oder aufgesetzt. In der Hoffnung das man stark auswintert. die abgefegten Bienen sind meistens Altbienen die dann im Winter, im Volk den Löffel werfen.
Für mich ist es sehr wichtig das die Völker, Jungvölker so wie so, lange Brüten. Wichtig ist das die Völker auch in dieser Zeit wenige Milben haben. Und da ist der Imker gefragt, mit den richtigen Behandlungen zur richtigen Zeit. Der jetzt noch viele Milben im Volk hat, kann träufeln sprühen und was weis ich was, viele Bienen sind geschädigt und können nicht mal richtige Winterarbeit, das ist das heizen, für das Volk leisten.

Freundliche grüsse drohnenfreund.
„Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum.“
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