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Wohnen auf dem Land

@ altilla #
altilla schrieb:

Wahrscheinlich hat das Amt ihn eh abgeschrieben: ohne Auto ganz weit draussen, da hat er dann auch keine Chance mehr, eine Arbeit zu finden und dorthin zu kommen.


Schon eine verrückte Situation.
Ohne Auto keine Chance auf Arbeit, ohne Arbeit kein Geld für ein Auto.
Ein Teufelskreis.
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@ Watzmann #
Es besteht aber die Möglichkeit das das Amt den Führerschein zahlt
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@ famos88 #
famos88 schrieb:

Es besteht aber die Möglichkeit das das Amt den Führerschein zahlt


Und wenn er den schon über 25 Jahre hat?
Zahlen die dann auch ein Auto und dessen Unterhalt?
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@ Watzmann #
Wenn er den Führerschein schon so lange hat gab es vermutlich Mal ein Arbeitsverhältnis. Leider fallen diejenigen durch das Raster die sich bisher aufs arbeiten konzentriert haben und sich was Aufbauten.
Wer als Lebensziel nur Hartz sieht und nicht arbeiten will kennt sich mit den Regeln aus und lebt entspannt.
Ich habe eine Bekannte die beim Amt arbeitet. Was sie so über Willkür und Lustlosigkeit ihrer Kollegen erzählt ist heftig. Der arbeitslose 50 jährige Bauarbeiter in Winterpause soll ernsthaft eine Lehre beginnen, obwohl sein Chef schriftlich bestätigt hat ihn im Frühjahr wieder zu übernehmen. Die wollten ernsthaft sein Geld kürzen wenn er ablehnt.
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Der Gute hatte ein Arbeitsverhältnis, war 2x verheiratet und muss für 2 Frauen und 2 Kinder Unterhalt zahlen.
Nach der letzten Scheidung begann sein "Absturz".
Kein Geld, die Wohnung aufgrund fehlender Mietzahlungen verloren, zu stolz um gleich von Anfang an zum Amt zu gehen und plötzlich war er auf der Straße.
Aufgrund der persönlichen Probleme verlor er dann auch noch seine (langjährige) Arbeit.
Klassischer Abstieg!
Ich denke, es kann jeden treffen.
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@ Watzmann #
Watzmann schrieb:

Der Gute hatte ein Arbeitsverhältnis, war 2x verheiratet und muss für 2 Frauen und 2 Kinder Unterhalt zahlen.
Nach der letzten Scheidung begann sein "Absturz".
Kein Geld, die Wohnung aufgrund fehlender Mietzahlungen verloren, zu stolz um gleich von Anfang an zum Amt zu gehen und plötzlich war er auf der Straße.
Aufgrund der persönlichen Probleme verlor er dann auch noch seine (langjährige) Arbeit.
Klassischer Abstieg!
Ich denke, es kann jeden treffen.

mit den weibern war der gute mann ziemlich blauäugig.
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@ dacks #
dacks schrieb:

mit den weibern war der gute mann ziemlich blauäugig.


Es gibt halt auch Leute, die wirklich an das Gute im Menschen glauben.
Und dummerweise gibt es aber auch berechnende Menschen, die nur auf gutmütige Trottel warten.
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@ Watzmann #
Und wenn er den schon über 25 Jahre hat?
Zahlen die dann auch ein Auto und dessen Unterhalt?

Wenn er einen neuen Job anfängt, dann könnte man ihn dafür einen Vorschuß geben. Mehr glaube ich geht nicht. Das heisst, er braucht einen Job, mit dem er sich das Auto leisten kann.
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@ famos88 #
Was sie so über Willkür und Lustlosigkeit ihrer Kollegen erzählt ist heftig. Der arbeitslose 50 jährige Bauarbeiter in Winterpause soll ernsthaft eine Lehre beginnen, obwohl sein Chef schriftlich bestätigt hat ihn im Frühjahr wieder zu übernehmen. Die wollten ernsthaft sein Geld kürzen wenn er ablehnt.

Dabei geht es mehr darum, ihn irgendwo den ganzen Tag zu beschäftigen, damit er nicht evtl. schwarz arbeiten kann. Mehr will das Amt gar nicht.
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@ altilla #
Das wäre dann okay wenn er ein Jobangebot bekommt und sich was dazu verdienen kann. Eine Ausbildung hingegen ist für alle Seiten sinnfrei.
Sorry das ich das sagen muss, aber dann sollte bei denen gestrichen werden die gar nicht arbeiten gehen. Es gibt überall genug unter 30 die Mal etwas Druck brauchen und verdienen.
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