Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Bienenkrankheiten, Bienenbiologie, Behandlungsmittel
602 Themen, Moderator: Bienenalex, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Bienenkrankheiten, Bienenbiologie, Behandlungsmittel

Varroa Killer Sound Behandlung mit Ultraschall

1 2 3 ... 12 weiter »
Beitrag vom Autor bearbeitet am 02.09.17 um 19:04 Uhr.
#
Varroa Killer Sound Behandlung mit Ultraschall
Hallo,

ich fasse mehrere Seiten Text zusammen:

Heute lagen im Postkasten gleich vier gleiche Briefe mit Flyer, Preisliste und Wirkungsbeschreibung von Imkermeister Krüger´s Varroa-Killer-Sound. Die Revolution in der Varroamilbenbekämpfung mit Ultraschall. ... Das Bienenvolk wird mit ca 15 000 hz mit 90 Dezibel über einen Zeitraum von 25 Tagen beschallt. Die Mitarbeiter gingen die Frequenzen durch bis sie die richtige herausfanden und kontrollierten das Verhalten von Bienen und Varroen und den Erfolg. Die Bienen störts nicht und das Volk wird innerhalb von 20 Tagen quasi Varroa frei. etc etc.

Kostet 86 € zzgl Versand, Rabatte möglich. Vorkasse.

ich nehme an, dass andere gleiche Briefe erhielten.
lg
P.S.
Fremduntersuchungen wurden nicht angeführt. Diese wären für mich ausagekräftig.
Da es bestimmt genügend Interessierte geben wird (das zeigt die Erfahrung mit anderen Geräten): wenn schon , dann es wäre anzuraten erst einmal maximal ein Gerät kaufen und über ein Jahr nach Anleitung gewissenhaft testen und dokumentieren und niemals vom bisherigen abgehen und alles auf eine Karte setzen.

immer wieder was neues an der Varroafront.







Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.

Schlagwörter dieses Themas: schall, schallomat, ulatraschall, ultraschall, varroa, varroa killer sound, vks, hinzufügen »

0
 
#
Ich hör immer Classic Rock am Bienenstand. .....hab noch keinen Effekt bemerkt.
Manche Bauern sollen ja auch Mozart im Kuhstall klimpern lassen um die Milchleistung zu erhöhen.
Da hilft nur testen! In dem durchschnittlichen Imkeralter sollte das gefiepe auch nicht mehr stören.

Lg Stephan
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 30.11.16 um 17:51 Uhr.
#
Alles ist möglich, könnte funktionieren,,,Aber es müsste erst mal von Liebig getestet werden.
Gut testen würde auch ich wenn man mir ein Gerät anvertrauen würde.

Freundliche grüsse drohnenfreund.

Mit meiner Steirischen funktioniert es nicht wenn die Milben die hören, fangen sie zu tanzen an.
„Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum.“
0
 
#
Sinus Funktionsgenerator in der Bucht ca.10€+ kleiner Verstärker Baustein 10€
Piezo Hochtöner 5€
So ein Baustein kann locker 20 Piezo Hochtöner antreiben!
12V Betrieb über Autobatterie ist auch kein Problem.
0
 
@ Muehlendrohn #
Muehlendrohn schrieb:

Sinus Funktionsgenerator in der Bucht ca.10€+ kleiner Verstärker Baustein 10€
Piezo Hochtöner 5€
So ein Baustein kann locker 20 Piezo Hochtöner antreiben!
12V Betrieb über Autobatterie ist auch kein Problem.


Klingt sehr nach Bastelanleitung.
Wer Vorliebe für Physik entwickelt kann Dir bestimmt folgen.
Wenn Mozart sich als ungeeignet erweist, versuche es doch mit Wagners Walküre oder fliegendem Holländer
3
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 30.11.16 um 19:25 Uhr.
@ Britta #
Naja das wären halt die Teile die man braucht um sich sowas selbst zu bauen.
Man könnte damit auch locker 20 Völker gleichzeitig bepiepsen.

Ich habe keinen Kuhstall 😉

LG Stephan

Nachtrag : Alles was guchl so zum Thema ausspuckt sind Imker die es als Blödsinn abstempeln. Probiert hat es keiner! Alles nur negative Behauptungen ohne Hand und Fuß.
Also ich persönlich kann es mir auch nicht wirklich vorstellen, nur wäre es doch wirklich schade wenn es funktionieren sollte und wir diese Methode nicht nutzen.
Also ich werde mir mal einen Sinusgenerator besorgen, die restlichen Teile hab ich eh in der Bastelkiste liegen und nächstes Jahr mal paar Versuche starten. Den Funktionsgenerator kann ich auch noch für andere Dinge benutzen und 10€ kann man zur Not auch verschmerzen.
1
 
@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Hallo,

ich fasse mehrere Seiten Text zusammen:

Heute lagen im Postkasten gleich vier gleiche Briefe mit Flyer, Preisliste und Wirkungsbeschreibung von Imkermeister Krüger´s Varroa-Killer-Sound. Die Revolution in der Varroamilbenbekämpfung mit Ultraschall. ... Das Bienenvolk wird mit ca 15 000 hz mit 90 Dezibel über einen Zeitraum von 25 Tagen beschallt. Die Mitarbeiter gingen die Frequenzen durch bis sie die richtige herausfanden und kontrollierten das Verhalten von Bienen und Varroen und den Erfolg. Die Bienen störts nicht und das Volk wird innerhalb von 20 Tagen quasi Varroa frei. etc etc.

Kostet 86 € zzgl Versand, Rabatte möglich. Vorkasse.

ich nehme an, dass andere gleiche Briefe erhielten.
lg
P.S.
Fremduntersuchungen wurden nicht angeführt. Diese wären für mich ausagekräftig.
Da es bestimmt genügend Interessierte geben wird (das zeigt die Erfahrung mit anderen Geräten): wenn schon , dann es wäre anzuraten erst einmal maximal ein Gerät kaufen und über ein Jahr nach Anleitung gewissenhaft testen und dokumentieren und niemals vom bisherigen abgehen und alles auf eine Karte setzen.

immer wieder was neues an der Varroafront.


Hallo Alex,

eine derartige Apparatur wurde bereits 1999 unter der Bezeichnung Schallomat auf den Markt gebracht. Der mir bekannte Hersteller hat dies auch patentieren lassen.
[www.google.de]

Die Patentrechte sind zwischenzeitlich ausgelaufen und jeden kann Derartiges nachbauen. Die im Patentantrag beschriebene Wirkungs- oder Verfahrensweise muss aber nicht belegen, dass tatsächlich eine Wirkung auf die Milbe erreicht wird.

Ich habe damals ein derartiges Gerät ausprobiert. Ohne jeglichen Erfolg. Auch wurde es von der damaligen Landesanstalt in Erlangen getestet. Ebenfalls ohne Erfolg.

Nach meinem Kenntnisstand erfolgten unabhängig davon, auch eingehende Untersuchungen in Celle, betreffend des gesamten Frequenzbereiches, insbesondere im Ultraschallbereich. Von einer damit befassten, wissenschaftlichen Mitarbeiterin weiß ich, dass in allen Frequenzbereichen, kein vermehrter Milbenfall ermittelt werden wurde.

Wenn dies alles schon so eingehend untersucht wurde und kein positives Ergebnis brachte, stellt sich die Frage, ob hier nicht falsche Erwartungen geweckt werden, um Profit zu machen.

LG
Imka


9
 
@ Imka #
Na da brauchen wir das auch nicht mehr testen!
Vielen Dank für die Aufklärung!
LG Stephan
1
 
#
Wie schnell sich doch Infos zusammenpuzzlen können. lg
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
2
 
#
Milbenfall durch mechanische Vibration

Durch Zufall habe ich festgestellt, dass durch mechanische Vibrationen, die beispielsweise beim Transport von Bienenvölkern entstehen, ein erhöhter Milbenfall erfolgt. Beschallungsversuche, die in diesem Frequenzbereich lagen und die Fahrgeräusche imitieren sollten, blieben erfolglos. Es hat sich gezeigt, dass mittels Schallwellen kein Abfall der Milben erreicht werden kann, auch nicht, wenn der Lautsprecher direkt mit der Beute verbunden wird.

Anders verhält es sich, wenn Völker transportiert werden. Offensichtlich verändert sich das Verhalten der Bienen, infolge der Erschütterungen. Die vermehrte Bienenaktivität ist scheinbar der Grund dafür, dass es zu einem vermehrten Milbenabfall kommt. Dieses Phänomen ist häufig zu beobachten, selbst bei geringen Wegstrecken, wenn man vor dem Bienentransport eine Einlage einlegt. Teils habe ich bis zu 150 Milben gezählt.
Letztlich ist dies aber deckungsgleich mit der Feststellung, dass sich generell, bei höherer Bienenaktivität, der Milbenfall spontan erhöht. Zum Beispiel nach einer Schlechtwetterphase. Dies erscheint logisch und schlüssig, denn je mehr Bienenaktivität vorhanden ist, desto schwieriger ist es für die Milben.

Theoretisch könnte man nun versuchen, mittels einer „Rüttelvorrichtung“, die Erschütterungssituation nachzuahmen um einen ähnlichen Effekt zu erreichen. Aus praktischer Sicht sehe ich dies aber wenig erfolgversprechend. Auch wenn es zu einem vermehrten Milbenabfall kommt, wäre dies sicherlich nicht ausreichend, um das Milbenproblem hinreichend zu lösen. Zudem stünde der Aufwand kaum im Verhältnis zum Erfolg.
Bei jeder Behandlungsform, ist letztlich nicht die Anzahl gefallener Milben ausschlaggebend, sondern die Summe der verbleibenden Restmilben.

LG
Imka
6
 
1 2 3 ... 12 weiter »
Werde Mitglied der Community Imkerei, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang