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Bienenkrankheiten, Bienenbiologie, Behandlungsmittel
602 Themen, Moderator: Bienenalex, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Bienenkrankheiten, Bienenbiologie, Behandlungsmittel

Varroa Killer Sound Behandlung mit Ultraschall

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Meine Bienen stehen auf dem alten Pfarr-Grundstück, heiliger Honig, sage ich Euch!
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Der ist gut, da würde ich noch 2 Euro pro Glas aufschlagen.

Freundliche grüße drohnenfreund.
„Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum.“
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@ jakobleipzig #
jakobleipzig schrieb:

Meine Bienen stehen auf dem alten Pfarr-Grundstück, heiliger Honig, sage ich Euch!


Und wenn dann noch mit MS als Weihwasser behandelt wird und der nötige Glaube daran vorhanden ist, beruhigt es das imkerliche Gewissen und lässt sich noch gut verkaufen.

LG
Imka
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@ Imka #


Andererseits gibt es auch hier Imker, die sich für teurer Geld den Varroa-Killer-Sound zulegen.
Hier die aktuellen Testergebnisse zu diesem Thema:
[www.immelieb.de]

LG
Imka[/quote]

Hallo Imka,

die Ergebnisse von Liebig sprechen ja schon eine eindeutige Sprache!

Also leider wieder ein Reinfall! Es war ja anzunehmen. Es wäre auch zu schön gewesen! Eine Möglichkeit das ganze Jahr zu behandelnt und das ohne Chemiekalien! Na ja, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es eines Tages noch was brauchbares geben wird.
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@ Imka #
Imka schrieb:
Und wenn dann noch mit MS als Weihwasser behandelt wird und der nötige Glaube daran vorhanden ist, beruhigt es das imkerliche Gewissen und lässt sich noch gut verkaufen.
Irrtum ...
Die MS15% ist so gut (in ihrer Wirkung gegen die Varroa),
daß sie sogar mit ungeweihtem Aqua dest. vom 1-Euro-Shop wirkt ...

Zur Beruhigung des imkerlichen Gewissen sind eher die mehrmaligen Dauerbehandlung mit ätzenden AS-Dämpfen - auch trotz "imkerpäpstlichem Segen" ...
Ganz zu schweigen von der OS zu Weihnachten und die Drohnenschneiderei - weil die AS ja SOOOO gut gewirkt hat ...

P.S.:
Bei der MS gibt es nicht viel zu "verkaufen" ...
- siehe Aqua dest. vom Discounter & den Sprühkopf einer Wegwerf-Flasche als "Dispenser" ...
- und das "Varroa-Wetter" sowieso ...




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@ Schmho #
Schmho schrieb:



Hallo Imka,

die Ergebnisse von Liebig sprechen ja schon eine eindeutige Sprache!

Also leider wieder ein Reinfall! Es war ja anzunehmen. Es wäre auch zu schön gewesen! Eine Möglichkeit das ganze Jahr zu behandelnt und das ohne Chemiekalien! Na ja, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es eines Tages noch was brauchbares geben wird.


Hallo Schmho,

es war ja nicht anders zu erwarten. Wie ich schon vor längerer Zeit zu diesem Thema ausgeführt habe, wurde bereits vor Jahrzehnten eingehende Untersuchungen, betreffend des gesamten Ultraschallbereiches, in Celle, durchgeführt. Ohne positivem Ergebnis.
Letztlich wird wieder die alte Sau durch das Dorf getrieben, nur mit neuem Etikett.
Mit hoffen und glauben lässt sich das Problem nicht lösen, sondern nur mit entsprechenden Behandlungen zur richtigen Zeit.
Ich wünsche allen ein milbenarmes Jahr, doch vieles spricht jetzt schon dafür, dass es im Spätsommer knifflig werden wird.

LG
Imka
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@ immenguru #
immenguru schrieb:

Irrtum ...
Die MS15% ist so gut (in ihrer Wirkung gegen die Varroa),
daß sie sogar mit ungeweihtem Aqua dest. vom 1-Euro-Shop wirkt ...

Zur Beruhigung des imkerlichen Gewissen sind eher die mehrmaligen Dauerbehandlung mit ätzenden AS-Dämpfen - auch trotz "imkerpäpstlichem Segen" ...
Ganz zu schweigen von der OS zu Weihnachten und die Drohnenschneiderei - weil die AS ja SOOOO gut gewirkt hat ...

P.S.:
Bei der MS gibt es nicht viel zu "verkaufen" ...
- siehe Aqua dest. vom Discounter & den Sprühkopf einer Wegwerf-Flasche als "Dispenser" ...
- und das "Varroa-Wetter" sowieso ...



Hallo Immenguru,
was AS-Behandlung anbelangt stimme ich Dir voll zu.
Betreffend MS werden wir geteilter Meinung bleiben, denn mich könnte nur der tatsächliche und nachweisliche Erfolg überzeugen. Ich habe MS in allen Varianten ausprobiert; ohne den gewünschten Erfolg und deshalb ist es für mich nicht mehr als Weihwasser. Vielleicht bin ich einfach zu ungläubig.
Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Deiner Methode und der MS. Wenn Du damit klar kommst ist die Welt in Ordnung. Ich verfahre mit Erfolg nach einem anderen Konzept, ohne Drohnenbrut zu schneiden.

LG
Imka
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.05.17 um 11:57 Uhr.
@ Imka #
Imka schrieb:

Hallo Schmho,

es war ja nicht anders zu erwarten. Wie ich schon vor längerer Zeit zu diesem Thema ausgeführt habe, wurde bereits vor Jahrzehnten eingehende Untersuchungen, betreffend des gesamten Ultraschallbereiches, in Celle, durchgeführt. Ohne positivem Ergebnis.
Letztlich wird wieder die alte Sau durch das Dorf getrieben, nur mit neuem Etikett.
Mit hoffen und glauben lässt sich das Problem nicht lösen, sondern nur mit entsprechenden Behandlungen zur richtigen Zeit.
Ich wünsche allen ein milbenarmes Jahr, doch vieles spricht jetzt schon dafür, dass es im Spätsommer knifflig werden wird.

LG
Imka


Hallo Imka,

leider habe ich noch nicht die optimale Behandlungsstrategie für mich und meine Bienen gefunden.
Thymol scheint mir nicht genug zu wirken bei starkem Befall. Ameisensäure ist bei kalten Witterungen keine gute Lösung. Und solche Tips wie ein Grablicht mit in die Beute zu stellen finde ich eher lächerlich.
Wenn es aber zu heiß ist, dann leiden die Bienen zu sehr.
Für die MS-Behandlung ist mir der Aufwand (Brutfreiheit, alle Rähmchen einzel besprühen) im Vergleich zum Nutzen zu groß.
Oxaldsäureverdampfung ist a: Verboten und b: Nicht ganz ungefährlich für den Imker

Und all diese Methoden kann man nicht vor der Honigernte und nicht im Winter durchführen!

Was bleibt da noch wirklich?

Ein Imker aus dem Verein hat mir von seinen positiven Erfahrung mit MAQS berichtet. Ist zwar auch nur Ameisensäure aber durch die Darreichungsform scheint es wohl nicht so stark auf Temperaturschwankungen zu reagieren.

Tja, deshalb hoffe ich auf eine Behandlungsmöglichkeit die:

1. Wirksam ist
2. temperaturunabhängig ist
2. jeder Zeit einsetzbar ist.
3. keine Resistenzen bildet
4. Keine Rückstände verursacht


Gruß Schmho
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@ Imka #
Imka schrieb:
Hallo Immenguru,
- was AS-Behandlung anbelangt stimme ich Dir voll zu.
- Betreffend MS werden wir geteilter Meinung bleiben, denn mich könnte nur der tatsächliche und nachweisliche Erfolg überzeugen.
- Ich habe MS in allen Varianten ausprobiert; ohne den gewünschten Erfolg und deshalb ist es für mich nicht mehr als Weihwasser. Vielleicht bin ich einfach zu ungläubig.

- Und ??? Was ist die Konsequenz daraus ???

- [www.landlive.de]

- Nicht "probieren" ... korrekt anwenden.


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@ Schmho #
Schmho schrieb:

Hallo Imka,

leider habe ich noch nicht die optimale Behandlungsstrategie für mich und meine Bienen gefunden.
Thymol scheint mir nicht genug zu wirken bei starkem Befall. Ameisensäure ist bei kalten Witterungen keine gute Lösung. Und solche Tips wie ein Grablicht mit in die Beute zu stellen finde ich eher lächerlich.
Wenn es aber zu heiß ist, dann leiden die Bienen zu sehr.
Für die MS-Behandlung ist mir der Aufwand (Brutfreiheit, alle Rähmchen einzel besprühen) im Vergleich zum Nutzen zu groß.
Oxaldsäureverdampfung ist a: Verboten und b: Nicht ganz ungefährlich für den Imker

Und all diese Methoden kann man nicht vor der Honigernte und nicht im Winter durchführen!

Was bleibt da noch wirklich?

Ein Imker aus dem Verein hat mir von seinen positiven Erfahrung mit MAQS berichtet. Ist zwar auch nur Ameisensäure aber durch die Darreichungsform scheint es wohl nicht so stark auf Temperaturschwankungen zu reagieren.

Tja, deshalb hoffe ich auf eine Behandlungsmöglichkeit die:

1. Wirksam ist
2. temperaturunabhängig ist
2. jeder Zeit einsetzbar ist.
3. keine Resistenzen bildet
4. Keine Rückstände verursacht


Gruß Schmho


Hallo Schmho,

das ist das Dilemma. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz.
Alle derzeit zugelassenen Mittel sind entweder aufwändig und unsicher in der Anwendung wirken teils schädigend auf die Bienen und reduzieren den Restmilbenbestand nicht auf das nötige Maß. Seit Perizin vom Markt genommen wurde, hat sich diese Ausweglosigkeit verschärft. Es gäbe sicherlich bessere Ersatzwirkstoffe mit denen man im Sprüh- oder Träufelverfahren, bei Brutfreiheit, die höchstmöglichen Erfolge erzielen könnte. Doch solche Flüssig-Präparate werden nicht zur Verfügung gestellt bzw. sind nicht zugelassen. Geeignete Wirkstoffe sind nicht das Problem, sondern die durch Zulassung bestimmten Applikationsformen.
Es wäre vieles möglich und machbar, aber scheinbar nicht gewollt. Solange das Varroaproblem ungelöst ist, bleibt dies ein guter Absatzmarkt und durch die rechtlichen Regelungen hat die Pharmindustrie quasi einen Persilschein. Auch andere Ausrüster profitieren davon sehr gut. Welche Beweggründe sollte es geben, dies zu ändern? Die Imker haben das Problem und andere schlagen daraus den Profit. Wir müssen wohl damit leben oder versuchen, einen eigenen Weg zu finden. Dies muss aber jeder für sich entscheiden und verantworten und sich die Frage stellen, ob er gesetzeskonform oder milbenwirksam handeln will. Dies beginnt bereits damit, dass er abwägen müsste, ob er OS wie zugelassen sprüht oder beträufelt oder unzulässigerweise verdampft. Fakt ist aber auch, dass es mit einem noch so wirksamen Mittel nicht getan wäre, wenn die Anwendung nicht bei absoluter Brutfreiheit erfolgt.
Weitere Details möchte ich nicht nennen, denn dies würde auch den Forumsregeln widersprechen.

LG
Imka

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