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Studie zu Honigerträgen: Stadtbienen sind produktiver | TV-Beitrag der ARD-Tagesthemen

@ Varroazuechter #
Bei uns wurde in einem Teil der Feldmark (300ha) in den letzten 40 Jahren stark extensiviert. Das Grünland wird meist nur ein- bis 2mal genutzt, Pflanzenschutz gibt es nicht. Durch den enormen Besatz an Sauen haben wir viele Narbenaufbrüche in denen sich eine vollkommen nutzungsuntypische Vegetation ansiedelt.
20 ha Ackerland werden als Grünbrache genutzt.
Unsere Imker bringen ihre Bienenvölker nicht mehr in diesen Landschaftsteil.
Erstens sei der Ertrag dort sehr niedrig, zum anderen durch den hohen Pflanzenanteil an Jakobskreuzkraut nicht mehr guten Gewissens zu vermarkten.
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@ frisolde #
Man muss nicht unbedingt gutheißen, was vielerorts in der Landwirtschaft passiert(ich bin übrigens kein Landwirt). Das Problem ist aber, dass man durch Bauernbashing den Sack haut, wenn der Esel gemeint ist. Die Politik, vor allem der EU fördert massiv die industrielle Landwirtschaft, gängelt sie aber gleichzeitig derart mit Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften, dass freie unternehmerische Entscheidungen kaum mehr möglich sind. Das Zuschussunwesen der EUist da auch nicht förderlich. Der Ertrag z.B. für 100 kg Weizen liegt teilweise unter dem Niveau von 1970!!! Miteinander reden bringt mehr als das ständige Kriegsgeheul. Hier gibt es z.B. viele ertragsschwache Flächen (z.B. an Waldrändern) die man hervorragend im Rahmen des Greeningprogramms auch für Blühflächen nutzen könnte. Man könnte da durchaus so manche gute Idee vor Ort gemeinsam in die Tat umsetzen.
3
 
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Bienenvölker gehören in den Wald!
Intensiv- Landwirtschaft und Imkerei sind nur ganz schwer zu realisieren.
Je näher die Bienenvölker am Ackerrand stehen, um so größer sind die Verluste.
So habe ich das in der Praxis erlebt.
In den Städten herrscht ein besses Kleinklima und wenn das Umfeld stimmt, (Friedhof/ Parkanlagen/Gärten, Straßenbäume,...)
so können die Bienen, wegen der geringeren Spritzmittelmengen- Belastung, hier momentan besser überleben.
Bienen sind halt ein Bioindikator. Wenn unsere Bienen hier Probleme haben, dann sollte man mal diese Handlungsweise in der Landwirtschaft überdenken. Das geschieht ja auch schon seit einigen Jahren.
...wir schauen halt nur auf unsere Bienen! .... und es dauert halt eine längere Zeit, bis eine Besserung zu merken ist!
Schmetterlinge, Wildbienen, alle Insekten, auch die Vögel....
ALLE HABEN PROBLEME! .... auch unser TRINKWASSER ist belastet!
Der Mensch hält aber ein Vielfaches aus, bis es auch hier zu Verlusten kommt.
... und Grenzwerte sind beweglich!
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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@ Honiglang #
Honiglang schrieb:

....
so können die Bienen, wegen der geringeren Spritzmittelmengen- Belastung, hier momentan besser überleben.

,,,!


Der "Spritzmitteleintrag" dürfte hier als Argument nicht ziehen, höchstens bei Rapstracht, denn auf Weizen & Co. haben die Bienen keinen Bock. Auf dem Land herrscht Nahrungsmangel: Nektar und vor allem im Herbst Pollenmangel. Schlechte um nicht zu sagen giftige Luft gibts nämlich in den Städten mehr, wegen der ganzen Autopestilenz und so.
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@ BienenWolli #
BienenWolli schrieb:

und warum ist das wohl so ????

weil der Bauer vorher alles kaputt gespritzt hat ....
Löwenzahn usw.



Das der Löwenzahn immer mehr zurück geht liegt wohl eher an der immer strengeren DÜV.
Löwenzahn braucht nährstoffreiche Böden.
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@ Varroazuechter #
Varroazuechter schrieb:

Der "Spritzmitteleintrag" dürfte hier als Argument nicht ziehen, höchstens bei Rapstracht, denn auf Weizen & Co. haben die Bienen keinen Bock. Auf dem Land herrscht Nahrungsmangel: Nektar und vor allem im Herbst Pollenmangel. Schlechte um nicht zu sagen giftige Luft gibts nämlich in den Städten mehr, wegen der ganzen Autopestilenz und so.


Meine Bienen standen dort immer. Raps war nie ein Problem! ...
Nach der Ernte wird noch einmal alles "TOTGESPRITZT"! (Round up).
Ganze Flächen und auch die Ackerränder und Feldwege werden gelb. Alles stirbt ab.
Jeder Wassertropfen, der von den Bienen in der Ackerfurche geholt wird, ist belastet.
Ich habe alle diese verlustreichen Standorte verlassen. Bienen kann man da nicht mehr gewinnbringend halten.
20% zu 5% WINTERVERLUSTE im Vergleich der Standorte sagt alles!
Die Luft ist in den Städten für Bienen nicht giftig. Die leben doch dort nur ein paar Tage!
Es wurden auch schon Honiguntersuchungen in den Stadtbienenvölkern durchgeführt.
Alles ist in bester Ordnung!.... sagt man!!!
In China fliegen auch in den Städten keine Bienen mehr. Die haben die Schwelle des MACHBAREM schon überschritten.
Bienen sind empfindlich und finden alles und schleppen auch alles in ihr Volk.....bis alles zusammen bricht!
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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@ BienenWolli #
BienenWolli schrieb:

und warum ist das wohl so ????

weil der Bauer vorher alles kaputt gespritzt hat ....
Löwenzahn usw.


Nicht alles, etwas will der Bauer ja noch ernten.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ Honiglang #
Honiglang schrieb:

... und auch die Ackerränder und Feldwege werden gelb. Alles stirbt ab.


Das kommt, weil dort kein Dünger und Pflanzenschutz mehr ankommt....
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.01.17 um 17:41 Uhr.
@ jakobleipzig #
jakobleipzig schrieb:

...

Im Moment gilt aber, dass jedes Greening besser ist als keines...


Greening nennt sich Greening, weil es grün wird und das reicht nicht, und Spättracht Ende September bekommt den Bienen nicht.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ Ali #
Ali schrieb:

Das kommt, weil dort kein Dünger und Pflanzenschutz mehr ankommt....


....ach soooooooo!!
Alles liegt nicht am Unkraut frei machen!
Da muss ich mal total umdenken!
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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