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Studie zu Honigerträgen: Stadtbienen sind produktiver | TV-Beitrag der ARD-Tagesthemen

@ Stefan86 #
Stefan86 schrieb:

Vor ca 10 Jahren hat mir mal eine Laborantin erklärt das die Messmethoden so genau sind um ein Stück Würfelzucker im Bodensee nachzuweisen.
Ich denke mal das sich die Methoden nicht verschlechtert haben.
Man findet auch Hormone von der Anti Baby Pille und Spuren anderer Medikamente im Grundwasser.
Interessiert nur keinen weil das sich dann das übliche Skandalgewerbe dann in Widersprüche zu ihrer Ideologie und ihrem Feindbild verheddern würde.

Also die Medikamente oder beser deren Rückstände, dann vorallem im Oberfächenwasser kommen zu fast 100% aus der Human Medizin.
Man nehme ein Dorf mit 3000 Einwohnern, da kann man dann schon von 1000 Personen ausgehen die irgend etwas einnehmen, das alles läuft über die Kläranlage wieder ins Wasser.
Wenn man da seinen eigenen Betrieb mit Viehhaltung vergleicht, dass ist dazu lächerlich, vorallem wenn man bedenkt, dass viel noch zuerst in den Gruben oder auf der Mistlege gelagert wird und dann großflächig verteilt.
Wenn man dann noch Städte wie Tübingen, oder Ulm nimmt wo Klinik an Klinik steht, was da dann den Berg runter grob geklärt, gerade in Tübingen dann wieder dem Neckar zugeführt wird, kann sich jeder selber denken.
Also Augen auf beim Medikamente Einwurf, auch da kann man die Umwelt schonen.
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@ Drohnenfreund #
Drohnenfreund schrieb:

Wenn man weiss was die Städtler so alles spritzen nur das ihr Rasen oder Blumen und sonstiges gut aussieht, da bezweifle ich das der Honig sooooo sauber ist.
Wobei ich auch sagen muss das unserer Honig zu den saubersten Lebensmitteln Weltweit gehört.

Freundlich grüsse drohnenfreund.

Würde ich jetzt von meinem Fleisch, und der Milch auch annehmen.
Gutes Honigbrot ist Zopf, Butter und Honig, mußt halt hinterher wieder ordentlich schaffa wegen der Pfunde.
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@ Varroazuechter #
Es gab mal Untersuchungen von einem Bienenvolk das am Flughafen stand. Im Honig waren keinerlei Rückstände zu finden.

Als ich auf der Meisterschule war durften wir an einer Tagung von Landwirten teilnehmen. Der Vorkasper vom örtlichen BauernVerband hatte zur Diskussion geladen. Mir sind die Haare ausgefallen als ich gehört hab wie er diskutierte. Ich hab ihn darauf angesprochen das es für Bienen schwierig ist in den ausgeräumten sauber gespritzen Landschaften genug Nahrung zu finden. Sein Argument. Die Bienen hungern nicht. Es wird doch Raps angebaut. Das ist mehr als genug..... solch eine unqualifizierte Aussage von einer Person in dieser Position.... ich war wirklich sprachlos.

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@ matttin #
Zu Zeiten eines früheren KIV-Vorstandes haben einige Vertreter an den Tagungen der Kreisbauernschaft teilgenommen. Natürlich gab es viel, was die Landwirte nicht wussten. Genauso aber umgekehrt. Diese Aktionen kamen beiden Seiten zu Gute. Leider hat es nicht lange gedauert und die Geschichte verlief im Sand Acker.
Es liegt eben immer an den handelnden Personen und vor allem einer vorurteilsfreien Diskussion.
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@ Varroazuechter #
Ich bin auch ein Freund von vorurteilsfreier Diskussion. Ich würde auch nie Sätze in den Raum schmeißen a la : ihr vergiftet das ganze Land..... ABER .... was wahr ist muss wahr bleiben. Und ne 'sauber' geführter Getreidebestand hat für sämtliche Pollen und nektar sammelnden Insekten einen Nährwert von Null. Das ist auch kein Bashing sondern einfach Tatsache. Abhängig in welcher Region man unterwegs ist ist einfach keine Nahrung da.
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@ matttin #
matttin schrieb:

Und ne 'sauber' geführter Getreidebestand hat für sämtliche Pollen und nektar sammelnden Insekten einen Nährwert von Null.


In Deutschland macht die landwirtschaftliche Nutzfläche (Acker, Grünland) 50% aus, dort sollen reine Lebensmittel erzeugt werden.
Warum hinterfragt man nicht auch mal die anderen 50%?
Muss immer mehr Fläche versiegelt werden und die Folgen der Landwirtschaft zugeschoben?
Die "sauberen" Getreidebestände haben dazu geführt, dass Jahr für Jahr mehr Flächen für den Naturschutz zur Verfügung stehen. Wenn die Organisationen oder Umweltbehörden daraus zwar tolles Brachland machen aber auch kein Paradies für Bienen, dann könnte man daran ja auch mal Kritik üben.

Landwirte dürfen diese "bunten" Getreidefelder in vielfacher Hinsicht bezahlen Ertragsminderung, Qualitätsprobleme, Verunreinigungen, Toxine, feuchtes Erntegut.
Und in Zukunft weiter steigende Probleme durch immer mehr Unkrautsamen an der Oberfläche.

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@ FrankNFoode #
Genau da solte die Politik unterstützen. Subvention von breiten Fruchtfolgen und Unterstützung von extensiven Bewirtschaftsformen.... vor ne paar Jahren geisterte ja mal der integrierte PflanzenSchutz durch die Republik....
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@ BienenWolli #
und warum ist das wohl so ????

weil der Bauer vorher alles kaputt gespritzt hat ....
Löwenzahn usw.

Das ist jetzt völlige Ahnungslosigkeit: Wenn du Dauergrünland oft nutzt, dann bleiben solche Arten von selber aus, die halten den häufigen Schnitt nicht aus. Nicht gleich mit pauschalen Vorwürfen vom kaputtspritzen kommen. Da gibt es auch andere Ursachen.
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@ Hochfeld #
Es wird nur das gefunden was man finden will oder Kann!!!!!
Je nach Ideologie ist Feinstaub gegeiselt oder gar nicht erfasst.

Nicht nur Feinstaub: Es gibt genügend Schadstoffe, die esgerade in der Stadt gehöäuft gibt: z. B. vom Autoverkehr.
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@ Varroazuechter #
Zu Zeiten eines früheren KIV-Vorstandes haben einige Vertreter an den Tagungen der Kreisbauernschaft teilgenommen. Natürlich gab es viel, was die Landwirte nicht wussten. Genauso aber umgekehrt. Diese Aktionen kamen beiden Seiten zu Gute. Leider hat es nicht lange gedauert und die Geschichte verlief im Sand Acker.
Es liegt eben immer an den handelnden Personen und vor allem einer vorurteilsfreien Diskussion.

Das ist auch der Grund, warum ich mich als Nicht-Imker für Imkerthemen interessiere: habe schon einiges gelernt (leider wohl auch wieder vergessen )
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