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Studie zu Honigerträgen: Stadtbienen sind produktiver | TV-Beitrag der ARD-Tagesthemen

@ matttin #
matttin schrieb:
Genau da solte die Politik unterstützen. Subvention von breiten Fruchtfolgen und Unterstützung von extensiven Bewirtschaftsformen....


Und was genau ändert sich dann bei der Unkrautregulierung?
Wird die in einer weiten Fruchtfolge dann unterlassen?


Die Politik kann noch so viel Geld aus dem Fenster schmeißen, letzten Endes muss das Erzeugnis auch am Markt absetzbar sein.
Aber ich nehme an, Dir wäre es egal wenn die Landwirtschaft noch mehr Flächen einfach zum Spaß für Imker und Spaziergänger bereitstellen würde. Lebensmittel gibt es ja genug.


vor ne paar Jahren geisterte ja mal der integrierte PflanzenSchutz durch die Republik....


Und da gab es dann bunt blühende Getreidefelder?
Halte ich für ein Gerücht.
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@ FrankNFoode #
Na ja, so zwischen dem Getreide gabs schon mal mehr.
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@ luxnigra #
luxnigra schrieb:

Quatsch. Die Industriewirte wo ich kenne lassen sich nicht bekehren.
...


Ich warte immer noch auf deine Antwort bezüglich der Frage hier:

[agrarheute.landlive.de]

!
Deutsche Landwirte, bei der Nachhaltigkeit weltweit die Nummer 1:
[www.agrarheute.com]
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Nochmal wegen meinem Reporterinnentermin:
der eine Einwand ist korrekt und den sollte ich für das Kontra gegen Landhonig nicht verrgessen, dass in diesen Honigen auf Grund der landwirtschaflichen Bemühung eher Spritzmittel zu erwarten sind.

Aber mal was anderes, sind die Temperaturen in "Städten" nicht grundsätzlich etwas höher als auf de flachen Land? Logischerweise blühts da auch eher, mehr, und vielleicht auch üppiger?! Die ganzen Reflexionswände der Häuser und Gebäude, das alles heizt sich auf. Das wäre ein Pro für Stadthonig.

Was meint Ihr?
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@ Bienenhausi #
Die Frage mal zum Sediment, dessen Werte keiner kennt. An Masse übrigends deutlich mehr als Vitamine. Passt das Sediment unter den Teppich?
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@ Bienenhausi #
Was soll dieser Vergleich von Honigen? Das machen schon andere, da sollte man sich, was die Qualitäten angeht, als Imker raushalten. Vor allem aus Dingen, wo man hinterher von Fachleuten in den Senkel gestellt werden kann.
Es geht einfach um Bienen. Diese haben in den großen Städten ein ununterbrochenes Trachtband mit Nektar- und Pollenangebot bis weit in den Herbst. Das Kleinklima ist dort tatsächlich anders (auch wärmer). Aber das spielt keine Rolle, da sich Bienen den klimatischen Bedingungen anpassen (sonst wäre z.B. Skandinavien bienenfrei).
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@ Bienenhausi #
Bienenhausi schrieb:

Nochmal wegen meinem Reporterinnentermin:
der eine Einwand ist korrekt und den sollte ich für das Kontra gegen Landhonig nicht verrgessen, dass in diesen Honigen auf Grund der landwirtschaflichen Bemühung eher Spritzmittel zu erwarten sind. ..............

Was meint Ihr?


Hallo Bienenhausi,

was Du hier anfasst, ist ein heißes Eisen. Das Thema ist viel zu komplex um aufgrund einfacher Vergleiche hier Aussagen zu treffen. Insbesondere ist es gefährlich mit Beeinträchtigungen des Honigs durch Spritzmittel zu argumentieren. Da kann schnell der Schuss nach hinten losgehen und wieder mal die Darstellung herauskommen, dass Honig Gift enthält.
Was letztlich in der Reportage stehen wird, kannst Du nicht bestimmen. Deswegen ist Zurückhaltung angebracht. Für derartige Ausführungen haben wir die Pressestellen bei den Landesverbänden und dem DIB.
Ein Imker sollte sich nicht leichtfertig, ohne autorisiert zu sein, von der Presse einspannen lassen und für Angelegenheiten, welche die gesamte Imkerschaft betreffen, persönliche Statements abgeben.
Die Ergebnisse kennen wir zur Genüge, auch durch die Filmbeiträge, über die sich die Imker dann maßlos aufregen.
Für die Zeitung ist es nur eine von vielen Storys. Für die betroffenen Imker bedeutet es aber mehr. Und Vergleichsdarstellungen würden in diesem Fall auch einen Vergleich zwischen Stadt- und Landimker beinhalten, mit dem Ergebnis, dass irgendeiner schlechter dargestellt wird.
Nicht alles was in imkerlichen Kreisen diskutiert wird, muss öffentlich breitgetreten und möglicherweise verzerrt dargestellt veröffentlicht werden.

LG
Imka
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Hier ist die Seite der Grünen zum Thema mit der Möglichkeit zum Kommentieren am Ende: Absurde Situation
und hier ist die Studie : Auftragsstudie der Grünen Bundestagsfraktion
Jeder kann und soll sich selbst ein Bild machen und mit seinen Erfahrungen vergleichen. lg
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.01.17 um 17:26 Uhr.
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Nun, an dieser Kurzzusammenfassung gibt es nicht viel zu deuteln:

"Das abwechslungsreiche und kontinuierliche Blütenangebot in der Stadt und stadtnahen Gebieten, als auch der deutlich verminderte Pestizideinsatz."

Letzteres heißt ja nicht automatisch "Gift im Honig (oder anderen Lebensmitteln)", sondern vor allem schlechtere Bedingungen für die Bienen (und andere Lebewesen).
Mit der Schuldzuweisung sollte man dann vorsichtig sein, denn das ist sehr komplex und der Landwirt ist da der letzte, aber nicht unbedingt der "Schuldigste" in der Kette.

Grundsätzlich ist die Erkenntnis, dass die Bedingungen für Bienen in Städten oft besser sind, nicht neu. Das las ich ich bereits vor ca. 7 Jahren ("leider" bin ich aufs Land gezogen).
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@ Varroazuechter #
Varroazuechter schrieb:

Was soll dieser Vergleich von Honigen? Das machen schon andere, da sollte man sich, was die Qualitäten angeht, als Imker raushalten. Vor allem aus Dingen, wo man hinterher von Fachleuten in den Senkel gestellt werden kann.
Es geht einfach um Bienen. Diese haben in den großen Städten ein ununterbrochenes Trachtband mit Nektar- und Pollenangebot bis weit in den Herbst. Das Kleinklima ist dort tatsächlich anders (auch wärmer). Aber das spielt keine Rolle, da sich Bienen den klimatischen Bedingungen anpassen (sonst wäre z.B. Skandinavien bienenfrei).

Keine Angst, mich stellt so leicht keiner in den Senkel.
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