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Imkereitechnik - Gerätschaften
Forum: Imkereitechnik - Gerätschaften

mHm-Rähmchen

Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.02.17 um 20:40 Uhr.
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mHm-Rähmchen
mHm-Rähmchen

Um das Thema "Monatsbetrachtung" nicht zu weit auszudehnen,
kann wird das Thema "Rähmchen" in diesem "Trööt" ("immengurus Wabenrähmchen") neu angefangen ...

Viel Spaß damit ...

Anlass war eine Frage zu einem Bild in diesem Beitrag.


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1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.02.17 um 20:44 Uhr.
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swamerdam schrieb:
Dann mal Frage zum mittleren Foto:
keine "Ohren" in Form verlängerter Oberträger sondern diese durch Schrauben ersetzt?
(Gibt das nicht einigen Verbau?)
Und was für Abstand-Halter?
So ...
- Genau. "Diese Schrauben" sind "Spaxe"; 4,5x50 mm und ersetzen die herkömmlichen Tragohren.
-- und wie bei allen Rähmchenschrauben wird vorgebohrt und die Schraube vorher etwas eingefettet.

- und es gibt keinerlei Verbau und auch nur eine punktförmige Verkittung der Kante des Schraubenkopfes mit der flachen Holz-Auflagenfläche des Magazins (nix Blechleiste mit/ohne Abstands-Zinken).

- Abstandshalter sind die bekannten 10mm-Plastikröllchen.
-- Gibt ebenfalls nur 4 kleine ringförmige Verkittungen am Nachbarrähmchen.

- Damit kann eine Wabe (DN1,5, voll besetzt) in 99% aller Fälle ohne Stockmeißel nur mit 4 Fingern (Daumen und Zeigefinger der li & re Hand) ruckfrei bewegt werden.
- Bzw. kann das gesamte Brutnest als komplettes Paket ruckfrei verschoben werden; dann aber mit Stockmeißel als Hebelchen ...

- Für Schiede wird li & re einer Seite etwas dickere Plastikfolie auf das leere Rähmchen draufgetackert, und die Luftschicht ist eine prima Isolation ...

- Durch die Verschraubung der Rähmchenteile (nicht geleimt) können ggflls. einzelne Teile ausgewechselt werden.
- Da das Altwachs aus den Rähmchen "trocken" ausgeschnitten wird und dann die Holzflächen mechanisch "abgezogen" werden - also nie mit Dampf oder Lauge in Kontakt kommen - sind die Rähmchen sozusagen fast unkaputtbar.
- Durch die seitliche Verschraubung der durchgehenden Seitenteile erfolgt auch eine bessere Lastverteilung. Die Schrauben werden bei dieser Konstruktion einer Scher-Beanspruchungen ausgesetzt - und können deshalb ein zig-faches der Belastung tragen, welche die auf Zug beanspruchten herkömmlichen Tacker-Klammer- oder die popeligen Drahtstifte je tragen könnten.



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Muehlendrohn schrieb:

Gut durchdacht deine Rähmchen, nur die oberen Abstandsröllchen würde ich an die Seitenteile der Rähmchen nageln. Am Oberträger kann es doch passieren das man da auf der Wabe kratzt.
Mein Imkervater hat die auch am Oberträger angebracht und sich dann darüber aufgeregt das er die Waben beim ziehen aufgerissen hat.
Er schwor dann auf Hoffmann Rähmchen.
Ich hatte leider auf ihn gehört......
Die Bienen mögen das Knacken überhaupt nicht.

PS. Ich weiß das wir keine Rähmchen ziehen müssen sondern schieben können.
Ein weiterer Vorteil von Dadant und Co.




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Sind die Rähmchen 25 mm breit und 10 mm dick und ist der Oberträger "stark"?
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Dieser Beitrag wurde am 05.02.17 um 16:47 vom Autor gelöscht.
Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.02.17 um 21:48 Uhr.
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Muehlendrohn schrieb:
- Gut durchdacht deine Rähmchen, nur die oberen Abstandsröllchen würde ich an die Seitenteile der Rähmchen nageln. Am Oberträger kann es doch passieren das man da auf der Wabe kratzt.
Mein Imkervater hat die auch am Oberträger angebracht und sich dann darüber aufgeregt das er die Waben beim ziehen aufgerissen hat.
Da hast du was
verewenzelt ...
Die Röllchen an den OBER-Trägern kommen mit nix mehr in Berührung, wenn eine Wabe gezogen wird ...
... weil das Magazin darüber ja gar nicht mehr draufsitzt ...
- Der Abstand der Röllchen von der Außenkante sollte aber etwas größer sein als die Breite des Stockmeißels ...
... für den Fall des Falles ...

> Bei Röllchen unten am Unterträger - DA "ackert" es eventuell ...

Muehlendrohn schrieb:
- Er schwor dann auf Hoffmann Rähmchen.
Ich hatte leider auf ihn gehört......
Die Bienen mögen das Knacken überhaupt nicht.
Jo ...
ScHoffmann-Rähmchen ...
... dann ist der "Kampfanzug", der Schleier und die Stulpenhandschuhe eine logische Folgerung ...
... und viel R A U C H AUCH noch !!!

Muehlendrohn schrieb:
- PS. Ich weiß das wir keine Rähmchen ziehen müssen sondern schieben können.
Ein weiterer Vorteil von Dadant und Co.
Jo.


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Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.02.17 um 21:46 Uhr.
@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:
Sind die Rähmchen 25 mm breit und 10 mm dick und ist der Oberträger "stark"?
Die Leisten sind alle
- 25mm breit, um`s Rähmchen herum gleichbreit.
. die Seitenteile sind 12 mm stark (aus Hartholz)
- die UNTER-Träger sind (für Br.- UND Ho-Rähmchen) auch 12 mm stark (Weichholz)
- die OBER-Träger sind (nur für die BRUT-Rähmchen) 20 mm stark (Weichholz)

Anbei [www.dropbox.com] ...


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Dieser Beitrag wurde am 05.02.17 um 16:48 vom Autor gelöscht.
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Muehlendrohn schrieb:
Ist zwar bisschen offen topic aber mit was für einem Trafo lötest du denn die Mittelwände ein.
Tja ...
Da ist ein ca 50 Jahre altes US-Spezial-Monster aus einem Militär?-Röhrengerät eingebaut ...
Hat zwar -zig Anschlüsse, darunter aber 2 Wicklungen für höhere Ströme (Röhrenheizungen).
Und ist ein sogen. "Konstant-Trafo (d.h., die Arbeitswicklung hält die 30 Volt, ob du 50mA oder 15A rausnimmst).
Eingebaut ist das ganze in ein altes PC-PS-Gehäuse, ist umschaltbar (für DN0,5 mit nur 2 Querdrähten),
hat ein paar Kontroll-LED`s und "piepst", wenn`s die Heizstrom-Sicherung geblasen hat und man doch löten will ...

und:
Mit 12V 5A wird das nichts.
Logo ...
... weil der Draht für große Rähmchen schon an die 10 Ohm hat ...
... und I = U / R = 12V / 10 Ohm = 1,2 A ...
... da müsstest du jeden einzelnen Querdraht einzeln einlöten ...

und:
Will mir einen Einlöttrafo selber bauen und hab noch
eine 20V 5A Trafo und einen mit 30V 18Ah und 60V 9A Trafo.
Ich tendiere schon bald zur 60V Version.
Dann rechne mal ...
a) 20V / 10 Ohm = 2 A ... da könntest du schon glatt 2 Querdrähte auf einmal einlöten ...
b) 30V / 10 Ohm = 3 A ... da kannst du schon 4 - 5 Querdrähte auf einmal in so 2 Sekunden einlöten.
c) 60V / 10 Ohm = 6 A ... da mußt du schon im Morse-Rythmus einlöten (aber nur "dit" - kein "dah"),

Fazit: nimm den 30-Volter.
Aber auf die beiden Sicherungen (1x 220V - 1A, 1x 30V - 5A) nicht vergessen!



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Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.02.17 um 23:36 Uhr.
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Muehlendrohn schrieb:
Nee verwechselt hab ich da nix. Mal angenommen du ziehst, warum auch immer, mitten aus der Zarge ein Rähmchen dann kann es passieren das die Röhrchen des Rähmchens welches sich IN der Zarge befindet auf dem gezogenen Rähmchen ackern.
Bei dir wird das sicher keine Rolle spielen da bei ungeteilten Brutraum die Rähmchen nach hinten weggezogen werden und die Röhrchen der verbleibenden Rähmchen ja nach vorne zeigen.
Bei geteilten Brutraum ist das aber nicht optimal so, bei Dadant und Co. spielt es aber sicher keine Rolle.
Nuja
SO, wie DU das beschreibst, IST es eine Möglichkeit zu "ackern" ...

NUR:
Ich habe selbst in 15 Jahren mit "nur" DN1,0 (und geteilten Bruträumen) diesen Effekt nie gehabt oder wo bei irgendwem gesehen ...

Und selbst wenn das obere Abstandsröllchen OBEN am Seitenteil (des verbleibenden Rähmchens) WÄRE, könnte man ja beim Wabenziehen noch immer innen entlang des Seitenteils "ackern", wenn das Rähmchen seitlich um nur 10mm (= beespace zur Magazin-Wand) versetzt oder auch nur schräg geführt wird ...

O.K. Wenn natürlich jemand die Rähmchen auf die Schnelle "rausrupft" und/oder flott wieder "reinklopft", sind evtll. die "ScHoffmänner" geeigneter ...
ich habe bisher noch nie einen "Stock-Hammer"
im Imker-Zubehör gesehen oder davon gehört.

Vielleicht kommt der beliebte Ausdruck "Völker oder Brutnest auseinanderreissen" sogar von dieser "Betriebsweise" ... ?


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