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Honigimporteure

Beitrag vom Autor bearbeitet am 05.02.17 um 21:17 Uhr.
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Honigimporteure
Hallo,

kennt jemand einen oder mehrere Honigimporteure im norddeutschen Raum? Ein Kollege aus der Republik Moldau möchte seinen Honig in Deutschland vermarkten. Das Netz gibt nicht so viel her, bin aber auch kein guter user... Für Hinweise wäre ich dankbar!

pke
"Alle Menschen sind bestechlich", sagte die Wespe zur Biene.

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@ pke1951 #
pke1951 schrieb:

Hallo,

kennt jemand einen oder mehrere Honigimporteure im norddeutschen Raum? Ein Kollege aus der Republik Moldau möchte seinen Honig in Deutschland vermarkten. Das Netz gibt nicht so viel her, bin aber auch kein guter user... Für Hinweise wäre ich dankbar!

pke


Ich war in Serbien und die Imker von dort wollten auch ihren Honig hier in Deutschland vermarkten.
Wollen wir IMKER hier wirklich zum STEIGBÜGELHALTER werden.
Alles was dazu kommt, das braucht auch Markt!
Der Honigverbrauch ist sehr stabiel und nicht mehr steigerungsfähig.
Wer gibt freiwillig Marktanteile ab?
... die kleinen einheimischen Imker?
Ich habe damals sehr eingehend über dieses Thema mit Peter Maske gesprochen.
Die Richtung ist dort beim DIB klar!
...nur was machen die DIB- Abfüller!
Im norddeutschem Raum gibt es viele große Abfüller!
z. B.: ... in Braunschweig
und die "Langnese"!
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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@ Honiglang #
Hallo Honiglang,

wir sind halt an den Weltmarkt angebunden. Ein ziemlich großer Teil des Importhonigs wird auch wieder exportiert. Und: Nur Trump glaubt noch an Importbeschränkungen.

Und ich denke nicht, dass Importe aus anderen EU- und Nicht-EU-Ländern für uns deutsche Imker eine echte Konkurrenz sind. Im Gegenteil, gemessen an diesen "passablen" Honigen gewinnt unser Honig und Güte und Renommée. Und wenn einer wirklich eine Spezialität anbietet, dann gönnen wir ihm die. Ich esse ja auch gerne Datteln und Feigen.

pke





Honiglang schrieb:

Ich war in Serbien und die Imker von dort wollten auch ihren Honig hier in Deutschland vermarkten.
Wollen wir IMKER hier wirklich zum STEIGBÜGELHALTER werden.
Alles was dazu kommt, das braucht auch Markt!
Der Honigverbrauch ist sehr stabiel und nicht mehr steigerungsfähig.
Wer gibt freiwillig Marktanteile ab?
... die kleinen einheimischen Imker?
Ich habe damals sehr eingehend über dieses Thema mit Peter Maske gesprochen.
Die Richtung ist dort beim DIB klar!
...nur was machen die DIB- Abfüller!
Im norddeutschem Raum gibt es viele große Abfüller!
z. B.: ... in Braunschweig
und die "Langnese"!

"Alle Menschen sind bestechlich", sagte die Wespe zur Biene.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 05.02.17 um 23:44 Uhr.
@ pke1951 #
pke1951 schrieb:

Hallo Honiglang,

wir sind halt an den Weltmarkt angebunden. Ein ziemlich großer Teil des Importhonigs wird auch wieder exportiert. Und: Nur Trump glaubt noch an Importbeschränkungen.

Und ich denke nicht, dass Importe aus anderen EU- und Nicht-EU-Ländern für uns deutsche Imker eine echte Konkurrenz sind. Im Gegenteil, gemessen an diesen "passablen" Honigen gewinnt unser Honig und Güte und Renommée. Und wenn einer wirklich eine Spezialität anbietet, dann gönnen wir ihm die. Ich esse ja auch gerne Datteln und Feigen.

pke

Egal wo ich Urlaub mache, der Honig weckt immer meine Interesse und kommt dann auch in meinen Koffer.
Nur ein einzelner Imker aus dem Ausland kommt hier nicht in den Markt.
Abfüller brauchen Mengen! ... unvorstellbare Mengen! Vorher wird auch alles erst untersucht!
Hier trennt sich schon alles! Unter 10 t pro Charge keine Chance!
In diesen Ländern gibt es einen anderen Standart für Honig und auch für Rückstände im Honig.
Auch makedonischer Honig ist gut, aber der Honig wird im Land vermarktet.
In Kroatien, auf der Insel Brac, gibt es bei einem Imker auch ganz tollen Honig.
Nur diese "paar Gläser" kaufen die Urlauber!
Diese Mengen sind so klein und daher total uninteressant für einen Abfüller hier.
Nicht jeder deutsche Honig ist gut!
Langnese ist der Marktführer und Testergebnisse zeigen und beweisen mir:
Die wissen was sie machen!
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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Der Oetker-Konzern verkaufte am 1. Oktober 2005 Langnese-Honig an Fürsten-Reform.

Die Abfüllstätte Bargteheide besitzt eine Jahreskapazität von 20.000 Tonnen bzw. 30 Millionen Gläsern Honig
... ausschließlich Carnica auf Deutschnormalmaß (DN Hoffman-Ausführung) in Segeberger Beuten
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Die Firma Fürsten-Reform Dr. med. Hans Plümer Nachf. GmbH & Co. KG, Braunschweig-Wenden, ist ein in der dritten Generation inhabergeführtes Unternehmen. Als größter Abfüller und Vertreiber von Honig in Deutschland belief sich der Jahresumsatz von Fürsten-Reform nach der Übernahme der Langnese-Honigsparte vom Oetker-Konzern im Jahr 2005 auf 100 Millionen Euro.
... ausschließlich Carnica auf Deutschnormalmaß (DN Hoffman-Ausführung) in Segeberger Beuten
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An diese Großabnehmer hat er sicherlich/hoffentlich nicht gedacht.

Ich denke, dieser Imker braucht eher einen einen direkten Kontakt zu einem einzelnen Händler in D. Vielleicht ein Osteuropa-Laden oder so etwas Passendes.
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@ jakobleipzig #
Hallo jakobleipzig,

der Imker und seine Kollegen haben zusammen wohl zwischen 2000 und 3000 Völker. Die wollen en gros exportieren.


pke
"Alle Menschen sind bestechlich", sagte die Wespe zur Biene.
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@ Honiglang #
Moin allerseits !

Zunächst zu meiner Person : Ich bin ein Imker aus Serbien mit derzeit ca. 100 Bienenvölkern.

Honiglang schrieb:

Ich war in Serbien und die Imker von dort wollten auch ihren Honig hier in Deutschland vermarkten.
Wollen wir IMKER hier wirklich zum STEIGBÜGELHALTER werden.
Alles was dazu kommt, das braucht auch Markt!
Der Honigverbrauch ist sehr stabiel und nicht mehr steigerungsfähig.
Wer gibt freiwillig Marktanteile ab?
... die kleinen einheimischen Imker?


Der deutsche Kollege "Honiglang" sollte sich zunächst informieren eher er solche unhaltbaren Behauptungen veröffentlicht und so den Eindruck erweckt, als ob serbische Imker Konkurrente oder Widersacher wären.

Zunächst einmal sollte er wissen, dass die einheimischen (deutschen) Imker mit ihrer Honigproduktion nur ca. 20% des gesamten deutschen Honigverbrauchs decken. Der deutsche Imker erntet jährlich ca. 20.000 Tonnen, verbraucht wird in DE aber über 80.000 Tonnen.

Die übrigen 80% des in Deutschland jährlich verbrauchten Honigs wird eingeführt und zwar vor allem aus China, Argentinien und Mexiko, weil das nämlich die weltgrößten Honigproduzenten sind. Es wird auch aus Chile, Uruguay, Thailand, Neuseeland und vielen anderen Staaten eingeführt.

Das Privileg, den hochqualitativen serbischen Honig zu schmecken, haben die deutschen Verbraucher leider nicht. Und zwar deswegen nicht, weil serbische Imker lediglich in der Lage sind jährlich zw. 2000 und 5000 Tonnen zu produzieren. Die Hälfte davon ist für den einheimischen Markt vorgesehen, also bleibt nur noch ca. 2000 Tonnen zum Export.

Im Jahr 2013 hat Deutschland ca 1500 Tonnen aus Serbien eingeführt und hat im Schnitt 3,1 Euro/kg bezahlt währenddessen die Italiener, Franzosen und die Norweger für den gleichen serbischen Honig 4 Euro/kg bezahlten. Im gleichen Jahr hat es der Deutsche geschafft sogar Honig zu exportieren (obwohl er nicht in der Lage ist, den eigenen Markt aus einheimischen Quellen zu versorgen) und zwar an die Franzosen für ca. 4€/kg. Deutsch muss man sein, gell !?

Man frage sich an der Stelle als serbischer Imker, weshalb der Honig an die Deutschen für 3,1 €/kg und nicht etwa direkt an die Franzosen für 4€/kg ging...Schlechtes einheimische Management, würde ich sagen.

Fazit : Deutschland produziert 20.000t und verbraucht 80.000t. Serben produzieren max. 5.000t jährlich und die Hälfte davon verbrauchen sie selbst. Serbien hat z.B. im Jahr 2013 ca. 1.500t nach Deutschland eingeführt. Und hier soll der deutsche Imker Marktanteile an Serben abgegeben haben !? Welche Marktanteile denn !?
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 17.02.17 um 08:28 Uhr.
@ beenergy #
Morgen Kollege, also ich bin Deutscher Imker.
Bin aber nicht zuständig, wer wo wieviel und für welches Geld Honig eingekauft.


Ich bitte mal ein wenig runter fahren . Bei uns gibt es genau so anständige Leute wie bei euch und dazu zähle ich mich, obwohl ich Deutscher bin.


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