Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Bienenkrankheiten, Bienenbiologie, Behandlungsmittel
Forum: Bienenkrankheiten, Bienenbiologie, Behandlungsmittel

Kann das der Weg der Zukunft gegen Varroa sein? Lithiumchlorid

#
Danach finden sich dann Spuren von Lithium im Honig ???

Lithium gehört in die Autobatterie

und ich bin sicher, dass am Ende wieder ein pervers hoher Preis für das Produkt steht

49,90 € oder so

ich bin meine Varroen auch so los geworden
0
 
#
1 kg lithiumchlorid LiCl kostst schlappe € 359,43


Gefahrenhinweise:

H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken

H315 Verursacht Hautreizungen.

H319 Verursacht schwere Augenreizung.
1
 
#
Falls das mal was werden sollte,
den größten Vorteil sehe ich darin, dass dann alle Imker von der Handhabung her was einfaches gegen die Milbe haben, so dass eine flächendeckende Behandlung möglich wäre.
0
 
@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Falls das mal was werden sollte,
den größten Vorteil sehe ich darin, dass dann alle Imker von der Handhabung her was einfaches gegen die Milbe haben, so dass eine flächendeckende Behandlung möglich wäre.


Wunschträume eingeschlossen !
Schau mal weiter vorne, wird schon über vermeintlich hohe Kosten gesprochen !
Fächendeckend reicht nicht, es muß zeitgleich hinzu kommen und spätestens da, liegt der Hase im Pfeffer.

1
 
#
Nun warten wir mal ab, was sich wie entwickeln wird. Ich denke u. hoffe, das der Preis hierfür von jedem Imker für ein adäquates Varroa Gegenmittel aufgebracht werden sollte. Denn eine nichtbehandlung ist ebenfalls teuer, und letztendlich um ein vielfaches teurer.

Die Bereitschaft zu tatsächlichen Anwendung ist dann Sache eines mündigen Imkers.
...im früheren Forenleben als "Pirschstock" hier unterwegs!!!
3
 
#
Gutes Marketing,

erst ein paar Infos überall platzieren. Die Reaktionen der Imker abwarten (es wird natürlich im Vorfeld viel Gutes berichtet). Dann Abschätzen ob es sich lohnt. Zulassung bezahlen. Teuer verkaufen.

Ich glaube, ich bleibe bei Oxalsäure, die Milben fallen ab. Ziel erfüllt.
Preiswert - kein Pharmariese verdient mit hundertfachen Deckungsbeiträgen.

Jörg
0
 
@ joerg2015 #
man sollte nie, "nie" sagen!

Noch ist das Mittel ja nicht auf dem Markt. So kann man daher auch nicht sagen, ob man es anwenden wird oder nicht.

Vielleicht hat es ja auch solche Vorteile, die einen überzeugen können.
...im früheren Forenleben als "Pirschstock" hier unterwegs!!!
0
 
@ Anker #
Anker schrieb:

Wunschträume eingeschlossen !
Schau mal weiter vorne, wird schon über vermeintlich hohe Kosten gesprochen !
Fächendeckend reicht nicht, es muß zeitgleich hinzu kommen und spätestens da, liegt der Hase im Pfeffer.


Ich befürchte, dass sich Träume nicht so schnell, wenn überhaupt, bewahrheiten werden und über Anwendungsstrategien darf man noch gar nicht nachdenken. Das Ganze beruht bislang nur auf Erkenntnisse aus Laborversuchen und soweit ich recherchiert habe, nur an Käfigbienen bzw. Kunstschwärmen, denen 24 Stunden lang diese Lösung verabreicht wurde. Bei längerer Anwendung soll es zu einer doch deutlich verkürzten Lebenszeit der Bienen kommen. Zudem soll es für die Brut nicht verträglich sein. Die Wirksamkeit soll bei 90 % liegen.
Solange jedoch Brut vorhanden ist, wird sich die Milbenvermehrung in der Brut fortsetzen. Damit würde sich die gleiche Behandlungsproblematik wie bei den derzeitigen Behandlungsmitteln stellen. Wenn all diese Einschränken zutreffen, bliebe nur noch ein eng begrenzter Anwendungsbereich, z.B. bei Kunstschwärmen oder durch Brutentnahme.
Da all diese Dinge noch nicht bewertet werden können, bleibt nur abwarten, bis echte Fakten vorliegen.
Erst dann ist es sinnvoll über Anwendungsstrategien nachzudenken.

LG
Imka
4
 
@ Imka #
Imka schrieb:

Ich befürchte, dass sich Träume nicht so schnell, wenn überhaupt, bewahrheiten werden und über Anwendungsstrategien darf man noch gar nicht nachdenken. Das Ganze beruht bislang nur auf Erkenntnisse aus Laborversuchen und soweit ich recherchiert habe, nur an Käfigbienen bzw. Kunstschwärmen, denen 24 Stunden lang diese Lösung verabreicht wurde. Bei längerer Anwendung soll es zu einer doch deutlich verkürzten Lebenszeit der Bienen kommen. Zudem soll es für die Brut nicht verträglich sein. Die Wirksamkeit soll bei 90 % liegen.
Solange jedoch Brut vorhanden ist, wird sich die Milbenvermehrung in der Brut fortsetzen. Damit würde sich die gleiche Behandlungsproblematik wie bei den derzeitigen Behandlungsmitteln stellen. Wenn all diese Einschränken zutreffen, bliebe nur noch ein eng begrenzter Anwendungsbereich, z.B. bei Kunstschwärmen oder durch Brutentnahme.
Da all diese Dinge noch nicht bewertet werden können, bleibt nur abwarten, bis echte Fakten vorliegen.
Erst dann ist es sinnvoll über Anwendungsstrategien nachzudenken.

LG
Imka

Wirksamkeit von 90% kennen wir bereits
Was machen wir dann mit den manisch gewordenen Bienen bei Überdosierung. Die Trägen wird das Mittel hochputschen und die aktiven noch einmal potenzieren.
Ob sich das dann auf die Stechlust auswirkt?

Ich glaube ich bleibe immer noch bei Oxalsäure.

Jörg
2
 
#
Larvenverträglichkeit
Ich finde das nicht witzig wenn mir bei einer Behandlung mit einem Antidepressant meine Larven verrecken.

dD
1
 
Werde Mitglied der Community Imkerei, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang