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Sibirische Kälte im Anmarsch

@ Cem #
Cem schrieb:

wiegen nutzt jetzt auch nichts mehr
10 kg ??
haben meine nicht

Tach auch,
Gefahr erkannt ,Gefahr gebannt!
Wer jetzt bemerkt,das das Futter knapp werden könnte,behält die Völker im Auge und füttert halt rechtzeitig.Das ist sobald die Völker in Brut sind keine Hexerei. Anleitungen gibt es hier genug.
0
 
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nach dem extrem milden Januar sind sicher viele Völker in Brut = Kondenswasser an der Folie
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@ Cem #
Cem schrieb:

mir tun die Völker leid, die mit offenem Boden da stehen und der sibirische Wind bei - 18°C reinbläst


Ach was, die Bienen können ihre Heizung hochfahren. Wenn der Wind durch das Flugloch reinbläst, kann er durch den offenen Boden wieder raus...
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ Cem #
Cem schrieb:

mir tun die Völker leid, die mit offenem Boden da stehen und der sibirische Wind bei - 18°C reinbläst


Und wieder steht das Problem hinter der Beute. Offene Böden kann man schließen und damit mindert man wesentlich die extreme Belastung.
Ich habe kürzlich Temperaturmessungen durchgeführt, bei Außentemperaturen um 0° C. Bei den Völkern mit geschlossenen Böden, war die Temperatur (außerhalb der Traube) im oberen Beutenbereich, um ca. 5 - 7 ° C. höher.
Nachdem viele Völker schon seit Anfang Januar in Brut sind und bereits auf bis zu 3 Waben handflächengroß Brut vorhanden ist, sollten offene Böden geschlossen werden. Warum sollten die Bienen frieren, während der Imker in seine warme Stube geht und die Tür hinter sich zumacht?

Frostige Tage werden trotz allem nicht das Problem sein. Problematisch wird es, wenn sich die Bienen eng zusammenziehen um die Brut zu wärmen und dann den Futteranschluss verlieren. Dann verhungert das Volk auf der Brut, auch wenn noch so viel Futter vorhanden ist. Deshalb nützt wiegen allein gar nichts.
Um dem vorzubeugen, habe ich bereits vor einer Woche, jedes Volk, von unten, mittels Futterschale nachgefüttert, obwohl ausreichend Futter vorhanden ist. Dieses frische Futter wird unmittelbar in Reichweite, am Brutnest, abgelagert und die Gefahr des Futterabriss ist gebannt.

LG
Imka
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@ Ali #
Ali schrieb:

Ach was, die Bienen können ihre Heizung hochfahren. Wenn der Wind durch das Flugloch reinbläst, kann er durch den offenen Boden wieder raus...


Hallo Ali,

ist das jetzt ernst gemeint???

Falls ja, würde ich sagen: Der Imker kann auch Tür und Fenster offen lassen und wenn er friert, kann er seine Heizung hochfahren. Wenn der Wind dann durch die Tür reinzieht, kann er durch das Fenster wieder raus.

LG
Imka
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 22.02.18 um 22:44 Uhr.
@ Imka #
Imka schrieb:


Um dem vorzubeugen, habe ich bereits vor einer Woche, jedes Volk, von unten, mittels Futterschale nachgefüttert, obwohl ausreichend Futter vorhanden ist. Dieses frische Futter wird unmittelbar in Reichweite, am Brutnest, abgelagert und die Gefahr des Futterabriss ist gebannt.

LG
Imka


Die Gefahr entsteht, wenn die Kälte lange andauert
bis in den März bleibt es kalt

womit hast du denn gefüttert?
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@ Cem #
Cem schrieb:

Die Gefahr entsteht, wenn die Kälte lange andauert
bis in den März bleibt es kalt

womit hast du denn gefüttert?


Hallo Cem,

ich habe mit Zuckerlösung 3:2, von unten, mittels Futterschale gefüttert. Als Steighilfe habe ich Koniferenzweige eingelegt, die bis an die Unterkante der Waben reichen. Auch bei niedrigen Temperaturen wird dies schnell abgenommen, wenn die Traube bis weit nach unten reicht.

LG
Imka
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@ Imka #
Imka schrieb:

Hallo Cem,

ich habe mit Zuckerlösung 3:2, von unten, mittels Futterschale gefüttert. Als Steighilfe habe ich Koniferenzweige eingelegt, die bis an die Unterkante der Waben reichen. Auch bei niedrigen Temperaturen wird dies schnell abgenommen, wenn die Traube bis weit nach unten reicht.

LG
Imka


Dass die das annehmen im Winter hätte ich jetzt nicht gedacht
ob die Bienen das Futter dann auch umarbeiiten?
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@ Cem #
Cem schrieb:

Dass die das annehmen im Winter hätte ich jetzt nicht gedacht
ob die Bienen das Futter dann auch umarbeiiten?


Hallo Cem,

die Futteraufnahme ist nicht auf eine bestimmte Jahreszeit begrenzt und die sogenannte Umarbeitung (Aufspaltung der Saccharose) findet zwangsläufig statt. Ausschlaggebend für die Flüssigfütterung von unten, ist in den Wintermonaten jedoch, dass offene Böden geschlossen sind und sich das Futter, unmittelbar unter der durchhängenden Traube befindet und über Steighilfe erreichbar ist. Selbst bei Minustemperaturen wird es dann aufgenommen und in der Nähe der Brut platziert. Bei Schwächlingen kann sich jedoch das Problem ergeben, dass das Futter nicht erreicht wird.
LG
Imka

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