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Behandlungsfreie Bienenhaltung
8 Themen, Moderator: Bienenalex, Susanne1, Moderator
Forum: Behandlungsfreie Bienenhaltung

Behandlungsfreie Bienenhaltung

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@ Anker #
Anker schrieb:
Deine mühsame Erklärung, wie du Propolis entnimmst, entspricht meiner Vorstellung von "immenguru"
Diese Erklärung ist nicht "mühsam" ...
... für dich mag es ja mühsam sein, diese auch zu verstehehen ...
Meine Art der P-Gewinnung mag ja zeitaufwändig erscheinen ...
Qualität kostet halt
auch etwas Zeit ...



0
 
@ immenguru #
immenguru schrieb:

Diese Erklärung ist nicht "mühsam" ...
... für dich mag es ja mühsam sein, diese auch zu verstehehen ...
Meine Art der P-Gewinnung mag ja zeitaufwändig erscheinen ...
Qualität kostet halt
auch etwas Zeit ...


Wo du gerade von Qualität sprichst:
Rückstandsprobleme (durch MS) im Propolis hast du nicht ?
Oder besser erst gar nicht untersuchen lassen ? (teuer !)

Bei behandlungsfreier Bienenhaltung sieht das stressfrei aus !
Freundliche Grüße
Anker
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.06.18 um 13:12 Uhr.
@ Anker #
Anker schrieb:
Mit Verdächtigungen kommen wir nicht weiter, wenn du so ein Sch.... schreibst, nunja eben "immenguru"
WO
siehst du "Verdächtigungen" ???
ICH habe nur auf die geografischen FAKTEN hingewiesen ...
Was DU aber dann wieder hininterpretierst
ist - zum Glück - dein ureigenstes Problem.
Genau wie die etwas sinnentleerte Frage nach Rückständen der MS15% im PROPOLIS ...
von jemandem, der AS und OS einsetzt ...

Wobei die MS15% (verglichen mit AS & OS) wenigstens schon einen Weg zu einer zumindest
von agressiven Säuren (behandlungs)freien Bienenhaltung darstellt.


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@ immenguru #
immenguru schrieb:

WO
siehst du "Verdächtigungen" ???
ICH habe nur auf die geografischen FAKTEN hingewiesen ...
Was DU aber dann wieder hininterpretierst
ist - zum Glück - dein ureigenstes Problem.
Genau wie die etwas sinnentleerte Frage nach Rückständen der MS15% im PROPOLIS ...
von jemandem, der AS und OS einsetzt ...

Wobei die MS15% (verglichen mit AS & OS) wenigstens schon einen Weg zu einer zumindest
von agressiven Säuren (behandlungs)freien Bienenhaltung darstellt.


Ja, ich setze AS und OS ein !
AS von Bernburg und OS von Andermatt !
Ich entnehme kein Propolis,brauch ich nicht, weder für mich, noch zum Verkauf.

Milchsäure ist auch Säure !
Eine Behandlung damit führt nicht zu einer behandlungsfreien Bienenhaltung !
Freundliche Grüße
Anker
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.06.18 um 19:38 Uhr.
@ Anker #
Anker schrieb:
Milchsäure ist auch Säure !
Jo.
Heutzutage ist sogar der Regen sauer ...
Und - zum Glück - auch mein selbstgemachter Apfel-Essig

und:
Eine Behandlung damit (mit MS15%) führt nicht zu einer behandlungsfreien Bienenhaltung!

Kannst du nicht lesen ???
ich hatte geschrieben:
... wenigstens schon einen Weg zu einer zumindest von
agressiven Säuren (behandlungs)freien Bienenhaltung ...



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Dieser Beitrag wurde am 10.06.18 um 16:27 vom Autor gelöscht.
@ Rezatfan #
Rezatfan schrieb:

Bei mir sieht das so aus: Ich mache keine Sprüche, sondern imkere seit 40 Jahren so, wie es meinen Bienen gut tut (auf 10 DIN A 4 Seiten könnte ich das vielleicht zu Papier bringen).
Ich bin nicht ständig bemüht, mein Imkern anderen Leuten aufzuschwätzen und Ihnen ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Motto: Alle Tage steht ein Blöder auf, du mußt ihn nur erwischen/kriegen.
Unsere Bienen haben Mio. Jahre überlebt, die überleben auch dich...…….. auch mich, ich bin nicht so arrogant wie ...


Danke, hab eigentlich eh keine Antwort erwartet.
www.treatmentfree-beekeeping.com
0
 
#
Die Varroa- bzw. Virenbehandlung der Bienenvölker führte in die Sackgasse
Daher stellt sich die Frage, wie wir die Gesundheit und das ramponierte Immunsystem der Bienen stärken und wieder aufbauen können. Das gieskannen-mäßige Behandeln der Bienen mit Ameisen- und Oxalsäure hat uns nicht wirklich weitergebracht. Resistenzen nehmen zu. Den Fokus auf den Honigertrag zu legen, hat uns ebenfalls in diese Situation gebracht, in der wir und unsere Bienen jetzt stecken. Auf die Auswirkungen von Pestizideinsatz und Ausräumung des lebendigen Seins in der Landschaft etc. brauche ich hier nicht mehr eingehen.
Bienenvölker überleben ohne den Imker viel besser!
Hoffnung geben uns die Berichte von Bienenvölkern, die ohne Behandlung mit Varroa-Mitteln überleben. Woran liegt das? Ich finde die Erkenntnisse sehr aufschlussreich, wonach Bienenvölker, die nicht mehr betreut wurden oder die wild in Bäumen leben, 6-7 Jahre ohne jede Behandlung überleben; neueste Beobachtungen sprechen sogar von einzelnen Völkern, die 15 oder sogar 18 Jahre ohne jede Behandlung überleben (Yves Ie Conte, Avignon; Gotland; Wales; Brasilien; T.D. Seeley, Arnot Forest, Nordamerika; etc.). Das heißt nicht, dass das für jedes einzelne Volk gilt. Aber die Population der Bienenvölker unterliegt wieder dem natürlichen Spiel der Selektion und erhält sich als Ganzes innerhalb eines Standortes.
Auf die Varroa-Toleranz der Primorski-Biene möchte ich kurz näher eingehen. Ich beziehe mich auf eine Veröffentlichung des Biologen H.J. Flügel (LEBBIMUK, Abhandl. Ber. Lebend. Bienenmuseum Knüllwald 8 – 2011):
„…. jedoch handelte es sich bei diesen Bienen um Nachkommen von Bienenvölkern, die von Ukrainern Ende des 19. Jahrhunderts in die Primorski-Region an der Russischen Pazifikküste mitgebracht worden waren. Bei diesen Bienenvölkern handelte es sich bereits um ein Gemisch verschiedener Bienen-Unterarten, wobei der Anteil der Krainer Biene überwog. In dem ostsibirischen Gebiet lebte bereits die Östliche Honigbiene Apis cerana, die – von Süden aus Korea kommend – in Ostsibirien ihre nördlichste Verbreitung erreicht. Das führte dazu, dass die Westliche Honigbiene hier erstmals mit der Varroamilbe in Kontakt kam und seither ohne Behandlungsmittel schon über hundert Jahre mit der Milbe lebt. Entdeckt wurde dieser Bestand an Westlichen Honigbienen 1993 von Thomas Rinderer, einem US-amerikanischen Bienenforscher. Durch ihn kamen die ersten Primorski-Versuchsvölker 2000 aus den USA an verschiedene Bieneninstitute in Kanada, Deutschland und Luxemburg, um dort ihre Varroa-Toleranz zu testen (Rinderer et al. 2001).“
Wege aus der Sackgasse
Viele empfinden diese neuen Forschungsergebnisse als demütigend, lieben sie doch auch ihre Bienen und geben ihr Bestes. Es schmerzt zu erleben, dass trotz bester Betreuung die Bienen weiter sterben. Abwehr und Hass auf die, die neue Wege suchen, führen nicht weiter.
Uns allen liegen die Bienen am Herzen, wir alle suchen Wege aus der Sackgasse. Nachdenken ist wichtig und Neues zulassen sind Voraussetzungen dafür, dass wir uns nicht in Debatten erschöpfen, sondern, die Gesundheit unserer Bienen im Blick habend, miteinander im Austausch neue Wege ausprobieren.
(Sigrun Mittl)

www.treatmentfree-beekeeping.com
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@ NorbertDorn #
Hallo NorbertDorn,

danke für den Link zu diesem Aufsatz. Vieles klingt bestechend logisch. Aber das war bei anderen Theorien auch schon so. Es käme auf einen Versuch an. Wer hat mit dieser Beute seit 1946 Erfahrungen gemacht? Gibt es da Erfahrungsberichte oder Forschungen? Ist das angegebene Maß 28x28x14 pro Zarge mit der heutigen Biene noch aktuell?

Ich sehe unter anderem das Akzeptanzbroblem, dass Honig immer aus zuvor bebrüteten Waben geerntet wird. Das war 1946 kein Thema, auch heute kommt es vor, wenn man ohne Absperrgitter imkert oder verhonigte Waben aus dem Brutnest abschleudert.

Der Begriff geht i.O. Es ist ja im Aufsatz erklärt, dass es um mehr als nur die Wärme geht, sondern dass der Nestduft mit seinen Bestandteilen zusammen mit der Wärme eine gesund erhaltende Wirkung für das Volk hat. Wird ja in der Apitherapie auch für Menschen genutzt..

Grüße, Bienenhiasl
"To bee or not to be." (Freies Wortspiel nach dem angeblichen Zitat von Albert Einstein)
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Also, als diese „Sau“ 😉 das letzte mal durch das Dorf bzw Forum getrieben wurde, muss ich wohl gerade beschäftigt gewesen sein. Unter Christ-Beute bzw. Bienenbeute nach Christ findet sich im Netz Vieles, es gab auch mal was in der ADIZ darüber. Da wir heute stärkere Völker haben als früher, hat sich vieles erledigt. Das könnte evtl. auch dazu beigetragen haben, dass viele der früheren Problemkrankheiten oder Parasiten heute kein Thema mehr sind. Vielleichr kkönnen wir heute mit dem Nestduft und der Wärme großzügiger sein, weil es einfach mehr davon gibt, durch die größeren Völker?
Jeder weiß, dass ein schwaches Volk eng gehalten werden muss, wenn es gedeihen soll, und dass Schwächlinge anfällig sind für Krankheiten etc. Hier kann das Festhalten der (Nestduft-)Wärme im Volk entscheidend sein.
Vielleicht würde es auch unseren starken Völkern etwas nützen, weniger Stress bei der Durchlenzung, weniger Störung, weil man nicht so im Volk rumwühlen kann, weniger Wärmeverlust nach oben, mehr Selbstbestimmung beim Wabenbau. Für den Imker ist es eine Umstellung. Ein zu Unrecht vergessenes System?
Ob es das Bienenvolk auch beim Kampf gegen die Varroamilbe unterstützen könnte? Allein kann die Beute kein Wunder vollbringen. Vielleicht ein wärmeres Brutnest, dadurch kürzere Schlüpfzeiten? Kaum vorstellbar, dass das Brutnest im Mobilbau zu kühl sein soll, oder so viel schwerer warmzuhalten sein soll, dass das Stress bringt.
Insgesamt wären diese Beute und das zugehörige System wohl höchstens ein weiterer kleiner Schritt.
Leider u. A. unpraktisch, für notorische Schleuderbenutzer und Wabenhochhänger 😌.

Grüße.

"To bee or not to be." (Freies Wortspiel nach dem angeblichen Zitat von Albert Einstein)
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