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Behandlungsfreie Bienenhaltung

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.06.18 um 18:20 Uhr.
@ Bienenhiasl #
Bienenhiasl schrieb:
Also, als diese „Sau“ 😉 das letzte mal durch das Dorf bzw Forum getrieben wurde, muss ich wohl gerade beschäftigt gewesen sein. Unter Christ-Beute bzw. Bienenbeute nach Christ findet sich im Netz Vieles, es gab auch mal was in der ADIZ darüber. ...
Mit der "Sau"
war / ist ganz sicher nicht die Christ-Beute gemeint ...

und:
Allein kann die Beute kein Wunder vollbringen. ...
Das, was du so positiv erwähnst,
wird exakt mit einem ungeteilten und angepaßten Brutraum erreicht ...


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@ immenguru #
immenguru schrieb:

Mit der "Sau"
war / ist ganz sicher nicht die Christ-Beute gemeint ...


Schon klar, die Sau ist (wäre so gerne) „behandlungsfrei“. Das gaaanz große Heilsversprechen.
Gäbs kein Geld für Forschung und keine Verdienstmöglichkeiten mit Behandlungsmitteln und hätten wir noch wild lebende Bienenvölker die letzten Jahrzehnte gehabt, wären die Imkereien alle zusammengebrochen und die Biene von selbst durch den evolutionären Flaschenhals gegangen. Wäre, hätte, Fahrradkette.
Diesen Flaschenhals durch Zucht und oder Betriebsweise zu ersetzen, und am Ende nicht mehr behandeln zu müssen, das ist das Ziel. Vielleicht ist der Weg falsch? Wir schielen doch neidisch in die ärmsten Weltregionen, wo die Honigbiene schon weiter ist im eigenen Umgang mit der Milbe als hier. Schnell schnell rollen die Konzerne noch den Markt dort auf, bevor die Imker merken, dass sie deren (hier nicht mehr absetzbares) Gift garnicht brauchen.
Siehe den Bericht von Wolfgang Ritter in der aktuellen „Bienen & Natur“

Grüße

"To bee or not to be." (Freies Wortspiel nach dem angeblichen Zitat von Albert Einstein)
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@ Bienenhiasl #
Bienenhiasl schrieb:
Schon klar, die Sau ist (wäre so gerne) „behandlungsfrei“. Das gaaanz große Heilsversprechen.
Aber eben
nur ein ....Versprechen ... und besonders bei "Heil" stellen sich mir sowieso die Nackenhaare auf ...

und:
Gäbs kein Geld für Forschung und keine Verdienstmöglichkeiten mit Behandlungsmitteln und hätten wir noch wild lebende Bienenvölker die letzten Jahrzehnte gehabt, wären die Imkereien alle zusammengebrochen und die Biene von selbst durch den evolutionären Flaschenhals gegangen. Wäre, hätte, Fahrradkette.
Da könntest du aber auch
statt "Biene" fast jede andere (bewirtschaftete) Nutztierart setzen ...

und:
Diesen Flaschenhals durch Zucht und oder Betriebsweise zu ersetzen, und am Ende nicht mehr behandeln zu müssen, das ist das Ziel. ...
Ein evolutionärer Flaschenhals
wird nahezu ausschließlich durch unkontrollierbare bzw. nicht mehr nachzuvollziehende Zufälle bestimmt.
Da könntest du auch versuchen, durch Zucht und oder Betriebsweise aus den heutigen Haushühnern wieder Flugsaurier zu machen ...

und:
... Vielleicht ist der Weg falsch?
Für jeden Weg
brauchst du auch die entsprechenden Mittel und Möglichkeiten.
Falls das "Ziel" der Mond ist, wären Laufschuhe und Nordic-Walking-Stöcke nicht sooo die geeignete Ausrüstung.

und:
Wir schielen doch neidisch in die ärmsten Weltregionen, wo die Honigbiene schon weiter ist im eigenen Umgang mit der Milbe als hier.
DAS
hat weniger mit dem Umgang der dortigen Bienen mit der Varroa zu tun, sondern eher damit, daß auf Grund fehlender finanzieller Mittel keine "Fremdbienen" (inc. Varroa) en masse eingesetzt werden.
(Australien z.B. schafft das auch - noch - aber mit entsprechend sehr hohem finanziellen Aufwand).

So gesehen, kannst du auch viele Krankheiten / Epidemien und Schädlinge als direkte Folge der durch den "Wohlstand" ( ??? ) verursachten Globalisierung sehen.

und:
Schnell schnell rollen die Konzerne noch den Markt dort auf, bevor die Imker merken, dass sie deren (hier nicht mehr absetzbares) Gift garnicht brauchen.
Siehe den Bericht von Wolfgang Ritter in der aktuellen „Bienen & Natur“.
Da ich
keine der "Bienengazetten" beziehe, kenne ich auch den Artikel von "Ritter" nicht.

Im Rahmen der Globalisierung ist ja oft nötig, für seine Produkte erst einen Markt zu schaffen.
Mit gentechnisch verändertem Saatgut und den dazu passenden Herbiziden klappt das ja auch.
Da hätte sogar ich Ideen, wie ich mir in Afrika einen Markt für (dzt. dort noch nicht benötigte) Varroazide schaffen könnte ...


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#
Landrasse:
Die Bewahrung der Bienenvielfalt und die Unterstützung der lokalen Zucht muss Vorrang haben, um Völkerverluste zu vermeiden, eine nachhaltige Leistungsfähigkeit zu erreichen und eine kontinuierliche Anpassung an Umweltveränderungen zu ermöglichen. (vgl. Büchler 2014)


[www.researchgate.net]
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Kleine Völker:
Kleine Völker (30 bis 60 Liter Beutevolumen) überleben eher als große Völker. Sie schwärmen öfter, es kommt zur Brutunterbrechung und es reduziert sich der Befallsgrad (Varroa). Jedes Schwärmen reduziert den Befallsgrad um 35%.
Große Völker können geteilt werden, um eine Brutunterbrechung zu erreichen.
(vgl. Loftus, Seeley et al 2015)


[journals.plos.org]
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.06.18 um 16:40 Uhr.
@ NorbertDorn #
NorbertDorn schrieb:

Kleine Völker:
Kleine Völker (30 bis 60 Liter Beutevolumen) überleben eher als große Völker. Sie schwärmen öfter, es kommt zur Brutunterbrechung und es reduziert sich der Befallsgrad (Varroa). Jedes Schwärmen reduziert den Befallsgrad um 35%.
Große Völker können geteilt werden, um eine Brutunterbrechung zu erreichen.
(vgl. Loftus, Seeley et al 2015)


[journals.plos.org]


Können wir, kannst du gelegentlich mal realistisch an die behandlungsfreie Bienenhaltung rangehen.
Z.B. wie schon andere vor dir, wird auf die Schwärmerei verwiesen-,ja wer sitzt denn denn "ganzen Tag"
vor den Beuten,oder besser gesagt, wer hat die Zeit dafür ?
Abgesehen davon ,dass Schwarmimkerei den Arbeitsaufwand gewaltig erhöht, plus Verluste von Schwärme.
Eine Varroareduzierung von 35 % ist für die Katz, denn die restlichen 65 % sind fit und bescheren uns die Viren.
Wenn große Völker schlechter überleben, wie kleine, dann hätten die Buckfastler ein Problem !

Brutunterbrechung zur Milbenreduzierung hat schon W. Golz mit seiner 2X 9 Methode praktiziert,nur waren die Milben noch nicht so entwickelt, wie sie heute sind (Mutation).

Die erfolgreiche Milbenzucht basiert auf ein bisschen Spielerei bei der Bekämpfung der Varroa !

Gesunde,vitale Völker erhalten wir nur : Die Milbe und zwar restlos, muß aus dem Kasten !
Freundliche Grüße
Anker
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.06.18 um 16:49 Uhr.
@ NorbertDorn #
Schön wärs wenn in Deutsch wäre,
viele sind mit wissenschaftlichem Englisch nicht so doll.

oder eine Zusammenfassung in Deutsch. Googel ist nicht so verständlich.
lg

Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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@Bienenalex

Danke für den Hinweis.
Der Link ist wichtig um einige Fragen, die aufkommen zu erklären.
Die Studien belegen auch die angeführte Kernaussage.

Wir werden einige Studien, zumindest die Abstrakte und/oder Diskussionen ins Deutsche übersetzen.
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@ NorbertDorn #
Lieber Norbert,

Gerne darfst gerne mal nach Süd-Afrika oder Arizonafliegen und Dir dort Völker anschauen.
Du wirst dort sehr große und starke Völker finden ohne jegliche Varroabehandlung.

Für mich ist das mit den kleinen Völkern Mystbust!
Auch das Beutensystem ist egal!

dD
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