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Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

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Eschenstumpf Honigraum im Eschenstumpf Bienenvolk im Eschenstumpf
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Unser Stadtgrünamt hat mir einen Eschenstumpf geschenkt, inwendig hohl.
Der wurde in drei "Zargen" geschnitten (natürlich etwas schief).
Die Zargen wiegen so 10-20 kg.

Die Höhlung wurde also aufgeweitet und rähmchengerecht zugeschnitten.
Die untere Zarge wurde mit 9 Warré-Rähmchen bestückt,
die mittlere mit 7 Zanderflachrähmchen,
die obere (der Honigraum) mit bloßen Oberträgern
(was man eben so alles in seinem Imkerkontor rumzuliegen hat).

Das Volk wurde vor dem Reinsetzen mit Milchsäure behandelt
und lebt jetzt ganz vergnügt vor sich hin.
Den Honig will ich noch ernten und die Tiere ganz normal für den Winter auffüttern.

Richtig Sinn ergibt das wohl nicht, ist aber was für die Optik.

Von den Imkern vielleicht weniger beachtet wird das "Eschensterben",
ein Pilz soll die Bestände derzeit massenhaft zerstören.
[www.waldwissen.net]

Naja, einige werden es wohl überleben.

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@ Knoerrje #
Aha, unten wurde ein Gitterboden angeschraubt, versteht sich.
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@ Knoerrje #
Behandlung von unten
In der Imkerei gab es ja schon alles, aber die Behandlung von unten wohl doch noch nicht.

Naja: das Gitter war in dem Fall recht hilfreich, denn wenn man mal in das Volk pustet,
werden die Damen ziemlich unruhig.
Die Inspektion ergab übrigens den Befund, dass die untere "Zarge" überhaupt nicht ausgebaut wurde.
also, der Imker muss da mal eingreifen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 30.07.18 um 10:01 Uhr.
@ Knoerrje #
Du brauchst noch einen Aufzug um den Stock zur Inspektion hochzufahren
- der Rahmen (als Aufzugschacht) scheint dies ja anzubieten -
und einen Spiegel um sich beim Reinschauen nicht zu verrenken.
Der Klotz ist ja alt genug um auch noch paar Neuerungen auszuhalten.
Grüße HI
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@ Heckenimker #
Eine genaue Durchsicht ergab, dass die Bienen in der "Honigzarge" ganz oben brüteten.

Um sie nicht mit dem Futter unten einzuwintern, wurden ihnen jetzt die beiden
unteren "Zargen" weggenommen und auf die "Honigzarge" wurde eine Flachzarge voll Futter gesetzt.
So sollen sie jetzt über den Winter kommen.

Im Frühjahr wird ja unten alles leer sein und dann muss beim Neubesiedeln mal
auf bessere Ordnung im Stall geachtet werden.

Aber wenn der Winter sehr hart wird, mach ich das Ding zu Brennholz.
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@ Knoerrje #
Danke für die Infos - jetzt bin ich im Bilde.
Es ist schon eine originelle Konstruktion!
Ein gutes "Über-den-Winter-kommen"!
Und Grüße!
Heckenimker
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