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Bienenkrankheiten, Bienenbiologie, Behandlungsmittel
Forum: Bienenkrankheiten, Bienenbiologie, Behandlungsmittel

Auch 2018 Nassenheider-Probleme

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Fortsetzung folgt am Freitag. Dann mit geöffnetem Flugloch, und es wird weiter beobachtet. Vielleicht ist das die Lösung.

Wenn auch dies keine Änderung bringt, muss ich davon ausgehen, dass der Nebeneffekt des Nassenheiders nun mal so aussieht. Den Völkern scheint es ja nicht zu schaden, im Gegenteil. Ich mag's aber trotzdem nicht.

Bericht folgt.

Gruß
Nordbiene
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@ Nordbiene #
Nordbiene schrieb:

.................

Wenn auch dies keine Änderung bringt, muss ich davon ausgehen, dass der Nebeneffekt des Nassenheiders nun mal so aussieht. Den Völkern scheint es ja nicht zu schaden, im Gegenteil. Ich mag's aber trotzdem nicht.

Gruß
Nordbiene


Also Kai,
das ist schon eine seltsame Logik. Wenn man deine Fotos dazu ansieht, erkennt man doch deutlich die gravierenden Schäden an den Bienen. Dass sich dies negativ auf das Volk auswirkt ist wohl unbestritten. Wie soll da noch ein gegenteiliger, positiver Effekt entstehen, außer dass es vermutlich auch bei den Milben gewirkt hat. Das sind doch keine Kollateralschäden mehr. Das ist schon Völkermord! Etwas schön reden ist nicht die Lösung. Der Zweck heiligt nicht die Mittel! Es ist auch eine ethische Frage und es steht im Widerspruch zu deiner Aussage, dass dir das Wohl der Bienen am Wichtigsten ist.

LG
Imka

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@ Imka #
Imka schrieb:

erkennt man doch deutlich die gravierenden Schäden an den Bienen. Dass sich dies negativ auf das Volk auswirkt ist wohl unbestritten. Wie soll da noch ein gegenteiliger, positiver Effekt entstehen, außer dass es vermutlich auch bei den Milben gewirkt hat. Das sind doch keine Kollateralschäden mehr. Das ist schon Völkermord! Etwas schön reden ist nicht die Lösung. Der Zweck heiligt nicht die Mittel! Es ist auch eine ethische Frage und es steht im Widerspruch zu deiner Aussage, dass dir das Wohl der Bienen am Wichtigsten ist.

LG
Imka

Eben, völlige Zustimmung!!!!
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@ Nordbiene #
Nordbiene schrieb:HAllo allerseits,ich habe auch in 2018 den Nassenheider wieder eingesetzt, heute die Nassenheider aber herausgenommen in Erwartung von Temperaturen über 30 Grad ab heute.
Auch diesjährig gibt es dieselben Probleme mit dem Nassenheider, OBWOHL ich sogar den kleineren Docht als vorgeschrieben verwendet habe. Nach 2 Tagen, also am Montag, erfolgte selbstverständlich die Kontrolle der Verdunstungsmenge. Diese lag in 2 Tagen bei 50 ml, also so wie gewünscht. Temperaturen durchgängig UNTER 30 Grad. Trotzdem auch wieder massive Bienen- und Brutschäden. Schade, denn der Nassenheider ist eigentlich eine gut durchdachte Konstruktion. An alle Nassenheider-Behandler: schaut mal morgens vor dem Bienenflug auf Eure Flugbretter und nach der Behandlung in die Brutnester. Auch hier gilt:
"Nicht glauben, sondern ausprobieren"GrußNordbiene
Hallo Kai,solche Bilder lassen sich vermeiden ! Bei dem von Dir verwendeten Bodentyp ist das Flugloch über die hälfte der Front während der Behandlung zu öffnen, beim Segeb. AltWanderboden mit 8mm Flugloch während der Behandlung das Flugloch auf ganzer Breite offen lassen. Brutschäden lassen sich durch eine Verkürzung der Behandlungsdauer bei optimalen Rahmenbedingungen z.B. auf drei Tage vermeiden (ich persönlich nehme sie in Kauf, das Ergebnis im Frühjahr spricht einfach für sich).
LG Frank
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Nur sehe ich das differenzierter: 2017 genau dieselben Schäden. Und: noch nie hatte ich sooo gute Völker im Frühjahr.

Mir scheint: die Debatte um den Nassenheider ist etwas verlogen. Manch einer lobt ihn in den Himmel und scheint trotzdem zu lügen. Indem er die Bienenschäden verschweigt. Ein anderer verteufelt den Nassenheider grundweg und übersieht eventuell, dass es in Bezug auf Varroa kaum etwas effektiveres gibt.

Beide Extreme haben also etwas verlogenes. Ich versuche, mir ein differenziertes Bild zu machen und (verzeih mir) dies auch noch öffentlich. Da ich von der Imkerei nicht leben muss, kann ich mir hier etwas Ehrlichkeit leisten. Und die darstellung der Realität, so wie sie ist.

Meine Behauptung gilt weiterhin: der NAssenheider bekämpft die varroa optimal wie kein anderer, Nebeneffekt und Voraussetzung: massive Schädigung der Brut und Jungbienen. Dies ist das erfolgsrezept des Nassenheiders.

Gruß
Nordbiene
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@ BienenFrank #
BienenFrank schrieb:

...Brutschäden lassen sich durch eine Verkürzung der Behandlungsdauer bei optimalen Rahmenbedingungen z.B. auf drei Tage vermeiden (ich persönlich nehme sie in Kauf, das Ergebnis im Frühjahr spricht einfach für sich).
LG Frank

Danke, das ist endlich mal EHRLICH!!!!!!!!!!
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@ Imka #
Imka schrieb:
Warum soll im Sommer das Sprühen von OS nicht ohne sein?



erkundige dich mal bei Herrn Liebig
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@ Cem #
Cem schrieb:

erkundige dich mal bei Herrn Liebig

du scheinst was zu wissen. Was sagt er denn?
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Als einer der Pionieren der OX-Behandlung sage ich Euch, dass Sprühbehandlungen mit 2,8% Lösung (35g auf einen Liter Wasser ohne Zucker), keine Schäden an den kurzlebigen Sommerbienen verursacht. Brutausfälle werden auch keine beobachtet.
Trotzdem, sitzen jetzt die Milben in der Brut, und dort bekommst die nur mit TBE, Ameisensäure oder Bayvarol ,rechtskonform, raus; mit allen Vor-und Nachteilen der jeweiligen Methode.

Der Drohn
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@ derDrohn #
Wie kommt die 2,8 % Lösung zu stande ?

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