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Freiwillige Feuerwehr?

@ Hochfeld #
Hochfeld schrieb:

Es wird Zeit das die die freiwillige Feuerwehr rufen und nicht Fördermitglied sind etwas an die freiwillige Feuerwehr direkt bezahlen. Mein Fördermitgliedsbeitrag beträgt 12 €/a. Da wäre eine Nutzungsgebühr von 120 angemessen.

Andererseits bitten die Kommune wenn sie kann zur Kasse.

Unsere freiwillige bedient die A 66 einschließlich ABK Wi . Ein zusätzliches Sicherungsfahrzeug mit großen Sicherungslampem und Betonpuffer/Abweiser zur Eigensicherung darf sie nicht haben.
Da trifft der Spruch zu: "Gott zur Ehr, die Dummen her von der freiwilligen Feuerwehr, denn billiger geht es gar nicht mehr"

Hier wird auch ne vielbefahrene Bundesstraße mitbetreut, aber das sind nicht alle Einsätze.

Ich denk mir halt, daß das schon auch ne Belastung für die örtlichen Arbeitgeber ist, wenn da jeden zweiten Tag ein Mitarbeiter für Stunden ausfällt. Möglich ist so eine FFW-Tätigkeit ja eh nur unter der Vorraussetzung, daß man schnell genug vom Arbeitsplatz weggkommt. Das belastet einseitig bestimmte Betriebe. Oder wie läuft das sonst?
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@ Doptrebo90 #
Doptrebo90 schrieb:

Freiwillige Feuerwerhr ist ein dehnbarer Begriff und geht bei der Feuerwehr mit einem Spritzenwagen und 1 Einsatz im Jahr los und endet mit großen freiwilligen Feuerwehren mit Top Ausstattung, First Responder und 600 Einsätze/Jahr. Bei solch großen Feuerwehren gibt es jedoch auch einige Hauptamtliche!

Die jeweilige Einsatzmannschaft besteht bei uns trotzdem ganz überwiegend aus freiwilligen.
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@ Hochfeld #
Ich bin bei uns in der freiwilligen Feuerwehr. Sind ein Dorf mit ca 420 Einwohnern. Haben zur Zeit 52 aktive Feuerwehr Männer und Frauen. Hatten letztes Jahr 32 Einsätze. In diesem jahr schon 28. Ärgerlich bei uns ist zur Zeit nur ein Betrieb in einer Nachbargemeinde. Die hatten schon 6 Fehlarlame und kriegen es nicht hin wo der Fehler liegt. Bei uns ist die Feuerwehr ein sehr wichtiger Teil unserer Dorfgemeinschaft.
Ich bin gerne dabei.
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@ Doptrebo90 #
Das ist kein dehnbarer Begriff. Es ist für Kommunen ab einer bestimmten Einwohnerzahl oder Status durch das Land gesetzlich vorgeschrieben, eine Berufsfeuerwehr zu unterhalten. Ansonsten können die Kommunen ganz oder teilweise freiwillige Feuerwehren unterhalten, je nach Zaster.

Die vielen zur Zeit durchgeführten Einsätze sind sehr oft von hirnlosen Idioten verursacht, die trotz der Dürre Zigarettenkippen und/oder Flaschen in die Gegend werfen. Und Strohmieten anzünden ist wohl auch ein neuer Zeitvertreib für Dumpfbacken.
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@ Hochfeld #
Hochfeld schrieb:

Die jeweilige Einsatzmannschaft besteht bei uns trotzdem ganz überwiegend aus freiwilligen.

Ja bei uns auch - aber eben nicht nur!
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@ Varroazuechter #
Varroazuechter schrieb:

Das ist kein dehnbarer Begriff. Es ist für Kommunen ab einer bestimmten Einwohnerzahl oder Status durch das Land gesetzlich vorgeschrieben, eine Berufsfeuerwehr zu unterhalten. Ansonsten können die Kommunen ganz oder teilweise freiwillige Feuerwehren unterhalten, je nach Zaster.

Die vielen zur Zeit durchgeführten Einsätze sind sehr oft von hirnlosen Idioten verursacht, die trotz der Dürre Zigarettenkippen und/oder Flaschen in die Gegend werfen. Und Strohmieten anzünden ist wohl auch ein neuer Zeitvertreib für Dumpfbacken.

Ich meinte mit dehnbar die Anzahl an Einsätzen, entschuldige die missverständliche Aussage meinerseits. Die von mir genannten Zahlen sind eben noch freiwillige. Die Einsätze beziehen sich auch nicht auf dieses Jahr sondern sind eher der Standard.
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@ FarmFritz #
FarmFritz schrieb:

Trotz diesen Mißbrauchs können die FFW nicht auswählen ob und wann sie ausrücken oder nicht.


Kein Mitglied der FFW kann zu etwas gezwungen werden. Meine Einsätze in 40 Jahren waren freiwillig, habe da auch "Einiges" riskiert, aber das war meine Entscheidung.
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@ tschortwosmij #
tschortwosmij schrieb:

Hier wird auch ne vielbefahrene Bundesstraße mitbetreut, aber das sind nicht alle Einsätze.

Ich denk mir halt, daß das schon auch ne Belastung für die örtlichen Arbeitgeber ist, wenn da jeden zweiten Tag ein Mitarbeiter für Stunden ausfällt. Möglich ist so eine FFW-Tätigkeit ja eh nur unter der Vorraussetzung, daß man schnell genug vom Arbeitsplatz weggkommt. Das belastet einseitig bestimmte Betriebe. Oder wie läuft das sonst?


Das Problem wird in einigen Wehren so gelöst, daß nicht jedes mal die gleichem Kameraden alarmiert werden. Dann spielen auch die Arbeitgeber mit. Es gab aber auch schon Fälle, wo Arbeitnehmer von ihren Chefs aufgefordert wurden, ganz zur Feuerwehr zu gehen. Das könnte der Arbeitgeberlobby so passen, nur noch Berufsfeuerwehren. Wer soll das bezahlen?. Keine Kommune betreibt freiwillig eine Berufsfeuerwehr.
Feuerwehrfeindliche Arbeitgeber sollte man auf eine schwarze Liste setzen und sie z.B. von öffentlichen Ausschreibungen ausschließen oder dort mal öfters unangemeldete Brandschutzkontrollen durchführen.
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Freiwillig war damals mal gar nix:
("Das "Freiwillig" steht NUR für den Eintritt, wer rausfliegt entscheide ICH und DEN fahr´ich direkt zur Kaserne - Wehrleiter, damals)

Ein wenig Bundeswehr oder 7Jahre FFW - ich war über 15 Jahre dabei...
Stress im Job war vorprogrammiert, Fortbildungen auf/über JS- Niveau (zeitlich), altmodische Ausrüstung...
Man sah mehr Tote als ein BW-Rekrut, mehr schwerverletzte Personen, oft Bekannte, und "durfte" diese bergen.
Anerkennung: Wenig.

Aber es war eine gute, prägende Zeit!
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@ Landmaschinenfan #
Landmaschinenfan schrieb:

Das Problem wird in einigen Wehren so gelöst, daß nicht jedes mal die gleichem Kameraden alarmiert werden. Dann spielen auch die Arbeitgeber mit. Es gab aber auch schon Fälle, wo Arbeitnehmer von ihren Chefs aufgefordert wurden, ganz zur Feuerwehr zu gehen. Das könnte der Arbeitgeberlobby so passen, nur noch Berufsfeuerwehren. Wer soll das bezahlen?. Keine Kommune betreibt freiwillig eine Berufsfeuerwehr.
Feuerwehrfeindliche Arbeitgeber sollte man auf eine schwarze Liste setzen und sie z.B. von öffentlichen Ausschreibungen ausschließen oder dort mal öfters unangemeldete Brandschutzkontrollen durchführen.

Wenn von der Kummunenverwaltungen mehr Mitarbeiter bei der Feuerwehr wären hätten die auch keine Freistellungsprobleme. Zu jedem neuen Rathaus gehört ein Feuerwehreinsatzfahrzeug für den schnellen Einsatz.
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