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Was macht der DIB eigentlich mit unserem Werbebeitrag?

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.10.18 um 12:05 Uhr.
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Was macht der DIB eigentlich mit unserem Werbebeitrag?
Setzt der DIB unsere Werbebeiträge sinnvoll und gezielt ein?
Wie werden die DIB- Abfüllbetriebe an den Werbekosten beteiligt?
Gibt der DIB Geschäftsbericht darüber detailliert Auskunft?

2017 hat der DIB ganzseitige, vielfarbige Anzeigen in jeweils sechs Monatsausgaben der Imkerfachzeitschriften "bienen & natur" ("Imkerfreund", "ADIZ", "Biene"), dem "Deutschen Bienenjournal", der "Bienenpflege" des Landesverbands Württemberger Imker und vermutlich auch in der "Neuen Bienenzucht" des Imkerverbandes Schleswig- Holsteiner Imker geschaltet. Diese Anzeigen warben für die Marke "Echter Deutscher Honig" im DIB Glas.
Eigentlich müssten doch die Honigkonsumenten die Zielgruppe für die DIB- Werbung sein?
In einer Imkerfachzeitschrift wird die Zielgruppe "Honigkonsument" sicher nicht erreicht. Die Werbung über Anzeigen in Imkerfachzeitschriften verfolgt nämlich nur das Ziel der wirtschaftlichen Eigeninteressen des Deutschen Imkerbund, um möglichst viele DIB- Etiketten und Honiggläser an uns Imker zu verkaufen. Diese Werbekampagne des DIB mit der Zielgruppe "Imker" beläuft sich schätzungsweise auf 70.000 bis 80.000€. Auch 2018 wurden ähnliche Anzeigen in den Imkerfachzeitschriften geschaltet.

Sollten diese Anzeigen in den Imkerfachzeitschriften mit unseren Werbebeiträgen finanziert worden sein, dann betrachte ich diese Werbemaßnahmen als Missbrauch und Zweckentfremdung der Gelder, die von den DIB- Mitgliedern der Landesverbände in den DIB- Werbefond eingezahlt werden, um Kunden zu generieren.
INBy

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@ INBy #
Die Imker/Beitragszahler werden doch seit Jahrzehnten nur veralbert. Die Vorstände und weitere sitzen sicher auch in den "oberen Etagen" der Zeitschriftenverlage und "sahnen" auch dort ab.
Eine Zielgruppenwerbung (Verbraucherwerbung) ist diesen Leuten fremd.
Ich stimme dir in allen Punkten zu!
3
 
@ INBy #
INBy schrieb:

Setzt der DIB unsere Werbebeiträge sinnvoll und gezielt ein?
Wie werden die DIB- Abfüllbetriebe an den Werbekosten beteiligt?
Gibt der DIB Geschäftsbericht darüber detailliert Auskunft?

2017 hat der DIB ganzseitige, vielfarbige Anzeigen in jeweils sechs Monatsausgaben der Imkerfachzeitschriften "bienen & natur" ("Imkerfreund", "ADIZ", "Biene"), dem "Deutschen Bienenjournal", der "Bienenpflege" des Landesverbands Württemberger Imker und vermutlich auch in der "Neuen Bienenzucht" des Imkerverbandes Schleswig- Holsteiner Imker geschaltet. Diese Anzeigen warben für die Marke "Echter Deutscher Honig" im DIB Glas.
Eigentlich müssten doch die Honigkonsumenten die Zielgruppe für die DIB- Werbung sein?
In einer Imkerfachzeitschrift wird die Zielgruppe "Honigkonsument" sicher nicht erreicht. Die Werbung über Anzeigen in Imkerfachzeitschriften verfolgt nämlich nur das Ziel der wirtschaftlichen Eigeninteressen des Deutschen Imkerbund, um möglichst viele DIB- Etiketten und Honiggläser an uns Imker zu verkaufen. Diese Werbekampagne des DIB mit der Zielgruppe "Imker" beläuft sich schätzungsweise auf 70.000 bis 80.000€. Auch 2018 wurden ähnliche Anzeigen in den Imkerfachzeitschriften geschaltet.

Sollten diese Anzeigen in den Imkerfachzeitschriften mit unseren Werbebeiträgen finanziert worden sein, dann betrachte ich diese Werbemaßnahmen als Missbrauch und Zweckentfremdung der Gelder, die von den DIB- Mitgliedern der Landesverbände in den DIB- Werbefond eingezahlt werden, um Kunden zu generieren.
INBy

Seit der Einführung des Werbebeitrags unter Präsident Dr. Schieferstein gibt der DIB Auskunft über die Verwendung des Werbebeitrags.
Schon damals war klar das damit die immensen Kosten einer Profiwerbung wie sie in der Wirtschaft üblich sind nicht bezahlt werden können.
Der DIB hat schon die Diskussion angestoßen ob die Abhängigkeit von den stark schwankenden Lizenzeinnahmen durch regelmäßige, angehobene Mitgliedsbeiträge abgelöst werden kann.

Klug schei n ende machen es sich leicht, dabei könnten sie doch ganz leicht einen Änderungsantrag einbringen. Dazu muß man aber auch demokrartische Mehrheiten suchen und auch bereit sein selbst Verantwortung zu übernehmen.
Der DIB braucht 2019 einen neuen Präsidenten, man kann sich bewerben!!!
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@ Hochfeld #
Hochfeld schrieb:

Seit der Einführung des Werbebeitrags unter Präsident Dr. Schieferstein gibt der DIB Auskunft über die Verwendung des Werbebeitrags.
Schon damals war klar das damit die immensen Kosten einer Profiwerbung wie sie in der Wirtschaft üblich sind nicht bezahlt werden können.
Der DIB hat schon die Diskussion angestoßen ob die Abhängigkeit von den stark schwankenden Lizenzeinnahmen durch regelmäßige, angehobene Mitgliedsbeiträge abgelöst werden kann.

Klug schei n ende machen es sich leicht, dabei könnten sie doch ganz leicht einen Änderungsantrag einbringen. Dazu muß man aber auch demokrartische Mehrheiten suchen und auch bereit sein selbst Verantwortung zu übernehmen.
Der DIB braucht 2019 einen neuen Präsidenten, man kann sich bewerben!!!

Ihr braucht doch keine Werbung für dieses hervorragende Naturprodukt Honig. Nur als Bsp.: Ein SS von mir hat 13 Völker auf 1600m Höhe. Heuer schleuderte er ~30kg je Volk......der Honig ist bereits verkauft.
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@ ran1 #
Die Zeiten, wo man Honig nur schwer losbekam (war bei mir nie) sind allgemein längst vorbei. Braucht man daher Werbung von einem Dachverband? Wenn ja, wie sollte sie aussehen?
Ist da die Abbildung eines bundesweit einhetilichen DIB-Glases notwendig? Gerade wenn es sich um ein regionales, lokales und individualisiertes Produkt handelt?
Das DIB Glas war früher wahrscheinlich notwendig, weil es vor vielen Jahrzehnten noch keine so gute Lebensmittelkontrolle gab. Nun hält der DIB daran fest, weil er sich darüber finanziert.
Vielleicht sollte der DIB mal ein Glas entwickeln, das gut schließt.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.10.18 um 16:48 Uhr.
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Die Produktwerbung in Zeitungsanzeigen u.ä. überschreitet - so die Rechenschaftsberichte des DIB - regelmäßig die Einnahmen durch anteilige Beiträge. Deshalb stellt der DIB vor allem (vergünstigte) Werbematerialien für die Eigenwerbung durch die Imker zur Verfügung.
Die Verwendung der Beiträge ist in den jährlichen Geschäfts-/Rechenschaftsberichten im einzelnen nachgewiesen und kann z.B. über die Landesverbände abgefragt werden. Selbst Tante Gugel weiß Bescheid. Lesen bildet. Mit o.a. Unterstellungen kann man auch mal an die Falschen geraten, wird sehr teuer.

Siehe:Werbefonds 2013
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.10.18 um 20:39 Uhr.
@ Varroazuechter #
Varroazuechter schrieb:

Die Produktwerbung in Zeitungsanzeigen u.ä. überschreitet - so die Rechenschaftsberichte des DIB - regelmäßig die Einnahmen durch anteilige Beiträge. Deshalb stellt der DIB vor allem (vergünstigte) Werbematerialien für die Eigenwerbung durch die Imker zur Verfügung.
Die Verwendung der Beiträge ist in den jährlichen Geschäfts-/Rechenschaftsberichten im einzelnen nachgewiesen und kann z.B. über die Landesverbände abgefragt werden. Selbst Tante Gugel weiß Bescheid. Lesen bildet. Mit o.a. Unterstellungen kann man auch mal an die Falschen geraten, wird sehr teuer.

Siehe:Werbefonds 2013


Lieber Varroazüchter,

ich denke ich habe meine Aussagen klar und nachprüfbar formuliert.
Wo bitte finden Sie in meinem Beitrag eine Unterstellung?
Zeigen Sie mir bitte doch die Rechenschaftsberichte für den DIB Werbefond für die Jahre 2014, 2015 und 2016. Noch besser, wenn Ihre kluge Tante Gugel auch schon den DIB- Rechenschaftsbericht für 2017 kennen würde.
Warum wirbt der DIB bei uns Imkern für Deutschen Honig im DIB Glas und nicht in Zeitschriften, die auch unsere potentiellen Honigkunden erreichen würden?
Gibt es für Honig keine besseren Werbemedien als Imkerfachzeitschriften?
Was ist das für eine Werbestrategie?

Mit imkerlichen Grüßen

INBy

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@ INBy #
INBy schrieb:

.....................
Warum wirbt der DIB bei uns Imkern für Deutschen Honig im DIB Glas und nicht in Zeitschriften, die auch unsere potentiellen Honigkunden erreichen würden?
Gibt es für Honig keine besseren Werbemedien als Imkerfachzeitschriften?
Was ist das für eine Werbestrategie?

Mit imkerlichen Grüßen

INBy


Diese Fragen wird wohl kein User beantworten können. Wenn sie erst gemeint sind solltest du sie direkt an den DIB stellen. Alles andere betrachte ich als Stimmungsmache gegen den DIB.

LG
Imka
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Der USER kann sich aber Gedanken machen was mit seinem Geld passiert.

Der Drohn

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@ Imka #
Imka schrieb:

Diese Fragen wird wohl kein User beantworten können. Wenn sie erst gemeint sind solltest du sie direkt an den DIB stellen. Alles andere betrachte ich als Stimmungsmache gegen den DIB.

LG
Imka


Liebe Imka,

Varroazüchter kann doch diese Zahlen im einzelnen liefern, zumindest behauptet er es:
"Die Verwendung der Beiträge ist in den jährlichen Geschäfts- und Rechenschaftsberichten im einzelnen nachgewiesen" "Lesen bildet" (Zitat Varroazüchter) - lass ihn doch liefern Imka.

Was soll denn das Gerede mit der Stimmungsmache gegen den DIB?
Hier geht es um eine Diskussion, ob der DIB unsere Werbebeiträge sinnvoll und zweckmäßig einsetzt.
Zweckmäßig ist für mich eine Werbekampagne nach außen die auch unsere Honigkunden erreicht und keine Werbung nach innen - in den Verband hinein, der alleine nur zur Absatzsteigerung der DIB- Etiketten und Honiggläser dient.
Dafür wurde der Werbebeitrag 1991 nicht eingeführt!

Mit imkerlichen Grüßen
INBy

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