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Imkern mit dem traditionellen Bienenkorb

@ holzbockjager #
DANKE für den Tipp
Der Bienenfreund
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@ Der_Bienenfreund #
hallo bienenfreund,
schick bemalte beute.
mfg
michael
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@ Der_Bienenfreund #
Hallo der Bienenfreund,

ich halte schon ein Korbvolk seit mehreren Jahren. Sie schwärmen alle zwei Jahre, ich belasse den Honig, nehme nur im Frühjahr etwas vom alten Wabenbau weg, damit sie wenigstens einen Teil der Waben neu bauen müssen. Behandlung mit Schwammtuch von unten und OS Träufelmethode. Sie stehen auf einem kleinen Untergestell mit Gitter und Schieber/Windel.

Zur Einstimmung empfehle ich dir die "Hauptstücke der Lüneburger..." von Lehntzen. Gibts am Amzonas.

Habe noch drei leere Körbe, die ich kommendes Jahr besiedeln möchte. Dann werde ich die Technik der Lünebruger anwenden: Wachsstreifen im 35-mm-Abstand im Korb innen anbringen, dann errichten die Bienen regelmäßigeren Wabenbau, den man auch mal ausschneiden kann. Spleißen ist sowieso ein Muß, sonst reißen die Waben.

Macht echt Spaß, ich finde die Bienen sind noch einen Zacken ruhiger als so schon, und der Wabenbau (ich habe sie einfach gewähren lassen= weckt bei allen blankes Staunen!


pke


Der_Bienenfreund schrieb:

Hallo Imker- u. Bienenfreunde ,
nachdem seit einigen Jahren zwei mittelalterliche Klotzbeuten meinen Imkergarten zieren, möchte ich auch einige Bienenkörbe aufstellen ,um meinen Besuchern auch etwas über die Geschichte der Imkerei und die Entwicklung von den Klotzbeuten der Honigsammlern, hin zur Imkerei mit dem Bienenkorb zu berichten.
Da auch die Befragung des allwissenden Internets nur recht überschaubar Ergebnisse lieferte und mir keine Literatur über die Betriebsweise der Korbimkerei bekannt ist ,möchte ich auf diesem Wege mehr über Bienenhaltung im Korb erfahren.
Dieses Forum soll somit helfen Wissen zur Betriebsweise der Korbimkerei zu bewahren und Erfahrungen aber auch die Vorteile und Nachteile aufzuzeigen.
Es tun sich vielfältige Fragen auf ... was gibt es für Literatur zur Betriebsweise der Korbimkerei bis hin zur optimalen Größe des Bienenkorbes oder woher bekomme ich den geeigneten Bienenkorb, was ist zu beachten , Varroabehandlung, Muss man die Brut abschwefeln ? oder geht es auch anders , Honigernte etc. ... Tausend Fragen und ich bin gespannt auf Eure Antworten.

Mit imkerlichem Gruß
Der Bienenfreund

"Alle Menschen sind bestechlich", sagte die Wespe zur Biene.
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@ pke1951 #
Meine Lagd ist fertig .... Mach was draus ... Herbstarbeit eines Imkers ...
Hallo Pke ,

Gute Tipps, wie verfährt man mit der vorhandenen Brut auf den Waben bei der Honigernte ? Abschwefeln wie in manchen Videos gezeigt, ist nicht so meine imkerliche Art das Problem zu lösen , gibt es da noch was besseres bzw Bienenschonendes.

Heute habe ich in meiner imkerlichen Herbstpause mein " Lagd " gefertigt ... ausschließlich aus demontierten Wegwerfpaletten welche sonst in den Container oder in den Ofen gewandert wären fertiggestellt.
Für die harten Kritiker sei noch bemerkt das ich kein Tischler bin und nur Säge, Schrauber und Schleifer an Geräten zur Verfügung hatte. Im unteren Bereich kann ich dann noch Ablegerkästen einstellen. Mir gefällts und den Bienenschwarm den ich im Mai einlaufen lasse hoffentlich auch.

Schöne Grüße
Der Bienenfreund
Der Bienenfreund
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@ Der_Bienenfreund #
Der_Bienenfreund schrieb:

Hallo Pke ,

Gute Tipps, wie verfährt man mit der vorhandenen Brut auf den Waben bei der Honigernte ? Abschwefeln wie in manchen Videos gezeigt, ist nicht so meine imkerliche Art das Problem zu lösen , gibt es da noch was besseres bzw Bienenschonendes.


Die Abbildungen zeigen aber keine traditionellen Bienenkörbe, sondern industrielle Chinaware aus Schilf. Bienen würde ich da niemals einlogieren wollen.

Honigernte auf traditionelle Art des Lüneburger Heideimker fand durch Abstoßen der Bienen und Abschwefeln der Brut statt. Eine gesündere Betriebsweise gibt es kaum.

Trotz der massenhaften Brutvernichtung vermehrte der Heideimker seinen Völkerbestand jährlich um das 4-fache.

Diese Arbeit stellt dann das Gegenteil zur "linksgrünen, ideologischen Naturromantik" dar, die es nicht gibt.

Gruß
Nb
Danke für 6.000 Youtube-Abonnenten: [www.youtube.com] - Mein Imker-Equipment: [imkerforum.nordbiene.de]
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@ Nordbiene #
Nordbiene
Du bist schon hart mit deinen Aussagen.

Das Bienenvolk als Ganzes ist wichtig das stimmt.
Ich habe lange mit Naturwabenbau geimkert (Warrebeuten). Der Nachteil bei Naturwabenbau ist dann doch immer wieder das zerdrücken von Bienen. Mit einem Messer in die Naturwaben zu gehen, ergibt halt auch halbierte Bienen.
Mit Grüßen aus Nürnberg
thomask
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.11.18 um 23:58 Uhr.
@ Nordbiene #
Nun eigentlich sehr schade das der Einstieg in das Experiment ... mal einen Bienenkorb aufzustellen mit solchen Kommentaren einen derart vergrähmt wird, das es mittlerweile schon gar keinen Spaß mehr macht.
Da fallen Aussagen wie linksgrüne Naturramantik," billige " China Bienenkörbe ,da würde ich keine Bienen einsetzen. Super Ihr EXPERTEN , so kann man helfen und motivieren. DANKE für die hilfreichen Tipps !!!
Was das abschwefeln von junger Brut anbelangt so bin ich immer noch der Meinung das man zumindest mal was ausprobieren könnte. Z. Bsp.zur Honigernte ,nach den abtrommeln in einen leeren Korb, bei dem die Königinn + ein Großteil der Bienen in den neuen Korb umziehen , diesen Neuen Korb mit den Bienen dann an die alte Stelle des Altvolkers stellen und den Honig- Korb mit den Restbienen + verbleibende Brut an einen neuen Standort aufstellen , nach 24 Tagen ist alle Brut geschlüpft und wird dem Neuvolk nach einer Rauchgabe vors Flugloch gegeben.Die Königinn kann bei der Honigernte gefunden und mit Bienenund Futter in ein EWK gesetzt werden, so erhält man nach Begattung und Behandlung mit Milchsäure ein weiteres Neues milbenarmes vitales Volk ! ... ohne alles abzutöten. Der Korb ist so ohne Brut+ Bienen und für die Honigernte bereit. Warum soll das nicht auch mal ein Versuch wert sein. Oder ist das auch nur linksgrüne Naturromantik.
Mir war es schon immer wichtig zu hinterfragen und auch praktiziertes in Frage zu stellen. Wenn es das in der Vergangenheit nicht gegeben hätte, wir würden heute noch in der Klotzbeute den Honig sammeln. Deshalb ist die Frage ... geht es auch anders wichtig und das hat auch nichts mit linksgrüner Naturromantik zu tun. Nur so kommen wir vorran ,und das nicht nur in der Imkerei.
Guten Abend !
Der Bienenfreund
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@ reichswaldimker #
reichswaldimker schrieb:

Nordbiene
Du bist schon hart mit deinen Aussagen.

Das Bienenvolk als Ganzes ist wichtig das stimmt........

Hart aber ehrlich, das stimmt.

Wem würde ein Herum-Gesülze nützen? Niemandem, schon gar nicht den Bienen.

Gruß
Nb
Danke für 6.000 Youtube-Abonnenten: [www.youtube.com] - Mein Imker-Equipment: [imkerforum.nordbiene.de]
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.11.18 um 00:22 Uhr.
@ Nordbiene #
Nordbiene schrieb:
Die Abbildungen zeigen aber keine traditionellen Bienenkörbe, sondern industrielle Chinaware aus Schilf. Bienen würde ich da niemals einlogieren wollen.


Diese Körbe halte ich auch nicht so für das Wahre. Die neuen Körbe, die ich bisher im Internet angeboten gesehen hatte, haben mit dem Lüneburger Stülper nur die äußere Form im Groben gemeinsam. Beim Original Lüneburger Stülper in Standardgröße beträgt die Wandstärke 5,5 cm (bei kleineren Körben derselben Machart 3,5 bis 4 cm).
Die ursprünglichen Dinger sind auch aufgrund ihrer Form recht stabil. Das war noch richtig tolle Handarbeit und zeigte Können und Erfahrung. Ich meine die Aussage gehört zu haben, daß man bei der Fertigung erstmal 100 Körbe flechten muß, bevor man dann endlich mal einen halbwegs guten Korb hinbekommen hat.

Nordbiene schrieb:
Trotz der massenhaften Brutvernichtung vermehrte der Heideimker seinen Völkerbestand jährlich um das 4-fache.

Auf den Faktor genau kann man sich sicherlich nicht immer festlegen, das kam vermutlich auch auf das Jahr mit seinem Wetter an.
Bei der Heideimkerei wurden nur soviele Völker überwintert, wie man unbedingt brauchte als Start im nächsten Jahr und die auch was taugten. Der Rest wurde abgeschwefelt.
Dann wurden Frühjahr und Sommer dazu genutzt, die Völkeranzahl zu vervielfachen (wie Nordbiene ja schrieb).
Honigentnahme fand in dieser Zeit wohl nicht statt, sondern es ging um reine Erhöhung der Völkeranzahl über die abgehenden Schwärme.
Ich habe eben mal kurz nachgesehen, wieviele "Immen" meine Vorfahren hatten. Ende 16. Jahrhundert waren es nicht ganz 200 und im 18. Jahrhundert um 100 Immen. Und ich kann mir gut vorstellen, daß da auch noch versteckte Völker existierten, von denen der Steuereintreiber des Königs nicht unbedingt was wissen sollte. Da gabs es sicherlich ein paar Aussenstände, die einfach "unterschlagen" wurden.

Soweit mir bekannt, sind es dann im August zur Heideblüte so um 500 oder mehr Völker gewesen.
Die Heidetracht war quasi der einzige Ertrag des Heideimkers im Jahr. Man muß aber auch bedenken, daß in unserer Südheide die Heideflächen vor 200 und mehr Jahren viel ausgedehnter als heute waren (Anfang und Mitte 19. Jahrhundert wurde viel aufgeforstet).
Die Schnucken haben unter anderem auch dafür gesorgt, daß die Heide sich immer wieder erneuerte und auch nicht mit Bäumen (Birken) zuwuchs. Ein weiterer Vorteil der Schnucken war und ist, daß sie die Spinnennetze in der Heide zertreten, so daß möglichst wenige Bienen diese zum Opfer fallen.

Nach der Heidetracht wurden dann, wie schon geschrieben, überzählige Völker und Bienen abgeschwefelt oder, falls die Möglichkeit des Völkerverkaufs bestand, veräußert.


P.S. Ich kriege das @nordbiene oben nicht mehr entfernt......
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.11.18 um 01:13 Uhr.
@ Der_Bienenfreund #
Der_Bienenfreund schrieb
Heute habe ich in meiner imkerlichen Herbstpause mein " Lagd " gefertigt ... ausschließlich aus demontierten Wegwerfpaletten welche sonst in den Container oder in den Ofen gewandert wären fertiggestellt.
Für die harten Kritiker sei noch bemerkt das ich kein Tischler bin und nur Säge, Schrauber und Schleifer an Geräten zur Verfügung hatte.
Sorry für die "Kritik":
aber diese "Lagd"
wäre besser mit "vertauschten" Bauteilen zusammengebaut worden ...
> die dicken Sparren als Ständer und Fuß-Pfetten (Auflage für die Sparren).
> Und statt der schweren Sparren leichte Nagel- oder Bretterbinder aus den Seitenbrettern ...
>> und zusätzlich mind. einen Unterzug quer Pfette zu Pfette (... und wenn`s ein Drahtseil ist).

Diese Konstruktion macht imho in absehbarer Zeit die Grätsche ... selbst ohne Schneelast ...


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