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Verstrickungen Politik Bienenzucht

@ derDrohn #
https://zeitgeschichte-online.de/thema/zwischen-ausblendung-und-aufarbeitung-0

Ohne Kommentar.

Der Drohn

Bei unserer Feuerwehr fehlt im Protokollbuch der Eintrag zwischen 1935 und 1948. Nicht, weil er herausgerissen wurde, sondern weil es keinen gab. Den Verein gab es praktisch nicht mehr in dieser Zeit.
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@ derDrohn #
derDrohn schrieb:

[deutscherimkerbund.de]

Der Drohn


Hallo!
Dissertationen nicht nur linken sondern auch lesen.

Die Antwort zur nicht gestellten Frage (siehe auch Frazenbuch) findest Du auf der Seite 323 letzter Absatz und Folgende. Unter Anderem wurde hierzu vom Verfasser der Diss. das Jubiläumsbuch des D.I.B. "100 Jahre ..." zitiert.

Lesen macht Mühe aber es hilft.
Gruß Stockmeisel
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Diese tolle Doktorarbeit ist original hier zu downloaden, bei der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
Die Dissertation des Autors Herrn Dr. Dr. Stripfkommt als erweitertes Buch im Frühjahr 2019 im Verlag Ferdinand Schöningh raus und wird heißen: "Honig für das Volk – Geschichte der Imkerei in Deutschland"
und zwar auf der Seite oben rechts.
Download der Dissertation
lg



Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Anbei ein Brief von einem Imkerkollegen.

Der Drohn

Offener Brief an den Vorstand des Kölner Imkerverein von 1882 e.V. zur Nazi-Vergangenheit des DIB

An den Kölner Imkerverein von 1882 e.V.

Liebe Vorstandsmitglieder den KIV,

in §1 der Satzung des Deutschen Imkerbund heißt es wörtlich: " Der Deutsche Imkerbund e.V. ist der Zusammenschluss der deutschen Imkerverbände. Der Deutsche Imkerbund e.V. betrachtet sich als Funktionsnachfolger der Reichsfachgruppe Imker Berlin. (...)
Funktionsträgr haften nicht nur für die Verbindlichkeiten, sondern übrnehmen auch das Vermögen als Rechtsnachfolger.

Demnach sieht sich der DIB als Nachfolger eiener NS Organisation, die durch antidemokratische und menschenverachtende Machenschaften gegründet wurde und die Imker zur Mitgliedschaft gezwungen hat, ebenso wie zur Abgabe von Honigkontingenten zum Zwecke der NS Propaganda. Hier sei an die Honigabgabepflicht von 1939 und die Abgabepflicht von Bienenwachs 1940 erinnert die mit Zwang durchgesetzt wurden. Nicht NS-konforme Imker erlitten demnach hohe Not und manche Quelle scheint auf eine Kriminalisierung von Imkern, die sich der Zwangsvereinnahmung widersetzten, hinzuweisen. Hat der Deutsche Imkerbund das Vermögen einer NS-Organisation übernommen und sich so am Unrecht und Leid vieler Imker bereichert? Hat der DIB dieses Thema jemals aufgearbeitet? Ist geklärt, wie viel Unrecht den Imkern durch diese Zwangsvereinnahmung und Abgabepflichten angetan wurde? Wie viele der zwangsweise abgesetzten demokratischen Verbandsvertreter wurden nach der Gleichschaltung verhaftet und erlitten großes Leid? Hat der Deutsche Imkerbund jemals Schadenersatz oder Wiedergutmachung leisten müssen?

Der Kölner Imkerverein ist Teil des Imkerverband Rheinland, einer Organisationsstruktur des Deutschen Imkerbund und ist eng mit den Organisationsstrukturen des DIB verbunden, führt Mitgliedsbeiträge an den DIB ab und viele Imker nutzen die Gläser des DIB für Ihren Honig ohne diese Hintergründe jemals beleuchtet zu haben. Vielen Imkern scheint offenbar nicht klar zu sein, wessen geistes Kind sie damit unterstützen, das sich auch heute noch in den Organisationsstrukturen des DIB ablesen läßt aber auch etwa in den Medaillen die zur Honigprämierung verliehen werden und scheinbar der Naziizeit entsprungen sind, jedenfalls den "Gau Medallien" optisch entsprechen.

Die Gleichschaltung der vereine durch die Nazis und die Einsetzung von systemkonformen Verbandsvertretern führte nach meinem Kenntnisstand zu den heutigen Organisationsstrukturen des DIB, ist diese überhaupt noch zeitgemäß?

Ich beantrage daher, einmal kritisch zu hinterfragen, ob die Nähe zu einem selbsternannten Rechtsnachfolger einer durch Unrecht und Unterdrückung entstandenen Regimes zeitgemäß ist und notwendig für unsere imkerliche Arbeit.

Vielleicht wäre es sinnvoll einmal zu prüfen, ob sich der Kölner Imkerverein vom Deutschen Imkerbund freispricht und klar abtrennt.

Traditionen zu unterstützen, die zu Lasten von Imkern entstanden, die sich der Demokratie verpflichtet sahen und gegen das NS Regime kämpften, halte ich für höchst verwerflich! Daran sollten sich die Mitglieder des Kölner Imkerverein m.E. nicht beteilligen. Menschenverachtendes Handeln war Grundlage des NS Regime und das bescherte manchen Imkern der damaligen Zeit große Not.

Mir wäre persönlich wichtig nicht Teil eines Vereins zu sein, der sich als Funktionsnachfolger einer Organisation eines Unrechtsstaates sieht und so m.E. -vielleicht auch unbewusst- in einer Nazi-Tradition steht. Vielleicht geht es anderen Imkerkollegen und Kolleginnen auch so?

Ich bitte daher um eine kritische Prüfing und ggf. um eine Aussprache in einer Versammlung und bin gerne bereit an der Auflistung von Fakten mitzuwirken. Ich denke, wir alle sollten uns der Fakten einmal bewußt sein.
Ich würde mich freuen, wenn der Vorstand sich dem Thema einmal annehmen würde.

--
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Weirich
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Hat denn der gute Weirich der Veröffentlichung seines Namens gem. der DSGVO zugestimmt?

Darüber hinaus muss er sich zuerst mal fragen (genauso wie alle anderen)
-ob es hinnehmbar ist in einem Staat zu leben, der als Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches gilt
-ob nicht auch der Kölner Imkerverein von 1882 e.V. ein willfähriges Mitglied der Zwangsgemeinschaft war

Es ist offenbar gute deutsche Tradition, erst mal vor anderen Türen Dreck zu fegen als vor den eigenen. Was wenn sich herausstellt, dass die Dissertation nicht nur vom DIB unterstützt, sondern sogar noch angeregt worden ist? Um das herauszufinden, muss man nicht erst solche teilweise sehr tendenziösen Briefe schreiben.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.11.18 um 09:55 Uhr.
@ Varroazuechter #
Varroazuechter schrieb:
Hat denn der gute Weirich der Veröffentlichung seines Namens gem. der DSGVO zugestimmt?
derDrohn
hatte geschrieben:
Offener Brief an den Vorstand des Kölner Imkerverein von 1882 e.V. zur Nazi-Vergangenheit des DIB
... An den Kölner Imkerverein von 1882 e.V.
...
> [de.wikipedia.org]
... nur so nebenbei ...



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@ derDrohn #
nazi von vorne nazi von hinten
derDrohn schrieb:

Anbei ein Brief von einem Imkerkollegen.

auch etwa in den Medaillen die zur Honigprämierung verliehen werden und scheinbar der Naziizeit entsprungen sind, jedenfalls den "Gau Medallien" optisch entsprechen.

... ja das ist natürlich der Hammer, sowas von Nazi-mäßig.
Vorne und hinten "scheinbar" nur Hakenkreuze ...
Alles muss raus
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@ derDrohn #
derDrohn schrieb:

Anbei ein Brief von einem Imkerkollegen.

Der Drohn

Offener Brief an den Vorstand des Kölner Imkerverein von 1882 e.V. zur Nazi-Vergangenheit des DIB

An den Kölner Imkerverein von 1882 e.V.

Liebe Vorstandsmitglieder den KIV,


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Mir wäre persönlich wichtig nicht Teil eines Vereins zu sein, der sich als Funktionsnachfolger einer Organisation eines Unrechtsstaates sieht und so m.E. -vielleicht auch unbewusst- in einer Nazi-Tradition steht. .
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Stefan Weirich


Offene Antwort an Stefan Weirich:

Einfach austreten.

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