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Volksbegehren in Bayern

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.02.19 um 22:20 Uhr.
@ WolfgangWSchwabe #
WolfgangWSchwabe schrieb:

Habe gerade einen Bericht gelesen wie akut das Insektensterben auf der Erde sich ausbreitet und
davon das Überleben der ganzen Menschheit ob Reich oder Arm abhängt.
Viel Zeit bleibt uns nicht mehr.

Wolfgang
Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur AFP
"The Guardian": "Plummeting insect numbers 'threaten collapse of nature'"

Neue Studie nennt Zeitrahmen
Insektensterben bedroht die Menschheit


Das Sterben der Insekten: Es könnte das gesamte Ökosystem der Erde und damit auch die Menschheit auslöschen. Davor warnen Forscher in einer Studie.






Na ja, die Propheten werden´s überleben, wie immer.
Nix ist unmöglich, nur die Rente ist sicher.
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@ WolfgangWSchwabe #
WolfgangWSchwabe schrieb:

Ich war die ersten Tage auf dem Marienplatz sowas habe ich noch nicht gesehen eine Menschenschlange
von 300 Meter länge und es waren sehr viel junge Leute dabei die Stunden lang angestanden sind. Das hat mich sehr beeindruckt. Wir haben weitweit ein großes Insektensterben. Dafür kann man den Bauern bestimmt nicht alleine die Schuld geben. Es spielen viele negative Faktoren zusammen. Zum Beispiel muß nicht jeden Tag Wurst und Fleisch verzehrt werden usw. Meine Bienen stehen zwischen Wiesen und Feldern. Was ich da so alles erlebe was auf diesen Feldern gespritzt und ausgebracht wird da kanns einem nur die Haare aufstellen. Das meine Bienen das alles überleben gleicht einem Wunder. Sie stehen auf einer Fläche von 10000 qm wo kein Bauer zugreifen kann. (25 Völker)
Aber jetzt zum Volksbegehren: Ziel ist es eine viel bessere Vernetzung der Biotope in Bayern zu erreichen, um Tiere und Pflanzen großflächige geschützte Lebensräume zu bieten. Wir wollen den Einsatz von Pflanzengiften auf den Äckern eindämmen und den Ökolandbau massiv ausbauen. Wir wollen dass Uferrandstreifen, Hecken, Alleen und Streuobstwiesen geschützt werden. So ermöglichen wir nicht nur den Bienen, Vögeln und Schmetterlingen, sondern dem gesamten Artenreichtum bessere Überlebenschancen usw. das ist doch für jeden Imker Musik in den Ohren. Deshalb gehe ich zum Volkbegehren. Falls sie die 1 Millionen stimmen erreichen dann wird sich zeigen was unsere Demokratie in Bayern wert ist. Die Schweiz ist dafür ein super Vorbild.

Gruß Wolfgang

Du schwafelst einen großen Stiefel und betreibst besten Zeitungsjournalismus,
Hauptsache goße Zahlen.
Zugreifen, was für ein beschränkter Ausdruck, kein Mensch interessiert sich dafür, bestenfalls als Bauer denkt man sich hoffentlich macht der keine Schwierigkeiten.
Hab selber Bienen, bin ganz normaler Landwirt, würde inzwischen aber nie einen an meine Felder anwandern lassen, selber habe ich einen festen Standplatz 1 und 3km vom Wohnhaus entfernt.

Deine Quadratmeter sind gerade mal 1 ha.
Sicher ist dass Bienen in einem Radius von 3km unterwegs sind.
Für Honigbienen braucht´s auch kein Wunder sondern gute Betreuung.

Sieh es einfach mal anders herum, so schlecht kann es gar nicht sein wenn mit einen Völkern alles stimmt.
2
 
@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Na ja, die Propheten werden´s überleben, wie immer.
Nix ist unmöglich, nur die Rente ist sicher.


Nicht nur die Propheten

Ich weis gar nicht wieviele weltuntergänge ich schon über lebt habe. Und bin immer noch nicht alleine auf dieser zerstörten Welt.

Und wenn es den Propheten ernst wäre, wüssten sie sinnvoller es zu tun, als ihren Erfolg auf dem rücken anderer zu suchen

Aber die Angst der dummen ist eben ein guites Geschäft, und mit steigendem Bildungsstand verblödet unsere gesellschaft zunehmend.
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@ Imka #
Imka schrieb:

Mein Gott, jetzt hört doch endlich mal auf mit dieser Panikmache. Es könnte, es wird vermutet, es wird prognostiziert, etc. etc. Hat die Welt keine anderen echten Sorgen? Viel wahrscheinlicher ist doch, dass die so intelligenten Menschen sich mit ihren so überaus effizenden Waffensystemen selbst vernichten.

Hört endlich auf die Menschen für dumm zu verkaufen und stetig ein Schreckensszenario hoch zu spielen. Was ist denn noch alles zu erwarten? Klimakatastrophe, Weltuntergang infolge Insektentod, und, und, und.
Vor ca. 20 Jahren war das Waldsterben angesagt. Es ist aber ausgeblieben!
Auch wurde das Verschwinden der Eisbären prognostiziert. Das Gegenteil ist eingetreten. Nun ist der Bestand um das 10fache gewachsen und laut akuteller Meldung von gestern bei ARD, wurde ein Eisbär-Notstand auf einer Insel am Polarkreis ausgerufen, weil es dort so viele Eisbären gibt, dass diese zwecks Nahrungssuche sogar die Menschen angreifen und jagen.

Man sollte doch alles etwas objekter betrachten und nicht das Vorgekaute wieder geben.

LG
Imka


die Umweltproblematik ist schon sehr real und hat das Zeug unsere Art zu vernichten. Das Waldsterben ist ein erstes Teilsymptom der Umweltproblematik gewesen. Wir haben damals ganz gut die Kurve gekriegt, dadurch dass Katalysatoren und Entschwefelungsanlagen in PKWs und Industrieanlagen eingebaut wurden. Ebenso bei dem Ozonloch, wo wir (erstmals) als Menschheit reagiert haben und FCKWs verboten haben.

Also besser sich damit beschäftigen und reagieren, als den Kopf in den Sand stecken.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.02.19 um 23:11 Uhr.
@ Rolf #
Rolf schrieb:
die Umweltproblematik ist schon sehr real und hat das Zeug unsere Art zu vernichten. Das Waldsterben ist ein erstes Teilsymptom der Umweltproblematik gewesen. Wir haben damals ganz gut die Kurve gekriegt, dadurch dass Katalysatoren und Entschwefelungsanlagen in PKWs und Industrieanlagen eingebaut wurden. Ebenso bei dem Ozonloch, wo wir (erstmals) als Menschheit reagiert haben und FCKWs verboten haben.
Also besser sich damit beschäftigen und reagieren, als den Kopf in den Sand stecken.
Jo.
... und die Wassernot in Afrika kriegen wir auch noch umgehend in den Griff,
wenn hier alle statt auf`s WC auf den Komposthaufen xxxxxx gehen ...


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@ Rolf #
Rolf schrieb:

die Umweltproblematik ist schon sehr real und hat das Zeug unsere Art zu vernichten. Das Waldsterben ist ein erstes Teilsymptom der Umweltproblematik gewesen. Wir haben damals ganz gut die Kurve gekriegt, dadurch dass Katalysatoren und Entschwefelungsanlagen in PKWs und Industrieanlagen eingebaut wurden. Ebenso bei dem Ozonloch, wo wir (erstmals) als Menschheit reagiert haben und FCKWs verboten haben.

Also besser sich damit beschäftigen und reagieren, als den Kopf in den Sand stecken.


Na, wenn man es sich so zu zurecht biegt und es glaubt, dass dies alles als menschlicher Erfolg zu verbuchen ist, dann weiter so! Ich will niemand seinen Glauben nehmen!
Das Ganze ist doch schon wie Religion. Man will einen Glauben verbreiten, der aber nicht hinterfragt werden darf.
Je mehr das Gleiche glauben, um so glaubhafter wird es angeblich und die Gläubigen faseln stetig die gleichen Gebete herunter, ohne noch zu registrieren, was sie überhaupt von sich geben. Glaube bedeutet letztlich, sich einer Annahme zu unterwerfen, diese nicht zu hinterfragen, damit dieser Glaube nicht erschüttert wird. Wer sich dann außerhalb dieser "Glaubensgemeinschaft" stellt, wird schnell als Ketzer verurteilt. Gut, dass die Zeit der Hexenverbrennungen vorbei ist.

Soll das jetzt das letzte Aufbäumen sein um noch einige Dumme für das Volksbegehren zu begeistern?
Ich bin froh, wenn der Spuck vorbei ist, denn es hat vorrangig dazu geführt, dass zwischen Imkern, so wie Imkern und Landwirten, sinnlos Gräben aufgerissen wurden. Ich billige jedem zu, sich objektiv zu informieren und entsprechend zu entscheiden, doch nach meiner Feststellung war alles eine überzogene Stimmungsmache, nur um einen Erfolg einzufahren.

Meine Bienen bedürfen keiner Rettung, weil sie in besten Händen sind.

LG
Imka

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@ Imka #
Imka schrieb:

Na, wenn man es sich so zu zurecht biegt und es glaubt, dass dies alles als menschlicher Erfolg zu verbuchen ist, dann weiter so! Ich will niemand seinen Glauben nehmen!
Das Ganze ist doch schon wie Religion. Man will einen Glauben verbreiten, der aber nicht hinterfragt werden darf.
....

Soll das jetzt das letzte Aufbäumen sein um noch einige Dumme für das Volksbegehren zu begeistern?
Ich bin froh, wenn der Spuck vorbei ist, denn es hat vorrangig dazu geführt, dass zwischen Imkern, so wie Imkern und Landwirten, sinnlos Gräben aufgerissen wurden. Ich billige jedem zu, sich objektiv zu informieren und entsprechend zu entscheiden, doch nach meiner Feststellung war alles eine überzogene Stimmungsmache, nur um einen Erfolg einzufahren.


Liebe Imka,
ja, die Sachlage ist schon oft komplex und in sofern ist es auch oft schwer, richtig und falsch voneinander zu trennen. Andererseits scheint doch zumindest beim Insektensterben kein vernünftiger Zweifel möglich, oder erinnerst du dich nicht mehr an die verklebten Windschutzscheiben früher nach 200 km Fahrt? Ganz abgesehen davon, dass sich die Wissenschaft sehr einig ist und Effekte wie gehäufte Allergien auch in die Richtung zeigen. Aber gut, es ist natürlich angenehmer, die Augen vor den Folgen unserer Lebensweise zu verschließen.
Mir ist bewusst, dass die Bauern nur um ihre Existenz fürchten, aber es ist nun mal so, dass sie in dem aktuellen System mit internationalen Märkten und Überproduktion dazu gezwungen sind möglichst rationell und damit umweltschädlich zu wirtschaften. Ich weiss, es gibt KULAP und VNP, aber Fakt ist eben, dass die bisherigen Anstrengungen das Artensterben nicht gestoppt haben.
Und, dass es nicht nur um unsere Honigbienen geht, wissen wir doch mittlerweile alle.
Lg Rolf
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@ Nordbiene #
Nordbiene schrieb:

Was geschieht, wenn das Volksbegehren rechtsgültig wird:

Wird der Bayerische Landtag die Gesetzesvorlage annehmen? --> unwahrscheinlich.
Wird dann der durchzuführende Volksentscheid die notwendige Mehrheit erzielen? --> unwahrscheinlich.

Fazit: Es bleibt alles, wie es ist. Viel Lärm um nichts. Genützt hat es den Initiatoren von ÖDP, Grünen und SPD.

Es ist reiner Wahlkampf. Mehr nicht.

Gruß
Nb


Das kann man aus der Ferne so trivial wohl nicht beurteilen...
Ich erinnere mal an den Volksentscheid 2010 zum Nichtraucherschutz. Das Thema hatte damals die Bevölkerung fulminant bewegt. Und heute sind alle übereinstimmend froh, ein solches Gesetz bekommen zu haben. Diesselbe Stimmung wie damals ist auch jetzt zu spüren. In zahllosen Gesprächen hatte ich schon den Eindruck, dass man insgesamt die Schnauze voll hat - vor allem von der industrialisierten Landwirtschaft.

Ich wiederhole mich: Söder hat ja bereits einen eigenen Gesetzesentwurf der Staatsregierung angekündigt, nach dem grandiosen Start des Volksbegehrens. Er kann es sich schlichtweg nicht leisten, die Befindlichkeiten der schätzungsweise 10 bis 15 Prozent Unterstützer, sprich Wähler zu ignorieren. Das sehe ich als Erfolg der Basisdemokratie, die wir in Zukunft intensivieren müssen.

Fazit: Es bleibt nichts, wie es ist.


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@ Rolf #
seltsam, dass alle Bioverbände und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und das Agrarbündnis BGL/TS das Volksbegehren unterstützen.

[www.topagrar.com]

Ja, sehr seltsam. Aber man kann offensichtlich nicht mehr so einfach zurück. Wenn Stümper Politik machen, dann ist man nicht in Absurdistan, sondern in Bayern

Vielleicht ist das Volksbegehren auch nur der letzte Beweis, dass die meisten Menschen unwillig sind, Gesetzestexte zu lesen und zu verstehen. Und eben darauf angewiesen sind, was ihnen andere einflüstern.

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.02.19 um 07:42 Uhr.
@ 0 #
Ich gehe davon aus, daß der Unfug durchgeht. Rettet die Bienen ist zugegebenermaßen eine griffige Schlagzeile, weiter liest Ottonormalverbrauer nicht, und Unterschreibt. Auslöffeln müßen es dann ja (vordergründig) andere. Daß der Blödsinn auf die Verbraucher wieder zurückfällt, dafür reicht der Horizont nicht!

Auch für mich ist dieses Volksbegehren eine Lehrstunde der Demagogie und des Populismus. Das Volksbegehren bzw. dessen Zulauf hat mir erst richtig klar gemacht, warum die AfD so einen steilen Aufstieg hinter sich hat. Menschen sind einfach zu anfällig für einfache Schlagworte und einfache Lösungen.
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