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Volksbegehren in Bayern

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Ziel des Volksbegehrens ist es nicht "auf die Landwirte einzuhauen". Ganz im Gegenteil. Es geht darum unzusteuern, weg von industrieller Landwirtschaft, die auf lange Sicht nur zur Verarmung der Natur und Zerstörung der bäuerlichen Familienbetriebe führt. Ich glaube da sind sich doch alle einig, dass der aktuelle Weg in die Irre führt. Die Frage ist nur, ob das Volksbegehren konkret hilft?

Und da sehe ich eine ganze Reihe Massnahmen, die in die richtige Richtung gehen:
- 10% Wiesen dürfen erst nach dem 15. Juni gemäht werden.
- Gewässerrandstreifen (min 5m) dürfen nicht mit Pestiziden behandelt werden.
- mehr Ökolandbau
- Lichtverschmutzung begrenzen und vor allem
- Biotopverbund statt isolierter Biotope.


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@ Rolf #
Ein Teil davon ist schon Gesetz,
zudem klammerst du hier bewußt oder unbewußt das Hauptproblem aus,
nämlich die Luftverschmutzung durch alle Verbrennungsmotoren, sowie Industrie und Kraftwerksbetrieb.
Dadurch mehr
CO 2, die Vegetation ist früher,
die Insekten, die nach der Tageslänge ihr Brutgeschehen steuern kommen zu spät und finden keine Nahrung, das ist die Hauptursache des Insektenschwunds, ja nach Jahr und Region halt noch verschieden.

Dazu müßte man als allererstes mal den Verkehr insgesamt angehen.
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@ Rolf #
Rolf schrieb:

Ja,ja. Die dummen Grünen und Ökos. Alle doof und praxisfern. Fakt ist aber dass die Grünlandflächen in Bayern von 2003 bis 2017 um mehr als 90000 ha geschrumpft sind. Und dass die Insekten sterben (nach der Krefelder Studie um mehr als 60% in 30 Jahren), ist doch auch unbestritten. Also wo liegt dann das Problem? Und was ist zu tun?

Und die Grünen, danke dass Atomkraft adios ist, (das Problem der Luftverschmutzung muß halt anders gelöst werden), empfinde ich als scheinheilig,
alles wird dem Normalo aufgehalst, bei uns in BW haben wir eine idiotische Schulreform, durch Oberlehrer Kretschmann, der Herr ist dazuhin in forderster Front mit Berufsdemonstranten bei Stuttgart 21 mitmarschiert, als es noch kein Fukushima gab, nur für hohe Wahlprozente.

Vor unpopulären Maßnahmen schrecken sie genauso zurück.
Als Beispiel der Flughafen Friedrichshafen, defizitär, ein Fall für die Schließung, Zürich und Memmingen sind in unmittelbarer Nähe.

Bei den Grünen könnte man das doch nachsehen, aber da trauen sie sich nicht,
das sagt uns doch, dass ganz normale Politik betrieben wird, zum wohle der eigenen Absicherung.

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@ Rolf #
Rolf schrieb:

Ziel des Volksbegehrens ist es nicht "auf die Landwirte einzuhauen". Ganz im Gegenteil. Es geht darum unzusteuern, weg von industrieller Landwirtschaft, die auf lange Sicht nur zur Verarmung der Natur und Zerstörung der bäuerlichen Familienbetriebe führt. Ich glaube da sind sich doch alle einig, dass der aktuelle Weg in die Irre führt. Die Frage ist nur, ob das Volksbegehren konkret hilft?

Und da sehe ich eine ganze Reihe Massnahmen, die in die richtige Richtung gehen:
- 10% Wiesen dürfen erst nach dem 15. Juni gemäht werden.
- Gewässerrandstreifen (min 5m) dürfen nicht mit Pestiziden behandelt werden.
- mehr Ökolandbau
- Lichtverschmutzung begrenzen und vor allem
- Biotopverbund statt isolierter Biotope.

Ganz einfache Fragen, bevor ich kommentiere: Bist du Landwirt? Beziehst du dein Haupteinkommen aus der eigenen Landwirtschaft?
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@ Rolf #
Rolf schrieb:

Ziel des Volksbegehrens ist es nicht "auf die Landwirte einzuhauen". Ganz im Gegenteil. Es geht darum unzusteuern, weg von industrieller Landwirtschaft, die auf lange Sicht nur zur Verarmung der Natur und Zerstörung der bäuerlichen Familienbetriebe führt. Ich glaube da sind sich doch alle einig, dass der aktuelle Weg in die Irre führt. Die Frage ist nur, ob das Volksbegehren konkret hilft?

Und da sehe ich eine ganze Reihe Massnahmen, die in die richtige Richtung gehen:
- 10% Wiesen dürfen erst nach dem 15. Juni gemäht werden.
- Gewässerrandstreifen (min 5m) dürfen nicht mit Pestiziden behandelt werden.
- mehr Ökolandbau
- Lichtverschmutzung begrenzen und vor allem
- Biotopverbund statt isolierter Biotope.



Rolf
du bist ein Balkonlandwirt sonst wäre dir bekannt: Seit über 5 Jahre gilt ein Gewässerrandstreifen von 10 m.
Willst du den Bauern vorschreiben dass er bis 15. Juni Heu oder Silage füttert?
Lichtverschmutzung braucht man nicht in ein "Volksbegehren", welches hauptsächlich die Landwirtschaft betrifft, reinpacken.
Zum Biotopverbund: Wenn du ein klitzekleine Ahnung von unserer Tier- und Pflanzenwelt hättest dann wüsstest du wie anpassungsfähig unsere Natur ist.
Da werden Bürger, welche die Natur vom Fernsehen und der lila Kuh kennen, gegen die Landwirtschaft instrumentalisiert.
Das sieht man am besten daran was du publizierst.
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Fritzle er schrieb 10 % der Wiesen erst nach dem 15 Juni mähen . Deswegen muss man nicht bis dahin Silage füttern .
Wenn das die Mehrheit möchte , dann soll doch das kein Problem sein ! Ich würde mich da denen beugen die das wollen !
ABER , dafür muss es einen finanziellen Ausgleich geben und zwar in vollem Umfang bzw eigentlich noch darüber.
Aber das wird die Insekten nicht retten !

Das wäre ein ganzes Paket das aber viele einzelne treffen würde die dann plötzlich nix mehr davon wissen wollen würden .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Rolf #
Ziel des Volksbegehrens ist es nicht "auf die Landwirte einzuhauen". Ganz im Gegenteil. Es geht darum unzusteuern, weg von industrieller Landwirtschaft, die auf lange Sicht nur zur Verarmung der Natur und Zerstörung der bäuerlichen Familienbetriebe führt. Ich glaube da sind sich doch alle einig, dass der aktuelle Weg in die Irre führt. Die Frage ist nur, ob das Volksbegehren konkret hilft?

Und da sehe ich eine ganze Reihe Massnahmen, die in die richtige Richtung gehen:
- 10% Wiesen dürfen erst nach dem 15. Juni gemäht werden.
- Gewässerrandstreifen (min 5m) dürfen nicht mit Pestiziden behandelt werden.
- mehr Ökolandbau
- Lichtverschmutzung begrenzen und vor allem
- Biotopverbund statt isolierter Biotope.

Nur die Initiatoren haben nicht verstanden, dass der gewählte Ansatz zwar der einfachste, aber gerade deshalb der falsche ist.
Verbote oder Auflagen für die Landbewirtschaftung einzuführen ist halt sehr einfach durchzuführen, führt aber zu Folgeproblemen, die nicht gelöst werden: Wer trägt die Kosten der Produktionsverteuerung? Die Kosten der Mindererträge? Wer kauft die vermehrt erzeugten Bioprodukte? usw.

Lichtverschmutzung ist ein schönes Beispiel: bei uns in der Stadt hat man vor einiger Zeit neue Laternen eingeführt, die weniger hell gestrahlt haben. Hat zu geringeren Stromverbrauch geführt. Wegen großer Klagen der Bevölkerung wurde diese Maßnahme rückgängig gemacht, es war den Leuten einfach zu dunkel auf den Straßen.
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@ fritzle #
fritzle schrieb:

Rolf
du bist ein Balkonlandwirt sonst wäre dir bekannt: Seit über 5 Jahre gilt ein Gewässerrandstreifen von 10 m.
Willst du den Bauern vorschreiben dass er bis 15. Juni Heu oder Silage füttert?
Lichtverschmutzung braucht man nicht in ein "Volksbegehren", welches hauptsächlich die Landwirtschaft betrifft, reinpacken.
Zum Biotopverbund: Wenn du ein klitzekleine Ahnung von unserer Tier- und Pflanzenwelt hättest dann wüsstest du wie anpassungsfähig unsere Natur ist.
Da werden Bürger, welche die Natur vom Fernsehen und der lila Kuh kennen, gegen die Landwirtschaft instrumentalisiert.
Das sieht man am besten daran was du publizierst.


Die Nutzung von Uferstreifen ist in allen Bundesländern eingeschränkt - außer in Bayern. In Baden-Württemberg zum Beispiel müssen zwischen Ackerland und Wasser mindestens fünf Meter Platz bleiben. Im Freistaat wird der Uferstreifen nach Wasserrecht nicht vorgeschrieben. "Hier liegt im Wesentlichen das ganze Problem", erklärt Gerhard Schwab. Er ist ein sogenannter Bibermanager und damit für die in Bayern tätigen Biberberater verantwortlich.
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@ Rolf #
[quote]Rolf schrieb:




Wieder nur zum Teil richtig zittiert. In BW darf bis 5m an das Gewässer bewirtschaftet werden. Aber Dünge- oder Pflanzenschutzmassnahmen dürfen 10m Abstand nicht unterschreiten. Bei bestimmten PSM ist der Abstand wesentlich größer.
Allerdings würde ich keine Biberansiedlung dulden. Ergibt eine Enteignung durch die Hintertür-
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Seit 5 jahren schon Gesetz, man hatte nur Zeit die Ackerfläche andersweitig gegen Grünland einzutauschen.
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