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Volksbegehren in Bayern

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@ jakobleipzig #
jakobleipzig schrieb:

BFex, diesem gern propagiertem Bild widerspreche ich genauso gern:
Wenn Du es WILLST, findest Du die Medien, in denen Pro&Contra normale Diskussionsform sind. Halt nicht Bild, facebook, privat-TV und anderes oberflächliches Zeug.


Grundsätzlich ist das richtig, wie das Video von Pollmer und die Diskussion hier beweist. Aber in der Wissenschaft gibt es richtig und falsch. Leider ist das nicht immer leicht zu erkennen, wenn man vorrangig einer anderen Beschäftigung nachgeht. Deshalb verlässt man sich eben (vor allem in wichtigen Fragen) auf "Experten". Im Fall des Artensterbens ist aber vielleicht doch für jeden über 45 leicht zu erkennen, dass sich etwas verändert hat.

Vielleicht sollte man auch überlegen, welches Risiko mit einem "weiter so" verbunden ist: Würdet ihr in einem Flugzeug weiterfliegen, in dem eine Niete nach der anderen wegplatzt? Genau dasselbe passiert im Moment mit unserem Lebensraum "Natur".
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@ jakobleipzig #
jakobleipzig schrieb:

BFex, diesem gern propagiertem Bild widerspreche ich genauso gern:
Wenn Du es WILLST, findest Du die Medien, in denen Pro&Contra normale Diskussionsform sind. Halt nicht Bild, facebook, privat-TV und anderes oberflächliches Zeug.


...nö, jakobleipzig – das ist kein Widerspruch! Da bin ich ganz Deiner Meinung.
Natürlich finde ich die Quellen und Informationen, um mir eine eigene Meinung zu bilden.

Ich behaupte aber einfach mal, daß von den 1.745.383 Millionen Unterzeichnern sich die wenigsten die Mühe gemacht haben, vor ihrer Unterschrift wissenschaftliche oder wenigstens einigermaßen seriöse Quellen zu befragen.

Da waren die von Dir genannten (Bild, facebook, privat-TV und anderes oberflächliches Zeug) oder im Biene-Maja-Kostüm tanzende Aktivisten die Stichwortgeber (= Mainstream)

Die Öffentlich-Rechtlichen sind übrigens auch gerne mit dabei. Da wird dann auch schon mal die Abbildung einer Honigbiene mit "Wildbiene" untertitelt.
(Zum Beispiel gestern um 19.00 Uhr in den heute-Nachrichten)

Oder es wird ein Imker präsentiert, der mit seinen 2-4 Völkern angeblich zum Artenschutz beiträgt.


Getretener Quark wird breit - nicht stark!

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.02.19 um 16:43 Uhr.
@ Rolf #
Rolf schrieb:

Grundsätzlich ist das richtig, wie das Video von Pollmer* und die Diskussion hier beweist. Aber in der Wissenschaft gibt es richtig und falsch.


Jein! Profanes Beispiel:
Vor Jahren noch waren Butter, Koffein und sogar Eier ein wahres Teufelszeug, das man am Besten nur in homöopathischen Dosen genießen sollte – wenn überhaupt. Mittlerweile ist dem nicht mehr so! Was ist/war jetzt wann richtig oder falsch?


*der einzige Punkt, in dem ich Herrn Pollmer persönlich aus dem Stand heraus widersprechen könnte, wäre die Geschichte mit der besseren Aerodynamik heutiger Autos. Das ist Bulls... !
Denn ich bin in den letzten 30 Jahren garantiert nicht stromlinienförmiger geworden und mein Motorrad hat auch keine Windschutzscheibe. Trotzdem habe ich auf Helm und Kombi keinen Streußelkuchen aus Insekten mehr – ich werde das in diesem Sommer noch mal verstärkt beobachten.
Nicht, daß das nur eine gefühlte Erfahrung ist...

Getretener Quark wird breit - nicht stark!

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@ BFex #
Vielleicht fährst du heute nur gemütlicher als in früheren Zeiten.
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@ BFex #
Läst sich einfach erklären: Viele Hunde sind des Hasen - - -
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@ Rolf #
Rolf schrieb:

Liebe Landwirte,

Offenbar gibt es zum Thema Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern auf Seiten der Landwirte Missverständnisse, die durch den Bauernverband und einseitige Medienberichte erzeugt werden. Es geht den Initiatoren des Volksbegehrens überhaupt nicht darum, auf den Landwirten rumzuprügeln, wenn auch aktuell vom Bauernverband dieser Eindruck erzeugt wird.


...

P.S: ich bitte auch mal die Berichterstattung der Medien zu hinterfragen.

Rolf schrieb:

[www.donaukurier.de]


Daraus ein Zitat von Experte Michael Schrödl:

… im Umland, wo hauptsächlich Monokulturen und Intensivlandwirtschaft betrieben werden. Dort werden Pestizide eingesetzt, wovon ein Großteil schon beim Spritzen verloren geht, zum Beispiel ins Grundwasser.


Da kann ich nur noch verwundert den Kopf schütteln.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 22.02.19 um 16:29 Uhr.
@ Gyllekologe #
Gyllekologe schrieb:

Daraus ein Zitat von Experte Michael Schrödl:

… im Umland, wo hauptsächlich Monokulturen und Intensivlandwirtschaft betrieben werden. Dort werden Pestizide eingesetzt, wovon ein Großteil schon beim Spritzen verloren geht, zum Beispiel ins Grundwasser.


Da kann ich nur noch verwundert den Kopf schütteln.


....dann schütteln sie mal!
Schüttellähmung kann auch auf PSM zurückzuführen sein.

Gute Besserung
[www.focus.de]


InBy
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Dieser Beitrag wurde am 22.02.19 um 16:28 vom Autor gelöscht.
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Genau so steht´s da drinne:


Schrödl: Die deutlichste Abnahme ist auf dem Land, also in der "Natur" zu beobachten. Auf der gleichen Fläche gibt es in München mehr Tierarten als auf einer beliebigen Fläche außenrum. Das ist bei den Leuten noch nicht so angekommen. Viel dramatischer als in der Stadt ist es im Umland, wo hauptsächlich Monokulturen und Intensivlandwirtschaft betrieben werden. Dort werden Pestizide eingesetzt, wovon ein Großteil schon beim Spritzen verloren geht, zum Beispiel ins Grundwasser. Die Äcker werden so lebensfeindlich und die Fläche außenrum ebenso.

Dramatischer als in der Stadt.............
In der Stadt hat es halt schon weniger Insekten, deshalb können es nicht weniger werden,
und mehr Arten vielleicht weil typische Insekten die die Gebäude nutzen ja auf dem flachen Land nicht vorkommen.

Man könnte nun auch lästern, wenn die Pestizide im Wasser sind, dann sind sie wenigstens nicht im Boden.

Vielleicht ist war es nur unglücklich formuliert, aber man möchte hoffen, dass er wirklich Experte ist und nicht nur Großmaul.

An der Stelle darf auch mal erwähnt werden, dass es auch in großen Naturschutzgebierten zu Rückgängen an Insekten kommt die man nicht mit Nahrungsmangel erklären kann.
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@ INBy #
Nein, es ist Tatsächlich nur die Verwunderung darüber zu welchen niederen Mitteln ein Wissenschaftler greift, um Geld für seine Forschung einzuwerben.
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