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Volksbegehren in Bayern

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Vielleicht lässt diese Meldung mache nachdenklich werden

[www.topagrar.com]

Frederic Vester würde bei so was warscheinlich im Grage rotieren...
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@ altilla #
Wenn gegen sowas politisch vorgegangen wird, wäre das vermutlich das Aus für Bio und Öko-Landbau in Germanistan. Auch Tomaten in LKw aus Spanien angekarrt sind nicht nur preisgünstiger, sondern auch noch viel mehr Öko-Bio als die um die Ecke, die gedüngt, bewässert, gespritzt in Gewächshäusern oder Folien temperiert werden müssen. Alleine deren CO2-Bilanz ist dreimal kleiner als die deutsche/niederländische Tomate.
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@ Varroazuechter #
Varroazuechter schrieb:
Wenn gegen sowas politisch vorgegangen wird, wäre das vermutlich das Aus für Bio und Öko-Landbau in Germanistan. Auch Tomaten in LKw aus Spanien angekarrt sind nicht nur preisgünstiger, sondern auch noch viel mehr Öko-Bio als die um die Ecke, die gedüngt, bewässert, gespritzt in Gewächshäusern oder Folien temperiert werden müssen. Alleine deren CO2-Bilanz ist dreimal kleiner als die deutsche/niederländische Tomate.
Eher nur ein Zehntel ...
Aus Spanien (unter Plastikfolie): 1kg CO2 (da nur LKW)
Aus Holland (Gewächshaus): 10 kg CO2 ... ( Heizung, Beleuchtung etc. )


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@ immenguru #
immenguru schrieb:

Eher nur ein Zehntel ...
Aus Spanien (unter Plastikfolie): 1kg CO2 (da nur LKW)
Aus Holland (Gewächshaus): 10 kg CO2 ... ( Heizung, Beleuchtung etc. )


Ja, meine Herren. Dann empfehle ich euch, einmal nach Tomaten und Gemüseanbau in Spanien zu googeln.
Alles eitel Sonnenschein.
Wo Grün draufsteht ist Murks drin
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@ atlas35 #
Von eitel Sonnenschein war in unseren Beiträgen nicht die Rede. Mir ist im Übrigen völlig gleichgültig, ob die Kartoffeln aus Agypten und die Tomaten aus Spanien billiger sind.
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atlas35 schrieb:

Ja, meine Herren. Dann empfehle ich euch, einmal nach Tomaten und Gemüseanbau in Spanien zu googeln.
Alles eitel Sonnenschein.


Ich denke, "atlas35" meint die Region Almeria

Provinz Almeria

Falls das hier mit dem Link auf Google-Maps klappen sollte:

Satelliten-Bild bei Google

Da ist mir der Apfel aus dem Alten Land lieber.

Regional und Saisonal sollte die Zunkuft sein.
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@ Schnuckenbock #
Das ganze gehört ja hier nicht in den Trööt. Aber: die Sache mit regional und saisonal ist Augenwischerei. Überleg mal worauf dann alles verzichtet werden muss A wie Apfelsine, B wie Banane.... saisonweise auf W wie Weizen, muss jetzt bereits in die EU eingeführt werden. Und die Gewürze erst....

Wenn schon, denn schon
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@Varroazuechter

Das gehört hier sehr wohl her. Soweit mir bekannt ist, beinhaltet das Volksbegehren in Bayern auch starke Eingriffe in die Betriebsweise der bayerischen Landwirtschaft. Wird im Zuge dieses Volksbegehrens nicht auch immer wieder die Stärkung der heimischen, insbesondere der kleineren Betriebe unterstrichen ?
Stärken kann man die heimischen Betriebe, indem man sich bemüht, deren Produkte zu konsumieren.
Ein Landwirt produziert das, was er gut vermarkten kann und wodurch er seine Existenz und die der Familie und der Mitarbeiter sichern kann. Beachtet er die Wirtschaftlichkeit seines Betriebes nicht, so sind seine Tage als produzierender Landwirt gezählt und er kann die Bude zuschließen.
Direktvermarktende Betriebe horchen und lauschen ständig, was ihre Kunden gerne hätten. Wenn ein Bedarf an Eiern aus mobilen Kleinställen mit Freilandhaltung gesehen wird, dann wird kalkuliert und ggf. so ein Ding angeschafft. Man könnte sich auch vorstellen, daß Direktvermarkter sich in Bezug auf den Einsatz bestimmter PSM beschränken würden, wenn die Kunden es wünschen würden und der Verzicht nicht wider allem gutem Fachwissen ist. Es ist fast immer nur eine Frage des Preises.

Gerade Weizen ist ein Weltmarkt. Wenn man zum Weltmarktpreis nicht produzieren kann, dann läßt man entweder den Anbau oder hat anschließend das Lager voll. Gerade bei Weizen hört man, daß man aufgrund der Düngeverordnung eventuell Probleme mit der Backfähigkeit bekommen kann. Wer kauft einem dann Weizen ab, den man nicht für Backwaren nutzen kann ?
Wenn ich mir in der Vergangenheit die Preise von Getreide angesehen habe, kam mir immer das Grausen. Wie kann man zu dem Preis produzieren ? Auflockerung der Fruchtfolge und Kalkulation im Gesamtpaket mit Vor- und Nachfolgekulturen ?

Apfelsinen und Bananen waren vor nicht allzulanger Zeit Luxusprodukte, die es ab und zu mal gab, quasi als Delikatesse. Heutzutage wird alles um den Erdball gekarrt, hauptsache es ist immer auf Wunsch im Ladenregal.
Das Schöne an den Produkten aus entfernten Teilen der Erde ist immer, daß man nicht sieht, wie es produziert wird und welche Auswirkungen es auf die Umwelt hat.

Nahrungsmittel mit Vitamin C kann man meines Wissens nach auch regional im Land produzieren, z.B. Grünkohl und Sanddorn.

Eine größere Vielfältigkeit unserer Kulturen würde der Natur viel Lebensraum bieten. Abwechselungsreiche Kulturlandschaften, an deren Rändern und Übergangsbereichen sich diese Lebensräume ausbilden können, vielleicht auch mit Unterstützung von Blühflächen und Brachen. Extensives Grünland kann eine ganz große Bereicherung für die Natur sein. Obstbäume auf Streuobstwiesen oder als Allee an Feldwegen, die den Platz hergeben, vieles wäre machbar.

Aber: Es muß sich (fast) alles rechnen.

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@ Schnuckenbock #
Schnuckenbock schrieb:

@Varroazuechter

..., beinhaltet das Volksbegehren in Bayern auch starke Eingriffe in die Betriebsweise der bayerischen Landwirtschaft....

Aber: Es muß sich (fast) alles rechnen.



Ach! Hieß es nicht es geht nicht gegen die Bauern?

Der Mangel an Weizen in der EU hat nichts mit der Backfähigkeit zu tun!
Und wenn ich eine Banane essen will, werde ich mir das von irgendwelchen Petersiliengurus nicht verbieten lassen.
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