Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Salzwiesen Tracht - Geht das?

@ CuxImker #
CuxImker schrieb:

Hallo Anker,

Dennoch wird es Insulaner geben die eigene Bienen haben und nicht zur Belegstelle und deren Organisation gehören. Ich denke dieses wird für die einheimische Bevölkerung möglich sein, wenn bestimmte Auflagen beachtet werden.

Gruß
Bernhard


Es gibt auf den ostfriesischen Inseln keine Bienenhalter, außer die vom Landesverband gestellten Völker zur Zucht, das ist mein Kenntnisstand, aber wer weiß, vielleicht stehen doch hier und da ein paar Buckfastvölker oder die Dunkle.

1
 
@ CuxImker #
CuxImker schrieb:
Hallo Imka,
genau das habe ich hier mit meinem Posting versucht zu erreichen.
In meinem Einzugsgebiet hier gibt es solch ausgedehnte Salzwiesen nicht. So habe ich gehofft, dass sich ein Imker aus dem Küstenbereich angesprochen fühlt und möglicherweise antwortet.
Grüsse aus Cuxhaven
Bernhard

Hallo,
2017 habe ich mit meiner Frau ein paar Tage Urlaub in Cuxhaven-Sahlenburg gemacht. Von dort sind wir etwa 20 km an der Küste lang Richtung Westen geradelt. Meine dabei auch Salzwiesen gesehen zu haben, auch Stände mit Marmelade und evtl. Honig vor Bauernhöfen.
Karl
0
 
@ CuxImker #
CuxImker schrieb:

Hallo Anker,
vielleicht haben wir uns da falsch verstanden.

Ich habe nicht vor, irgend eine Insel an zu wandern. Ich denke auch das wird kaum möglich sein.

Dennoch wird es Insulaner geben die eigene Bienen haben und nicht zur Belegstelle und deren Organisation gehören. Ich denke dieses wird für die einheimische Bevölkerung möglich sein, wenn bestimmte Auflagen beachtet werden.

Gruß
Bernhard


Nein,nein ich habe dich nicht falsch verstanden, nur irgendwie sind hier die Inseln aufgetaucht.

Es gibt am Festland auch Landgewinnung und somit Salzwiesen.

1
 
#
Ich habe, vor vielen Jahren auf dem Wochenmarkt in Varel mit einem Imker gesprochen und auch seinen Honig probiert.
Wenn ich mich richtig erinnere, so war das Strandastenhonig mit einem sehr hohem Wassergehalt.
Von Salzwiesenhonig habe ich noch nie etwas gehört.
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
0
 
#
Ich staune immer wieder über mein Gedächtnis!
Volltreffer!
[de.wikipedia.org]
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
0
 
@ CuxImker #
CuxImker schrieb:

Moin Anker,
da sehe ich keine Probleme. Im Kreis der Belegstelle ist imkern doch nicht verboten. Du darfst halt nur dort die Rassereinen Bienen der Belegstelle halten.

Gruß
Bernhard

Tach auch,
auf Inseln mit Belegstellen gilt ein Haltungsverbot für "andere"Bienenvölker.
0
 
@ CuxImker #
CuxImker schrieb:

Hallo Anker,
vielleicht haben wir uns da falsch verstanden.

Ich habe nicht vor, irgend eine Insel an zu wandern. Ich denke auch das wird kaum möglich sein.

Dennoch wird es Insulaner geben die eigene Bienen haben und nicht zur Belegstelle und deren Organisation gehören. Ich denke dieses wird für die einheimische Bevölkerung möglich sein, wenn bestimmte Auflagen beachtet werden.

Gruß
Bernhard

Nein ,nicht zulässig.
0
 
@ Honiglang #
Honiglang schrieb:

Ich habe, vor vielen Jahren auf dem Wochenmarkt in Varel mit einem Imker gesprochen und auch seinen Honig probiert.
Wenn ich mich richtig erinnere, so war das Strandastenhonig mit einem sehr hohem Wassergehalt.
Von Salzwiesenhonig habe ich noch nie etwas gehört.

Tach auch,
der Strandasterhonig hat, aus reichlicher Erfahrung, einen Wassergehalt von etwa 17,5-18,5 %.
Hat je nach Jahr eine helle ja fast Akazien ähnliche bis etwas dunklere, aber klare, richtung Bohnenhonig gehende Farbe.
Der "Duft" erinnert an Käsefüße, daran erkennt man den reinen Strandasterhonig.
Der Honig bleibt sehr lange flüssig.
Der geht aber weg wie geschnitten Brot zu sehr guten Preisen. Der Ertrag liegt im Mittel bei 10-20 kg pro Volk. Die Trachtzeit geht vom 15 August bis a.Oktober. Die Standplätze werden gehandelt wie Trüffelbäume !bzw. nicht verraten. Problem ist die Varroabehandlung, vor der Tracht ist nichts außer Drohnenschneiden und Brutentnahme erlaubt und im Oktober kannste Ameisensäure an der Küste fast vergessen. Einige Mitimker gehen auch nur als Winterfutterquelle in die Strandaster.
Strandfliederhonig ist nur eine Beitracht, da im Küstenbereich nur selten und die Blühzeiten sind unterschiedlich,erst der Flieder,dann die Aster. Der speziell von einer großen ostfriesischen Insel angebotene Strandfliederhonig ist klar gesagt nach den DIB-Regeln nicht zulässig, da auf der Belegstelle stark zugefüttert wird und andere Bienenvölker nicht zulässig sind. Das ist ärgerlich, aber der Landesverband hats wohl noch nicht mitbekommen. Dieses Jahr war die Ernte sehr mager, da es im Sommer keine Überflutungen der Salzwiesen gab und von Oben kein Regen kam.
2
 
@ Ochsenkopf #
Moin Ochsenkopf,

danke für Deinen ausführlichen Beitrag. Das die späte Varroabehandlung ein Kriterium sein kann, ähnlich wie bei der Heide, habe ich mir dann fast gedacht.

Das auf den Inseln mit Belegstelle keine anderen Bienen gehalten werden dürfen hatte ich so nicht auf dem Zettel. Stellt in meinen Augen aber eine große Benachteiligung der hier lebenden Bürger in ihrer freien Entfaltung dar.

Grüße aus Cuxhaven

Bernhard
...im früheren Forenleben als "Pirschstock" hier unterwegs!!!
0
 
@ CuxImker #
CuxImker schrieb:
Stellt in meinen Augen aber eine große Benachteiligung der hier lebenden Bürger in ihrer freien Entfaltung dar.

Hallo Bernhard,
hier wie in der Umgebung aller anderen Belegstellen ist das Wohl Vieler höherwertig, wie das "Wohl" des Einzelnen.
Aber so ist das doch immer - denk nur mal an eine Autobahn im Vorgarten oder eine Schnellstraße die um einen Ort herum gebaut wird und nu ist sie auf einmal in deinem Vorgarten oder knapp dahinter..., wo bislang eine grüne Wiese war.
Mit freundlichen Grüßen

1
 
Werde Mitglied der Community Imkerei, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang