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Wieviel Honig fressen die Bienen selbst?

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Wieviel Honig fressen die Bienen selbst?
Einen großen Teil des gesammelten Honigs verbrauchen die Bienen für sich selbst. Sie müssen schließlich auch leben dürfen sollen.

Je nach Literatur und auffassung sind es 2 bis 8 oder 10 kg für den Wabenbau.
Was ist Honigraum ist, zackt der Imker ab, das sind dann auch nach Imker, Tracht, Gegend .... 0,0 bis 100 kg, manche meinen auch mehr.

Wieviel vespern sie aber selbst? 50, 60, 70, 80 kg ??

lg


Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.

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@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:
Wieviel Honig fressen die Bienen selbst?
Wieviel vespern sie aber selbst? 50, 60, 70, 80 kg ??
Als Richtwert:
[www.wilhelmsteiner.eu]


2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.02.19 um 18:50 Uhr.
@ Bienenalex #
Die Frage ist sehr spannend. in dem Link von immenguru stehen 50 kg wobei ich mir schon denke dass das eventuell zu wenig ist.
Wieviel Wachs müssen die Bienen denn je Jahr erzeugen? 3 kg`? dazu brauchen sie schon geschätzt die Energie die in 6 kg honig steckt.
wenn man davon ausgeht dass ein Bienenvolk von april bis Juli über 5 kg bienen verfügt , diese je 6 wochen leben , dann müssen zudem ca 2,5-3 mal diese 5 kg bienen erzeugt werden also 12,5 kg bienen, dafür ist sicher auch mindestens 13 kg honig notwendig. oder ist die futterverwertung der bienen sehr viel schlechter als 80%? die zucker sind hochverdaulich?
ich denke was auch ins gewicht fällt ist energieverbrauch für das wärmen der brut für das kühlen und trocknen des stockes/honigs im sommer, sowie der haltungsbedarf der bienen.
hat zum thema haltungsbedarf von bienen/ insekten jemand von euch Wissen oder kann mir einen link oder Literatur empfehlen? alles in allem würde ich bei einem durchschnittsvolk eher 70-90 kg honigeigenverbrauch schätzen.

Wie würdet ihr die Schätzung von 50 kg in immengurus link einordnen und wie würdet ihr sie begründen/ auf welche leistungen oder verwendungen im bienenstock aufteilen?
MfG xaverl1
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@ xaverl1 #
xaverl1 schrieb:

Die Frage ist sehr spannend. in dem Link von immenguru stehen 50 kg wobei ich mir schon denke dass das eventuell zu wenig ist.
Wieviel Wachs müssen die Bienen denn je Jahr erzeugen? 3 kg`? dazu brauchen sie schon geschätzt die Energie die in 6 kg honig steckt.
wenn man davon ausgeht dass ein Bienenvolk von april bis Juli über 5 kg bienen verfügt , diese je 6 wochen leben , dann müssen zudem ca 2,5-3 mal diese 5 kg bienen erzeugt werden also 12,5 kg bienen, dafür ist sicher auch mindestens 13 kg honig notwendig. oder ist die futterverwertung der bienen sehr viel schlechter als 80%? die zucker sind hochverdaulich?
ich denke was auch ins gewicht fällt ist energieverbrauch für das wärmen der brut für das kühlen und trocknen des stockes/honigs im sommer, sowie der haltungsbedarf der bienen.
hat zum thema haltungsbedarf von bienen/ insekten jemand von euch Wissen oder kann mir einen link oder Literatur empfehlen? alles in allem würde ich bei einem durchschnittsvolk eher 70-90 kg honigeigenverbrauch schätzen.

Wie würdet ihr die Schätzung von 50 kg in immengurus link einordnen und wie würdet ihr sie begründen/ auf welche leistungen oder verwendungen im bienenstock aufteilen?
MfG xaverl1


Hallo Xaverl1,
das Ganze beinhaltet viel Theorie und exakt wird es sich nicht belegen lassen. Ich glaube schon, dass die Werte in dem genannten Link annähernd zutreffen.
Die Verbrauchswerte erhöhen sich aber signifikant, wenn Drohnenbrutschneiden praktiziert wird. Laut Imkermeister Binder ermäßigt jede bebrütete Drohnenwabe den Honigertrag um ca. 5 KG. Bei 4 sinnlos erbrüteter Drohnenwaben sind dies ca. 20 KG Honigverlust. Der dagegen stehende Wachsertrag von den Drohnenwaben mag bei 300 g liegen, wären ca. 2,50 €. Abzüglich Arbeitsaufwand ist es ein Nullsummenspiel.

LG
Imka
0
 
@ Imka #
Die Verbrauchswerte erhöhen sich aber signifikant, wenn Drohnenbrutschneiden praktiziert wird. Laut Imkermeister Binder ermäßigt jede bebrütete Drohnenwabe den Honigertrag um ca. 5 KG. Bei 4 sinnlos erbrüteter Drohnenwaben sind dies ca. 20 KG Honigverlust.

Ich frage mich immer wie so was festgestellt wurde. lg

Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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@ immenguru #
immenguru schrieb:

Als Richtwert:
[www.wilhelmsteiner.eu]

Diese Zahlen von Steiner stimmen nicht.
Alles viel zu wenig kalkuliert.
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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@ Honiglang #
Honiglang schrieb:
Diese Zahlen von Steiner stimmen nicht.
Alles viel zu wenig kalkuliert.
Ich hatte ja
"Richtwert" geschrieben. (Aber der Steiner war halt der 2. Link bei "Google" ... )
... Ich habe da auch schon mal was von 100 -130kg Honigverbrauch p.a. sagen hören ...


Abgesehen davon wird der Eigenverbrauch eines Bienenvolkes sehr von den an verschiedenen Standorten herrschenden Trachtverläufen und von den dort herrschenden ganzjährigern Wetterbedingungen abhängen.

Also imho ein rein theoretischer Wert ... v.a. in den Zeiten der Klimaveränderung ...


1
 
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Das ist von so vielen Parametern abhängig, daß man keine allgemeine Aussage treffen kann.

Mir fällt da immer ein Spruch eines meiner Landwirtschafts-Cousins ein: Jedes Jahr ist anders.

Man denke an die Parameter:

- Volkstärke
- Trachtangebot
- Wetter
- Führung des Volks
- welche Beute
- Ableger machen oder nicht
- und, und, und.

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@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Ich frage mich immer wie so was festgestellt wurde. lg


Dies festzustellen wird wohl kaum möglich sein und stets von der Volksstärke und Entwicklung des einzelnen Volkes abhängen. Es bleibt aber die Tatsache, dass sich kontinuierliches Drohnenbrutschneiden auf den Honigertrag auswirkt, egal wie hoch dieser Verlust geschätzt wird.
Wenn beispielsweise von April - Juni, vier mal, ein Baurahmen ausgebaut und dann vernichtet wird, entspricht dies einem Energieaufwand von 4 - 5 Waben mit Arbeiterinnenbrut. Wenn an Stelle von Drohnenbrut, Arbeiterinnenbrut erzeugt worden wäre, wären dies schätzungsweise 15000 - 20000 Sammelbienen und dies könnte einen Honigmehrertrag von ca. 20 Kg rechtfertigen.

LG
Imka
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.02.19 um 09:35 Uhr.
@ Imka #
Honigmehrertrag von ca. 20 Kg rechtfertigen.

Wenn man
beim Aufbau eines Jungvolkes , und dann bei der angepassten Schiedung und Voksführung im kommenden Jahr auf Drohnenbauvermeidung aus ist, könnte es von der Logik her stimmen.
Nur wollen und brauchen die Damen auch Drohnen.... lg

Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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