Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Verscherzen Imker es sich mit Bauern?

1 2 3 ... 6 weiter »
#
Verscherzen Imker es sich mit Bauern?
Das "Volksbegehren Rettet die Bienen" ist durch, ca. 18% stimmten dafür.

Auch viele Imker, oder sogenannte "Imker", waren dafür und haben teils kräftig die Werbetrommel gerührt; vor allem im Internet.

Sie machen vor allem die Bauern verantwortlich für das "Bienensterben", sehen aber nicht den gesellschaftlichen Zusammenhang, die Zwänge, denen auch die Landwirtschaft ausgesetzt ist.

Bauern beklagen sich bereits über den Pranger von Imkerseite. Dabei sind wir wahre Imker doch auf ein gutes Verhältnis mit der Landwirtschaft angewiesen: auf Absprachen vor Ort, auf gegenseitige Rücksichtnahme während der Spritzung, bei der Aussaat oder bei der Zwischenfrucht.

Treiben nun einige weinige Öko-Chaoten einen Keil in die bislang gute Zusammenarbeit vor Ort? Dies ist zu befürchten. Wir werden die Früchte bald ernten, die die unsägliche Bienenrettungspropaganda hervorbringt. Aber: es sind Früchte des Giftes und der gegenseitigen Anschuldigung.

Der Schuss geht nach hinten los.

Gruß
Nb
Danke für über 10.000 Youtube-Abonnenten: [www.youtube.com] - Mein Imker-Equipment: [imkerforum.nordbiene.de]

Schlagwörter dieses Themas: hinzufügen »

13
 
@ Nordbiene #
Da haben bestimmte Imker wieder mal einen Bummerang geworfen ohne nachzudenken wo der landet. Das ein Bioanbauer noch viel pingeliger darauf achten muß das nicht blüht und aussamt haben doch eine Menge noch nicht mitbekommen.
Er muß dies da er nicht die Mittel eines konwentionellen Landwirts hat, ausuferndes wieder einzufangen.
Auch in Punkto Massentierhaltung wird es den größeren Bienenstandorten an den Kragen gehen. Aber das kennen wir ja schon von - - wir haben es satt.
4
 
@ Hochfeld #
Nachtrag:
Von den Naturmördern beim Sraßenbegleitgrün und den Naturmördern in den komunalen Fachämtern, die die Arbeiten mit Schlägelmulchern auf Ausgreichtflächen vergeben hat noch keiner geschrieben.
Die sachliche Betrachtung vom Luftbild, zumindest von meiner Region, wirkt entlastend für die Landwirtschaft. Gar manscher wird da so rote Ohren bekommen das man die Feuerwehr rufen muß.
3
 
#
Hallo Gemeinde,

Als Imker habe ich hier bei uns viele Gespräche geführt, was die Spritzung der Raps bestände vor und während der Blüte angeht.
Ergebnis war, das die Landwirte ab 18:30 erst in die Bestände gefahren sind und auf eine Blüten Spritzung meist ganz verzichtet haben.
Für mich hat der Dialog auf beiden Seiten viel gebracht, bei mir volle Honigtöpfe und beim Landwirt eine Bestätigung als würde er Seine Arbeit richtig machen. Und der Landwirt will sicher keine Bienen umbringen, und jede Anwendung kostet ihn doch Geld, deswegen muss er das gezielt und Richtig machen, wenn die Schadschwellen erreicht sind.
Nur auf einen Einsatz von Insektiziden können beide nicht verzichten, wenn einerseits der Imker Rapshonig und anderseits der Bauer seinen Körnerraps ernten will.
Das Volksbegehren vorderte dies. Und in Bio gibt's bei uns keinen Raps.
Hoffe das dies in den Nächsten Instanzen noch gestoppt wird.
Trotzdem muss sich was ändern, aber mit Hirn und nicht nur mit Ideologie.

Gruß Hauserer
4
 
@ Nordbiene #
Sorry, meine. Bienen sind nicht auf die Agralobby angewiesen, auch nicht auf Intensivkulturen!

Der Drohn
2
 
#
Ich wusste gar nicht das ÖDP, LBV und die Grünen alles getarnte Imkerverbände sind.
Harry Frankfurt: Wer Lügen (Fakes) verbreitet, respektiert die Wahrheit noch insoweit, als er ihre Aufdeckung fürchtet. Dem Bullshitter ist dies dagegen egal geworden.
3
 
#
Die paar Imker haben das Volksbegehren sicher nicht entschieden, und das ist uns Bauern auch bewußt, der Hauptgrund war meist gefühlt vom Konsumenten da muß man was tun.

Genaugenommen war es vor allem ein Riesenerfolg für die ÖDP, als konserative Grüne sind die urplötzlich
aus der Versenkung wieder auf erstanden, wenn nur die Hälfte der Unterzeichner da mal bei der Wahl sei Kreuzchen macht....................
Als Bauer bekommt man halt mehr Vorschriften, wenn etwas weniger Pflanzenschutz läuft ist das ja auch für beide Seiten ein Nutzen.
3
 
@ Nordbiene #
Nordbiene schrieb:

Das "Volksbegehren Rettet die Bienen" ist durch, ca. 18% stimmten dafür.

Auch viele Imker, oder sogenannte "Imker", waren dafür und haben teils kräftig die Werbetrommel gerührt; vor allem im Internet.

Sie machen vor allem die Bauern verantwortlich für das "Bienensterben", sehen aber nicht den gesellschaftlichen Zusammenhang, die Zwänge, denen auch die Landwirtschaft ausgesetzt ist.

Bauern beklagen sich bereits über den Pranger von Imkerseite. Dabei sind wir wahre Imker doch auf ein gutes Verhältnis mit der Landwirtschaft angewiesen: auf Absprachen vor Ort, auf gegenseitige Rücksichtnahme während der Spritzung, bei der Aussaat oder bei der Zwischenfrucht.

Treiben nun einige weinige Öko-Chaoten einen Keil in die bislang gute Zusammenarbeit vor Ort? Dies ist zu befürchten. Wir werden die Früchte bald ernten, die die unsägliche Bienenrettungspropaganda hervorbringt. Aber: es sind Früchte des Giftes und der gegenseitigen Anschuldigung.

Der Schuss geht nach hinten los.

Gruß
Nb


So einen Stuß habe ich lange nicht mehr gelesen. Wir brauchen ausgerechnet einen "sogenannten" Imker aus Mielkendorf, der 18,4 Prozent der bayerischen Wähler als "Öko-Chaoten" bezeichnet.

Ich empfehle als Lektüre mal die Süddeutsche Zeitung, um sich mal mit dem Thema vertraut zu machen:
Bayern ist so fortschrittlich wie die CSU nie sein wollte





Wir Imker werden hier in Bayern auch weiterhin mit unseren Bauern im gegenseitigen Einvernehmen zusammenarbeiten. Das ist überhaupt nicht der Punkt. Es ging darum, eine Wende in der Agrarpolitik anzustoßen. Bestimmt nicht zum Nachteil der Bauern.
5
 
@ Hochfeld #
Hochfeld schrieb:

Da haben bestimmte Imker wieder mal einen Bummerang geworfen ohne nachzudenken wo der landet. Das ein Bioanbauer noch viel pingeliger darauf achten muß das nicht blüht und aussamt haben doch eine Menge noch nicht mitbekommen.
Er muß dies da er nicht die Mittel eines konwentionellen Landwirts hat, ausuferndes wieder einzufangen.
Auch in Punkto Massentierhaltung wird es den größeren Bienenstandorten an den Kragen gehen. Aber das kennen wir ja schon von - - wir haben es satt.

Kann ich Dir nicht Recht geben.
beim Biobauern in der Nähe sind die Getreide im Sommer schon mal blau von Kornblumen. Die Stoppeln werden nicht gespritzt und sind voller unterschiedlicher Pflanzen.... (Die anderen Felder sind oft nicht nur sauber, sondern rein, vom Mais ganz zu schweigen). Mal nachgefragt meinte er nur lapidar,ihm stört das überhaupt nicht. Das verkommt nächstes Jahr beim Futterholen und er meinte das da vielleicht was mitwächst, Hirtentäschel, usw.,dass den Viechern schmeckt. Er müsse halt nur auf Ampfer und Disteln aufpassen aber das sei auch kein Problem...

Also ganzjährig Pollen- und Nektarvielfalt, ohne Chemie statt Senfblüte im Spätherbst!

Landwirtschaft und Bienen gehörn zusammen wo (noch) in Kreisläufen gedacht wird.
-Egal ob Konv. oder Öko.











2
 
@ schwabenimker #
schwabenimker schrieb:

So einen Stuß habe ich lange nicht mehr gelesen. Wir brauchen ausgerechnet einen "sogenannten" Imker aus Mielkendorf, der 18,4 Prozent der bayerischen Wähler als "Öko-Chaoten" bezeichnet.

Ich empfehle als Lektüre mal die Süddeutsche Zeitung, um sich mal mit dem Thema vertraut zu machen:
Bayern ist so fortschrittlich wie die CSU nie sein wollte





Wir Imker werden hier in Bayern auch weiterhin mit unseren Bauern im gegenseitigen Einvernehmen zusammenarbeiten. Das ist überhaupt nicht der Punkt. Es ging darum, eine Wende in der Agrarpolitik anzustoßen. Bestimmt nicht zum Nachteil der Bauern.


Genau a so iss.
Ich werd mit "unseren" Bauern hier bei uns bestimmt jetzt kein Problem haben. Es gibt keinen Groll deswegen.
Man kennt sich schließlich vor Ort. Die Achtung gegenüber Bienen und Imkern war und ist immer noch da.



1
 
1 2 3 ... 6 weiter »
Werde Mitglied der Community Imkerei, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang