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Aktuell - Fragen an Gesa Lahner
Forum: Aktuell - Fragen an Gesa Lahner
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Kein Honig für Bestäubungsimker?

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Wenn kein Honig reinkommt - und davon genug - kann ich mir bei den im Artikel vorgestellten Preisen nicht vorstellen dass diese Form der Imkerei für den Imker/in was finanzielles bringt. Ich lasse mir gerne belehren.
lg
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 30.03.19 um 06:00 Uhr.
@ schwabenimker #
Ja witzig!. Nachrangig heißt (sofern man ein bisserl Deutsch kann), dass auf etwas weniger wert gelegt wird. Also was ist daran falsch oder nicht zu verstehen.
Wenn du jetzt schon mit McDonalds ankommst, hast du noch vergessen, dass die Madarinenzüchter die Imker mit der Flinte von ihren Feldern jagen, eben weil genau sie überhaupt keine Bestäubung durch die Stechbiester wollen. Denn dann setzen die Früchte Kerne an und die können sie höchstens noch zum Entsaften bringen.
Auch ist immer noch nicht geklärt, ob es sich bei der chinesischen Pinselbestäubungs- Szene im Film "More than honey" nicht doch um einen Saatgutzüchter handelt. Für den ist eine Insektenbestäubung nicht nur nachrangig sondern wertlos.
Und noch was zu Bestäubungsimker: Es soll ja immer noch welche geben, die Völker zu Erbeeren in die Folientunnel stellen. Es wurde sogar behauptet es sollen nur starke Völker sein. Die kannst du anschließend vergessen, weil sie das Brüten einstellen und in kürzester Zeit zusammenfallen. Außerdem verlieren sie ihren Orientierungssinn und finden nicht mehr in ihren Stock zurück.
Wenn Insekten Schmerz empfinden könnten, fällt sowas unter Tierquälerei!!!
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@ Honigzahn #
Südtirol z.B. ist ja ein Mekka des Obstanbaus, und überall wird als regionale Spezialität "Apfelblütenhonig" etc. angeboten.
Wegen Rückstandsungewissheiten würde ich zwar nichts davon kaufen, die wenigsten arbeiten "bio", aber die Honigernte und der Absatz scheinen gut zu laufen.
Alles muss raus
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@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Sie schreibt dieses Jahr in der Zeitschrift BienenundNatur einen Teil der Monatsbetrachtrungen.

den zweiten Teil schreibt Bernhard Heuvel.
lg


Ach so, okay
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@ Hankenuell #


"Rückstandsungewissheiten", der Begriff gefällt mir. Google mal nach dem Ort Mals im Vinschgau oder schau dir am besten den Film "Das Wunder von Mals" an, dann bist du wahrscheinlich in Sachen Südtiroler Äpfel bedient. Oder vom Apfelblütenhonig für 12,10 Euro je 500g
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@ Varroazuechter #
Also nur für den Fall, dass du jünger sein solltest als 10 Jahre bekommst du auf diese ernste Frage eine ernste Antwort. Die GdBBZ (Gemeinschaft der Bestäubungsbienenzüchter) sind fast am Ziel eine Biene zu züchten, die statt Stachel hinten einen Pinsel hat und der Honigmagen zurückgebildet ist. diese Biene wird dann ausschließlich für Bestäubungszwecke verwendet und die lästige und klebrige Honigpanscherei entfällt dann. Außerdem kann sie auch nicht mehr stechen, das Imkerequipement verringert sich zusehens.

Leider dauert es noch etwas und so müssen sich die (Bestäubungs-)Imker leider immer noch mit dem eingetragenen Honig rumplagen.

Diese Antwort kam 3 Tage zu früh. Bis zum 1. Aprl hättest du noch warten können...
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@ Hankenuell #
Hankenuell schrieb:

Südtirol z.B. ist ja ein Mekka des Obstanbaus, und überall wird als regionale Spezialität "Apfelblütenhonig" etc. angeboten.
Wegen Rückstandsungewissheiten würde ich zwar nichts davon kaufen, die wenigsten arbeiten "bio", aber die Honigernte und der Absatz scheinen gut zu laufen.

Das Mekka des Obstanbaus ist wohl eher das "Alte Land" in Norddeutschland.

Das Alte Land ist nicht nur eines der schönsten deutschen Naherholungsgebiete, sondern auch das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Europas. Auf 10 500 Hektar Gesamtanbaufläche werden hauptsächlich Äpfel (90 Prozent), aber auch Birnen und Steinobst gezogen.

Hier finden sich Biobauern zwischen konventionellen - was das mit dem Honig macht darf jeder für sich entscheiden.
Der Mensch ist die dümmste Spezies. Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass diese Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt. (Hubert Reeves)
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@ Thekla #
Bei uns hat einer mit einem großen B auf dem Etikett, verbunden mit einem Bußgeld seinen Text ändern dürfen.
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@ Thekla #
Hm, bin ja hier am Bodensee, würde aber Südtirol für das sicherste, intensivste und "innovativste" Anbaugebiet halten.
Als Naherholungsgebiet kann man das Alte Land schon gelten lassen.
Zudem darf man das südliche Polen nicht vergessen.
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@ Thekla

Vielleicht wird ja "sowohl als auch" ein Schuh daraus:

- Das Mekka des Obstanbaus in Norddeutschland ist wohl eher das "Alte Land".

- Südtirol z.B. ist ja ein Mekka des Obstanbaus [...]



Getretener Quark wird breit - nicht stark!

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