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Torben Schiffers Schiffer-Tree

@ Bienenbruder #
Bienenbruder schrieb:

[...]Auch wenn der Schiffertree schnell wieder in der Versenkung verschwindet (wo er hingehört), so begrüße ich die entstandene Diskussion doch sehr! Zwar hat Torben Schiffer nicht verstanden wie man eine Wärmedämmung für die Bienentraube erzielt,[...]



Hmmm...

...nach so zwei bis drei google-klicks kann man sich irgendwie des Eindrucks nicht erwehren, daß die Herren Schiffer und Sachs – beides Mitarbeiter von Herrn Tautz (Herr Sachs vielleicht jetzt nicht mehr?) – sich irgendwie nicht ganz grün sind.

Kann das sein?


Getretener Quark wird breit - nicht stark!

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@ BFex #
BFex schrieb:

Hmmm...

...nach so zwei bis drei google-klicks kann man sich irgendwie des Eindrucks nicht erwehren, daß die Herren Schiffer und Sachs – beides Mitarbeiter von Herrn Tautz (Herr Sachs vielleicht jetzt nicht mehr?) – sich irgendwie nicht ganz grün sind.

Kann das sein?




Roland Sachs
[www.chelifer.de]
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@ tyr #
tyr schrieb:

Als ich noch Bienen hatte hieß es immer, Bienen bräuchten nur igrndeinen trockenen, zuggeschützten Raum.
...



Da ist auch etwas dran. Dummerweise sind schlecht gedämmte Beuten gerne feucht, nicht trocken. Das ist keine neuer Erkenntnis. Bereits 1960 stellte Dr. Anton Büdel fest "Die Trockenhaltung der Beute ist in erster Linie eine Wärmeproblem".
Und offene Böden sind eben auch nicht wirklich "zuggeschützt"...

Torben Schiffer hat meiner Meinung nach recht, wenn er das Beutenklima in den gängigen Systemen kritisiert. Seine Lösung ist allerdings keineswegs besser und bringt darüber hinaus noch einen echten Konstruktionsfehler mit sich. Der Preis und die Unmöglichkeit damit zu imkern katapultieren die Beute endgültig ins aus, meiner Meinung nach.
Es gibt durchaus intelligente Lösungen um auch gängige Beutensystem zu verbessern! Mit einer zusätzlichen Dämmung am Deckel ist bei breiten Beutensystemen schon viel gewonnen. Wärmeschiede bringen zusätzlich eine Verbesserung. Mit einer auf diese Weise verbesserten Dämmung kann man bereits auf einen offenen Boden verzichten.
Wir brauchen nicht zwingend eine neue Beute (vor allem keinen Schiffer-Tree), aber ein Überdenken und ein "Tuning" vorhandener Systeme ist sicher sinnvoll.
Roland Sachs
[www.chelifer.de]
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@ Bienenbruder #
Die Langstroth Kiste war seit 1850 mit geschlossenem Boden. Erst ab der Varroazeit ist ein bottom-screen dazugekommen. Wenn diese Kiste nichts taugen würde, hätte sie keine weltweite Verbreitung gefunden. Warum iimmer etwas verschlimmbessern?? Einfach Honig ernten und verkaufen anstatt herumzufrickeln, das wäre es doch.
lg

Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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@ Bienenbruder #
Ein weiterer Schwachpunkt der Beute: Die Edelstahlfüße kragen nur wenige Zentimeter über den Beutenboden hinaus, der Kippsicherheitsnachweis für anzusetzende Windlasten in Deutschland (Binnenland) wird nicht erfüllt. Das Kippmoment durch Windkräfte ist doppelt so groß wie das Standmoment.
D.h. man müsste die Beute zusätzlich sichern, damit sie nicht beim ersten stärkeren Windstoß kippt...
Roland Sachs
[www.chelifer.de]
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.05.19 um 22:34 Uhr.
@ Bienenbruder #
Bienenbruder schrieb:

Ein weiterer Schwachpunkt der Beute: ............
der Kippsicherheitsnachweis für anzusetzende Windlasten in Deutschland (Binnenland) wird nicht erfüllt. Das Kippmoment durch Windkräfte ist doppelt so groß wie das Standmoment. ...
Aber dafür wird
der Belastungssicherheitsnachweis für anzusetzende Schneelasten in Deutschland (Binnenland) ganz sicher erfüllt ...


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@ Bienenbruder #
Bienenbruder schrieb:

Da ist auch etwas dran. Dummerweise sind schlecht gedämmte Beuten gerne feucht, nicht trocken. Das ist keine neuer Erkenntnis. Bereits 1960 stellte Dr. Anton Büdel fest "Die Trockenhaltung der Beute ist in erster Linie eine Wärmeproblem".
Und offene Böden sind eben auch nicht wirklich "zuggeschützt"...

Torben Schiffer hat meiner Meinung nach recht, wenn er das Beutenklima in den gängigen Systemen kritisiert. Seine Lösung ist allerdings keineswegs besser und bringt darüber hinaus noch einen echten Konstruktionsfehler mit sich. Der Preis und die Unmöglichkeit damit zu imkern katapultieren die Beute endgültig ins aus, meiner Meinung nach.
Es gibt durchaus intelligente Lösungen um auch gängige Beutensystem zu verbessern! Mit einer zusätzlichen Dämmung am Deckel ist bei breiten Beutensystemen schon viel gewonnen. Wärmeschiede bringen zusätzlich eine Verbesserung. Mit einer auf diese Weise verbesserten Dämmung kann man bereits auf einen offenen Boden verzichten.
Wir brauchen nicht zwingend eine neue Beute (vor allem keinen Schiffer-Tree), aber ein Überdenken und ein "Tuning" vorhandener Systeme ist sicher sinnvoll.



ja unsere "Alten" mit HBB haben mit Wärmekissen gedämmt. Und bei Magazinen mit geschlossenem Boden lässt man einfach eine Randwabe fehlen und schon ist das Schwitzwasserproblem kein Problem mehr. Alles ohne Hokuspokus. Ohne neue "Erfindung".

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Ich habe mir schon überlegt ob man nicht eine Art Holzständerbeute mit Holzfaserdämmplatten bauen könnte, ähnlich wie ein Haus. Das ganze Hinterlüftet, die Hinterlüftung vielleicht noch Teilverglast mit Plexiglas, damit der Luftspalt tagsüber erwärmt wird und den Wasserdampf schneller nach außen befördert z.B. über ein Art Warre Dach. Somit wäre keine Kondensatfeuchte mehr vorhanden. Ist aktuell nur eine Idee. Eine ähnliche Beute mit Schilfwänden bietet die Homepage hier an [www.save-our-bees.com]

Die sogenannte Optimal Beute von [www.save-our-bees.com] sieht sehr nice aus, leider auch sehr teuer. Für ältere Imker mit dem Auszugssytem sicher interessant, wenn man keine schwere Kisten heben muss. Der ganze Turm zu transportieren, wird natürlich schwer.

Schilfstroh ist sicher nicht schlecht, aber hat halt einen nicht so guten U-Wert wie eine Holzfaserplatte.

Mich beschäftigt das Thema, da ich zwei Ableger verloren habe die im Herbst stark waren. Ob es am Schimmel lag, kann ich nicht sagen.
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@ Wabel #
Wabel schrieb:

Ich habe mir schon überlegt ob man nicht eine Art Holzständerbeute mit Holzfaserdämmplatten bauen könnte, ähnlich wie ein Haus. Das ganze Hinterlüftet, die Hinterlüftung vielleicht noch Teilverglast mit Plexiglas, damit der Luftspalt tagsüber erwärmt wird und den Wasserdampf schneller nach außen befördert z.B. über ein Art Warre Dach. Somit wäre keine Kondensatfeuchte mehr vorhanden. Ist aktuell nur eine Idee. Eine ähnliche Beute mit Schilfwänden bietet die Homepage hier an [www.save-our-bees.com]

Die sogenannte Optimal Beute von [www.save-our-bees.com] sieht sehr nice aus, leider auch sehr teuer. Für ältere Imker mit dem Auszugssytem sicher interessant, wenn man keine schwere Kisten heben muss. Der ganze Turm zu transportieren, wird natürlich schwer.

Schilfstroh ist sicher nicht schlecht, aber hat halt einen nicht so guten U-Wert wie eine Holzfaserplatte.

Mich beschäftigt das Thema, da ich zwei Ableger verloren habe die im Herbst stark waren. Ob es am Schimmel lag, kann ich nicht sagen.




Die von dir angedachte Beute kannst bauen.
Bist dann von den Beutensystemen auf Platz 698.
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Nichts gegen Erfindungen. Ich mag ab er keine Erfinderitis.

In unserem Verein wurde 1873 eine Pressform für Strohmagazine gekauft. Es wurden einige hundert Strohkästen gebaut. Das Gerät wurde in einer kleinen Randnotiz in der Tageszeitung nach fünf Jahren angeboten.

In den 1890 igern baute einer in einer Nachbargemeinde noch mal ein Gerät zum Strohmagazine herstellen.

Ich habe übrigens ein paar Strohmagazine im Schuppen.

Ich frage mich, warum unsere Altvorderen davon abgegangen sind. Vielleicht haben sie etwas besseres gefunden.

Wenn deine Ableger eingegangen sind, dann würde ich nach anderten Gründen suchen als nach Schimmel.

In meinen Holzisten schimmelt nichts.
lg




Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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