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Glyphosat im Honig

@ Caro93 #
Caro93 schrieb:

Biosaatgut ist das einzige, was die Menschheit retten kann? Selten so einen Schrott gelesen.....

Der einzige der hier ziemlich naiv ist, bist du!

Biosaatgut ist ein doofer Begriff, aber was da an Ansprüchen finanzieller Art von Seiten der Saatgutfirmen an
die Bauern gemacht wird (weltweit, an arme Schlucker) ist nicht koscher.
Solange man selber nachbauen kann, ist auf jeden Fall kein Monopol vorhanden.
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@ Caro93 #
Biosaatgut ist das einzige, was die Menschheit retten kann? Selten so einen Schrott gelesen.....

Der einzige der hier ziemlich naiv ist, bist du!

Tja, wegen dieser Meinung von mir, etwas drastischer ausgedrückt, wurden meine Beiträge gesperrt. Sie läuft unkritisch ihren Göttern hinterher, in den 30ern war es nicht anders. Endete ziemlich böse.
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@ jakobleipzig #
Naja, hast wahrscheinlich bisher einfach nicht lesen wollen, was Dir nicht passt.

Es geht wohl weniger um ein Label "Bio" - das wichtige im Beitrag ist die Schilderung, wie die Landwirte unter Saatgut-Kontrolle gebracht wurden, weltweit, in Weite-Welt-Ländern genauso wie in den gebildeten Industriestaaten. Ist das auch D.M.n. Schrott? Oder nur etwas Unbequemes?

Warum darf man eigentlich hier solchen Unsinn verbreiten? Schau dir erst mal an, welche Saatgutfirmen es in Europa und weltweit gibt! Patente gibt es hauptsächlich auf GVO-Saatgut, weitgehend verbotener Anbau in Europa.
Die Konzentration der Saatgutfirmen ist sicher nicht erfreulich, aber das was hier beschrieben wurde gehört zur Empörungsindustrie erster Güte, deren Zweck die Generierung von Spenden ist.
Eine der Hauptprobleme ist Hybridsaatgut, aber der Saatguteinkauf der Landwirte zeigt, dass sich Hybridsaatgut nur dort durchsetzt, wo es echte Vorteile für den Landwirt bringt.

Leute, lasst euch weder von den dämlichen Aussagen der AfD noch von dümmlichen "Grünen" und sonstigen Dummschwätzern ins Bockshorn jagen. Es geht denen doch vielfach um Manipulation für ihre eigenen Zwecke.

Alles zu glauben, was Interessengruppen sagen, ist dumm. Das ist eindeutig dumm und dumm ist keine Meinung sondern nur dumm.
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@ Seebauer #
Solange man selber nachbauen kann, ist auf jeden Fall kein Monopol vorhanden.

Das ist zu kurz gegriffen. So lange es genügend Konkurrenz gibt, ist nicht alles verloren. Und wichtig ist, dass genügend Auswahlmöglichkeiten bestehen. Insofern sehe ich die Entwicklung durchaus kritisch, aber nicht dramatisch.
Die Zahl der Sorten in manchen Bereichen ist bereits sehr gering, dass ist schon bedenklich. Auch die genetische Verarmung auf wenige Herkünfte muss kritisch betrachtet werden.
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@ Caro93 #
Caro93 schrieb:

Biosaatgut ist das einzige, was die Menschheit retten kann? Selten so einen Schrott gelesen.....

Der einzige der hier ziemlich naiv ist, bist du!


Darf ich das hier noch einmal aufgreifen?
Tatsache ist, dass in Dritte Weltländer bevorzugt Saatgut geschickt wurde, welches im Idealfall auf spezielle Dünger getrimmt wurde.
Weiters, dass nach dem Ende der Förderprogramme der Dünger gekauft werden musste, da die Landwirte ja den Ertrag weiter haben wollten.
Dass dadurch die eigenen Saatgutreserven der Bevölkerung schrumpfen und man Dann auf den Zukauf von Multis angewiesen war, auch.
Es benötigt kein Biomascherl, es benötigt die Ursprünglichen Saatgüter, auch bei uns, angesichts einer fortschreitenden Wasserreduktion durch.. Klima Veränderungen, welche in meinen Augen, auch durch die Milliarden Kilowatt an Windradenergie, welche den Bodennahen Windströmin entzogen wird, im kleinklima entsteht.
Wobei ein kleinklima im Ausmaß von Bundesländern gemeint ist.
Wiewohl erwiesen ist, dass Wasser Wasser anzieht.
Also jeder ausgetrocknet Weiher das Klima in seinem Umfeld verändert.
Bio ist eines, damit kann man schwer eine wachsende Weltbevölkerung ernähren.
Gewinnmaximierung das andere...

Vernunft wäre das dritte, worauf immer mehr Landwirte zum Glück setzen.
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@ Oesibee #
Mit verlaub, eine spezieller Dünger dürfte deinem Sachverstand gut tun.
Wenn Wasser Wasser anzieht dann wären ja alle Wasserköpfe bereits ertrunken.
Leistungsfähiges Saatgut zu entwickeln ist kostenintensiev und nicht umsonst, hilft aber mehr Menge in besserer Qualität zu erzeugen.
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@ Hochfeld #
Hochfeld schrieb:

Mit verlaub, eine spezieller Dünger dürfte deinem Sachverstand gut tun.
Wenn Wasser Wasser anzieht dann wären ja alle Wasserköpfe bereits ertrunken.
Leistungsfähiges Saatgut zu entwickeln ist kostenintensiev und nicht umsonst, hilft aber mehr Menge in besserer Qualität zu erzeugen.


Wenn Großkonzerne mit einer genialen Marketingmasche Einen Hohlkopfmagneten hätten, würde dieser...einige Hohlköpfe, welche ausfallend werden anziehen.
Darf ich bitten, dass Du Dich etwas zurückhältst bei persönlichen Angriffen?

Mein Wasserkopf hat einen Massenspeicher, welche Dein Hohlkopf nicht haben dürfte, warum Deine Ausdrucksweise wohl Hitzebedingt derart ausfällig wird.

In der Sache der Kosten bin ich bei Dir.
Warum dann aber nicht ein Saatgut auf allgemeine Dünger getrimmt wird, sondern auf, gaaanz zufällig und so nebenbei, mit den Kosten der Forschung miterledigt, auf die Dünger der Saatgutlieferanten, bzw deren Chemiekonzerne, welche sowieso schon das Saatgut beaufschlagt haben, in die Dritte Welt liefern, wo Saatgut seit Jahrhunderten, ohne Spezialdünger in Anwendung war...

Ja, Forschung kostet Geld.
Allerdings kann man in der dritten Welt auch Saatgut verkaufen, welches nicht die Landwirte in der Folge vonMonsarto, sorry Bayer.... HOPPALA, die haben sicher Fusioniert, weil Sie die größten Menschenfreunde des Planeten sind, abhängig macht, da deren Saatgut verdrängt wurde.

So nebenbei wird das Saatgut dort teils verschenkt und die Bauern müssen nur den Dünger kaufen, obwohl die Forschung so viel kostet....
HMM.. wie teilt man 100 Millionen EUR an Forschungskosten durch Millionen Tonnen Saatgut In der Folge?
Wow, das macht sich wirklich irgendwo hinter der Kommastelle bemerkbar... So in der zweiten hinter der Null...oder noch weiter hinten.
NACH Marketing, Werbung, Lobbyismus, Verpackung, Lagerung, Sponsoring....
Aber klingen tut es gut, dass die Forschung so teuer ist.
Das Vorinvestment ist, was Geld kostet.
Sie Dir die Gewinnausschüttung der armen, armen Konzerne an.


.. Wiewohl ich einer Forschung zustimme.
Jedoch nicht einer abhängig Achtung von Landwirten auf die eine, oder andere Weise.
Hier, oder woanders.
In unserem Grundwasser ist Unkrautvernichtungsmittel.
Ich danke den Großkonzernen dafür, dass der Ertrag gestiegen ist.. WIE MEINE KINDESKINDER UND DEREN KINDER AUCH NOCH...

Ja, der Ertrag muss steigen, um die Weltbevölkerung zu ernähren.
Nur, auf welche Kosten?
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Oesibee, wie wäre es mit Open Source Saatgut ?

Wikipedia: Open Source Saatgut

Microsoft hat auch lange Jahre Linux und Open Source verteufelt. Inzwischen setzen sie es selber ein und nutzen es für ihr "Business".

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@ Oesibee #
Ich verstehe unter Dünger für die Landwirtschaft die Ergänzung von Elementen und Stickstoffverbindungen die ausgebracht werden in einer Mischung die den Bodenverhältnissen vor Ort entspricht.
Dies geschieht um der Nutzpflanze ausreichend erforderlichen Närstoffe zur Verfügung zu stellen.
Noch haben einige nicht bemerkt das China sich zum größten Pflsanzenschutz- Mittel-Produzenten aufgeschwungen hat. Da muß man einfach mal die ideologischen Scheuklappen ablegen.
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@ Schnuckenbock #
Ein neuer Begriff für etwas Jahrhunderte altes.
Wiewohl genau dagegen von den Multikonzernen vorgegangen wird.
Wenn man so ein Saatgut in die dritte Welt schickt, verkauft man keinen teuten Spezialdünger mehr, sondern nur noch die Standardware mit weniger Gewinn, welche noch dazu lokale Hersteller Synthetisieren können.

Bei uns liegt es am Landwirt, ob er eine Abhängigkeit wünscht, oder Alternative Wege geht.
Wenn jedoch die Einkaufsgenossenschaft, wiederum von Multis gelenkt, vorgibt, was Sie abnehmen, läuft so eine Initiative in's Leere.
Da die grünen Riesen vorher das Saatgut, dann den Dünger und zuletzt die Feldfrucht handeln, ist hier doch schon klar, was verkauft werden wird, wenn die Gewinnspanne höher ist, oder der Aufschlag gleich, aber das Saatgut teurer ist.
Ich bin mir z. B. auch nicht Sicher, ob eine Totalunkrautvernichtung im Mais wirklich norwendig wäre und wo der Ertragsverlust liegt, so man darauf verzichtet.
Open Sourcesaatgut.... Ist ja fast eine Verarsche, wenn man nimmt, dass der Bauer jedes Jahr das beste Getreide als Saatgut zu einem Teil einbehielt...
Ohne dass Konzerne dieses Hybridisierten, Anpflanzten, atc. Atc.
Back to the roots Saatgut wäre wohl der bessere Begriff....
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