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Fragen an/vom Imkernachwuchs
1185 Themen, Moderator: Bienenalex, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Fragen an/vom Imkernachwuchs

Wildschwarm zieht hier ein?

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Leute, er dürfte es nicht besser gewusst haben, können wir den erhobenen Zeigefinger nun wieder runternehmen?
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und....

Werter Allerkind, wissen schadet nicht.
Das Internet ist voller Halbwahrheiten.
Mache einen Kurs oder such Dir einen Imkerpaten .....
Alles ander ist rasch ein Fall von Tierquälerei.
Wobei dann, ebenso rasch die Freude am Imkern verloren sein kann.
Jene, welche Dir Völker verkaufen sind nicht unbedingt die besten Ratgeber, ausser es ist eine Empfehlung vorangegangen....
Viel Glück mit Deinem Schwarm, solltest Du das Milbenthema für 2019 erledigen wollen ist Sofort! Der beste Zeitpunkt dafür, angesichts Deiner Mangelerfahrung..
Noch ist nichts verdeckelt und die Milben sitzen auf den Bienen.



1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.05.19 um 10:40 Uhr.
@ DerBergische #
DerBergische schrieb:
Auch der Satz "Hatte im Oktober mit dem Anfüttern begonnen" legt die Frage nach dem Anfängerkurs nahe. Normalerweise ist der Oktober dafür deutlich zu spät. ...
Das erwähnte "Anfüttern"
ist imho "nur" eine falsche Bezeichnung für die vermutlich damit gemeinte AUF-Fütterung ...
> siehe auch "Wildschwarm" ...
In einem Anfängerkurs werden vielleicht solche (korrekten) Bezeichnungen propagiert,
aber wohl kaum die "Anfütterung" ....
> da wird (meist) die EIN-Fütterung (sofort nach dem Abschleudern im Juli / August) "gelehrt" ...
Eine fortlaufende "AN-Fütterung" mit kleinen Portionen Futter-TEIG bis Mitte / Ende September (ergibt hingegen einen ständigen konstanter Futterstrom, aber keine verhonigten Brutflächen), ist aber ja ("normalerweise") den "Imkern" zu aufwändig ...

und:
... Wurde z.B.durch Wiegen der Völker mit Beuten überprüft, ob die beiden Völker genug Futter für den Winter eingelagert hatten?
Die nachfolgende endgültige EIN-Fütterung
(bis zum "Endgewicht") mit invertiertem Flüssigfütter im Oktober ist dann sogar wesentlich effektiver und sogar Witterungs- und Tracht-UNabhängig ...


2
 
@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Es wäre zu überlegen, alle Waben und alles was sie bauten herauszunehmen. Man lässt sie dann erst mal einen oder zwei Tage im leeren Kasten und entfernt den angefangenen Natur-Wabenbau am Deckel. Die bienen puzten sich gegenseitig und fressen alle möglichen Krankheitskeime im Haarkleid, fressen diese und scheiden sie aus. Noch dazu verputzen sie den Honig den sie im Magen mitgebracht haben. Dieser Honig könnte auch kontaminiert sein.
So macht es jeder Naturschwarm wenn er ein paar tage am Ast hängt und fängt dann so ziemlich ohne jede Keime neu an.

In der alten Schwarmimkerei waren Brutkrankheiten daher ziemlich sehr selten.[...]



Hallo Bienenalex,

endlich mal eine einleuchtende Erklärung für Kellerhaft und co, die tradiert immer noch gelehrt aber selten so begründet wird, und ich hatte bisher immer gedacht, so what und den Schwarm immer gleich eingeschlagen auf Mittelwände und gefüttert. Alles klar, da hab ich wohl das richtige Buch noch nicht, oder es noch nicht richtig gelesen.

Vielen Dank. Es gibt doch immer noch Goldkörner in diesem Forum zu finden.

Grüße.
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.05.19 um 23:05 Uhr.
@ Allerkind #
Allerkind schrieb:

Hallo Leute, habe im letzten Jahr mit 2 Ablegern angefangen, die es leider nicht über den Winter (oder den irren Sommer???) geschafft haben - jedenfalls waren sie im Frühjahr leider alle tot... Hatte im Oktober mit dem Anfüttern begonnen. Heute nun ist große Thermik vor der einen leeren Beute, wilde Schwärmerei, große Immen, die eben zuletzt noch wie verrückt in größerer Höhe im Garten umhergeschwärmt sind, dass ich mir schnell den Anzug übergezogen habe. Interessiert sich ein Wildvolk für den Platz, kann das sein? Ich hätte nichts dagegen... Wer hat damit Erfahrung? Freu mich über Infos, liebe Grüße

Hallo,
Oktober ist viel zu spät zum Einfüttern für den Winter.
Das ist eine grosse Belastung für die Bienen. Oktober sind fast nur noch mehr Bienen drin die im Winter überleben müssen, also alle Sommersammelbienen die das normal machen sind da schon weg.
Ich mach das so, -nur so als Beispiel:
Ab mitte Juli Varroakontrolle und Behandlung AS60% mit Nassenheider Verdunster, dann EINFÜTTERN MITTE AUGUST BIS MITTE SEPTEMBER. dann nochmal AS mit Nassenheider V. dann bis Oktober kontrollieren ob es eine Reinvasion der Milben ins Volk gab.

Du hast jetzt die Gelegenheit deinen neuen Schwarm mit 15% Milchsäure zu besprühen Das musst du machen bevor die erste Brut verdeckelt ist! Also jetzt. Dann hat er schon nen relativ Milbenfreien Start. Einfach mit Sprühkanne möglichst fein zerstäuben und Wabe für Wabe, Bienen einmal leicht übersprühen, dass feine Tröpfchen an den Bienen sichtbar sind. -Ersetzt nicht die Kontrolle/ Behandl. Sommer bis Herbst.
Vorsicht mit Händen und Augen und Einatmen! Schutzbrille, Handschuhe, Wasser brreit stellen, nicht ans Grsicht fassen!
Und fütter ihn jetzt immer mit Futterteig! Dann entwkl. Er sich gut bei stetem Ftterstrom. Zuckerwasser ist gefährlicher wegen Räuberei.
Und besorg dir Literatur!
Und Info download von der Landesstelle bezgl. Varroa, Füttern, usw,..
Alles nur so als Beisp. wie ichs mach und bei mir klappts so immer.....
Viel Spass!

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@ Bienenhiasl #

endlich mal eine einleuchtende Erklärung für Kellerhaft und co, die tradiert immer noch gelehrt aber selten so begründet wird, und ich hatte bisher immer gedacht, so what und den Schwarm immer gleich eingeschlagen auf Mittelwände und gefüttert. Alles klar, da hab ich wohl das richtige Buch noch nicht, oder es noch nicht richtig gelesen.

Du musst nur in der Demeter-ecke suchen. Die machen in Schwarmbienenzucht und liefern auch jede Menge fundierter Erkenntisse darüber.
Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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@ immenguru #
Stimmt alles so. Ich war zu spät dran, hast schon fast alles dazu gesagt.

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.05.19 um 23:48 Uhr.
@ tuerlich #
tuerlich schrieb:
... Du hast jetzt die Gelegenheit deinen neuen Schwarm mit 15% Milchsäure zu besprühen Das musst du machen bevor die erste Brut verdeckelt ist! Also jetzt. Dann hat er schon nen relativ milbenfreien Start. Einfach mit Sprühkanne möglichst fein zerstäuben und Wabe für Wabe, Bienen einmal leicht übersprühen, dass feine Tröpfchen an den Bienen sichtbar sind. - Ersetzt nicht die Kontrolle/ Behandl. Sommer bis Herbst.
(Fast) Korrekt.
... bei noch unverdeckelter Brut genügt derzeit nämlich nur eine einzige Sprühbehandlung mit MS15%.
- Im Sommer & im Spätherbst (bei verdeckelter Brut) ist dann sowieso jeweils eine Blockbehandlung mit MS15% fällig.

und:
Vorsicht mit Händen und Augen und Einatmen! Schutzbrille, Handschuhe, Wasser bereit stellen, nicht ans Gesicht fassen!
DIESE extremen Maßnahmen
sind eher bei AS & OS angebracht ...
Es sei denn, du setzt immer eine Gasmaske auf, wenn du
Salat mit ESSIG und Öl oder ein SAURES Gürkchen isst .



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Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.05.19 um 23:58 Uhr.
@ immenguru #
immenguru schrieb:

DIESE extremen Maßnahmen
sind eher bei AS & OS angebracht ...
Es sei denn, du setzt immer eine Gasmaske auf, wenn du
Salat mit ESSIG und Öl oder ein SAURES Gürkchen isst .

Ja, logisch jetzt nur einmal besprühen.-Gut das du das noch ergänzt hast.
Spätsommer und Herbst ist natürlich ganz was anderes...

Hatte letzte Woch 15% MS inne Augen gekriegt. Verging zwar wieder, aber lustig wars auch nicht grad.

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 22.05.19 um 00:22 Uhr.
@ tuerlich #
tuerlich schrieb:
Hatte letzte Woch 15% MS inne Augen gekriegt. Verging zwar wieder, aber lustig wars auch nicht grad.
Nuja ...
Der Löffel in der Kaffetasse tut im Auge auch weh ...


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@ immenguru #
immenguru schrieb:

Nuja ...
Der Löffel in der Kaffetasse tut im Auge auch weh ...

Deshalb trink ich auch vorbeugend meinen Kaffee schwarz.
Sicher is sicher.
VG tuer.

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